Spendenaufruf für Umweltschutz-Projekt von RGV Volunteer

Behind the Rainbow
Umweltschutz-Projekt in Nepal

RGV Volunteer startet Umwelt-Bildungsprogramm in Nepal

Dieser Spendenaufruf ist ein Gastbeitrag von Sozialarbeiter Johannes, der mit RGV 12 Wochen als School Volunteer in Nepal verbrachte

In vielen Ländern, in denen RGV Projekte betreibt, trifft man bei der Einreise nach relativ kurzer Zeit auf ein immer wiederkehrendes Problem, welches von den Freiwilligen oftmals als schockierend wahrgenommen wird: die allgegenwärtige Umweltverschmutzung.

In Nepal, wo ich für knapp 3 Monate als Freiwilliger tätig war, ist das nicht anders. In Kathmandu tragen ca. die Hälfte der Passanten aufgrund des starken Smogs einen Mundschutz. Im ganzen Land stapelt sich an den Wegesrändern und in Hinterhöfen der Müll. Vielerorts werden Haufen mit Plastikmüll einfach verbrannt.

In Chitwan – dem RGV Standort in Nepal – ist dies besonders gravierend, da sich dort der National Park befindet und mit der Verschmutzung der Flüsse die Natur in besonders große Gefahr gerät. Obwohl es Möglichkeiten gibt den Müll vor Ort abzuholen und recyclen zu lassen, nutzen die Einheimischen diese kaum, da das Bewusstsein für das Problem schlichtweg noch nicht da ist.

Nachdem ich, als ich in Chitwan im Schulprojekt arbeitete, dieses Phänomen für einige Wochen beobachtet hatte, beschloss ich irgendwann etwas zu unternehmen. Gemeinsam mit dem Schulleiter der Jhuwani Primary School, und Präsident des Jhuwani Youth Clubs, Ramchandra Mahato, gründete ich das „Jhuwani Environment Protection Programme“.

Unsere Mission: Einen Wandel im Bewusstsein und im Verhalten der Einheimischen in Bezug auf Umweltschutz und dem Umgang mit Plastikmüll zu erreichen.

Das Jhuwani Environment Protection Programme

Wie wollen wir dies umsetzen? Mit dem aus Europa gesammelten Geld unternehmen wir eine Reihe von Aktionen:

  • Müll-Sammeln als Event gestalten – mit allen Dorfbewohnern, jung und alt.
  • Seminare über den korrekten Umgang mit Müll und die Gefahren von Umweltverschmutzung – mit einem gratis Lunchpaket als Teilnahme-Anreiz für die Dorfbewohner
  • Anbringen von Mülltonnen an öffentlichen Orten
  • Verteilen von Stoff-Einkaufsbeuteln, zum Reduzieren der Unmengen an benutzten Plastiktüten

Gutes tun – und so viel darüber reden wie nur möglich

Jede Aktion wird von uns so publik wie möglich gemacht. Das Erreichen eines möglichst großen Publikums ist essentiell, um einen Wandel im Bewusstsein der Menschen möglich zu machen. Wir laden daher für jede Aktion Reporter von der Zeitung, dem Radio und dem Fernsehen ein. Auch dies wird von dem gespendeten Geld bezahlt. In den 10 Wochen, die ich in Chitwan verbrachte, hat unser Projekt bereits große Erfolge erzielt!

Projekt soll weiter bestehen – Johannes ruft für Spenden auf!

Doch um unser Ziel, eine nachhaltige Veränderung, zu erreichen, darf das Projekt nicht auf halber Strecke stehen bleiben. Daher bitten wir um Spenden, um unser Programm weiter am Laufen zu halten!

Spenden können von großen, internationalen Banken, wie beispielsweise der Standard Chartered Bank überwiesen werden an:

Johannes Tiedje
Nepal Bank Limited
Account No. 04801006244980000001
Swift-Code: NEBLNPKA

Für mehr Informationen oder Fragen kann man auch unsere Facebook-Seite besuchen.

„Es ist sehr wichtig, das dieses Projekt weiterläuft, auch nachdem ich weg bin. Ein Wechsel im Verhalten der Einheimischen in diesem Land muss stattfinden. Die Alternative ist die totale Verschmutzung. Dafür brauchen wir 2 Sachen: Freiwillige die mitmachen, und Geld.“

Rainbow Garden Village ist begeistert!

Unser Team von Rainbow Garden Village findet das Engagement von Johannes großartig! Wir freuen uns bereits sehr darauf, Johannes und die engagierten Menschen vor Ort dabei zu unterstützen dieses weiter zu führen – mit tatkräftigem Support durch RGV Volunteers und Finanzhilfen.

Du bist vor Ort und hast auch eine tolle Projektidee? Oder hast du während deines RGV Auslandsaufenthaltes eine Aktion durchgeführt? Möchtest du in unserem Newsletter darüber berichten, um weitere Volunteers zu motivieren?

Autor: Gisela Wohlfahrt, 20. Juli 2016