Unsere Unterkünfte im Vergleich

Tipps für Volunteers
Unsere Unterkünfte

Welche Unterkunft passt zu dir?

Du legst viel Wert auf den aus Europa gewohnten Komfort? Oder möchtest du lieber genau so leben wie die Menschen vor Ort? Vielleicht suchst du aber auch ein Abenteuer, wie das Leben im Zeltcamp in der namibischen Wüste?

Egal, in welches der 10 RGV Zielländer es dich im Rahmen deiner Freiwilligenarbeit oder deines Auslandspraktikums zieht, wir ermöglichen dir genau so viel African oder Asian Lifestyle, wie du es dir vorstellst! Je nachdem, für welches Zielland und Projekt du dich entscheidest, hast du die Wahl zwischen verschiedenen Unterkünften. Ob Apartment, Student House, Zeltcamp oder Gastfamilie – das Leben in deinem neuen Zuhause wird eine unvergessliche Erfahrung!

Hier stellen wir dir unsere Unterkünfte im Vergleich vor – finde heraus, welche am Besten zu dir passt!

Die Unterbringung im Volunteer/Student House:Wie in einer großen Wohngemeinschaft!

Was dich im Volunteer House erwartet:

  • große Gemeinschaft
  • schneller Anschluss zu anderen Teilnehmenden
  • gewohnte Sprache (deutsch)
  • Fahrgemeinschaften zum Projekt
  • gemeinsames Kochen und Essen

In unseren Volunteer Houses lebst du meist mit fünf bis zwölf weiteren RGV Teilnehmenden zusammen. Du lernst also gleich nach deiner Ankunft weitere Gleichgesinnte kennen. Auf diese Weise findest du schnell Anschluss vor Ort. Ihr könnt im Haus gemeinsam kochen, euch über eure Projekte austauschen, zusammen zu den Einsatzstellen fahren oder in eurer Freizeit miteinander Ausflüge unternehmen.

Dass du mal eine gewisse Zeit alleine in der Unterkunft verbringst, ist eher unwahrscheinlich. Hier schlaft ihr in geschlechtlich getrennten Mehrbettzimmern. In der Regel befinden sich im Volunteer/Student House mindestens ein Gemeinschaftsbad, eine gemeinschaftlich genutzte Küche und ein Aufenthaltsraum. Entweder gibt es WLAN, oder du hast über deine vor Ort erworbene SIM-Karte Internetzugang am Handy.

Während du im RGV Student House in Mtwara zum Beispiel laue tansanische Sommerabende unter Palmen auf der Dachterrasse genießt, kannst du in Kapstadt bei gemeinsamen Grillabenden, dort Braai genannt, deinen Tag Revue passieren lassen. In Sri Lanka bist du nicht weit vom Strand entfernt, sodass du vor dem Abendessen noch eine Runde schwimmen gehen kannst.

Zwei Dinge solltest du bei deiner Wahl bedenken: Im Volunteer House bist du meist mit deutschsprachigen Volunteers zusammen, wendest also weniger die Fremdsprache Englisch oder die lokale Sprache an. Außerdem lernst du die Lebensweise deines Gastlandes nicht so intensiv kennen wie es in einer Gastfamilie der Fall sein könnte.

Wenn du dich für deine Freiwilligenarbeit in Windhoek oder Kaş entscheidest, bist du allerdings mit Volunteers aus der ganzen Welt untergebracht – und somit dazu gezwungen, viel Englisch zu sprechen.

Family feeling: Das Leben in einer Gastfamilie

Was dich in einer Gastfamilie erwartet:

  • tiefer Einblick in Kultur und Lebensweise
  • individuellere Erfahrung
  • Kommunikation in der Fremdsprache
  • kurzer Anfahrtsweg zum Projekt

Du willst in das Leben vor Ort eintauchen und Teil einer Familie werden? Dann entscheide dich für die Unterbringung in einer einheimischen Gastfamilie! Hier erlebst du hautnah eine andere Kultur und lernst vielleicht sogar eine neue Sprache. Egal, ob du bei unserer Familie Marsh in Südafrika, bei Gastmutter Caroline in Tansania oder bei einer unserer Gastfamilien im kleinen Dorf Bachhauli in Nepal wohnst – jede unserer Gastfamilien empfängt dich mit offenen Armen!

In der Gastfamilie bist du ebenfalls nicht allein untergebracht, sondern wenn möglich gemeinsam mit mindestens einem weiteren Volunteer. Abhängig vom Zielland kann das Leben in einer Gastfamilie vom Standard her etwas einfacher sein als dies im Volunteer/Student House der Fall ist. Dafür bietet es dir aber die einmalige Möglichkeit, einen tieferen Einblick in die Lebensweise vor Ort zu erhalten. Der enge Kontakt zu den Einheimischen ist eine unvergessliche kulturelle Bereicherung. Du lernst hier das alltägliche Leben der vor Ort lebenden Menschen kennen, isst landesübliche Gerichte und wirst vielleicht sogar auf die ein oder andere Festlichkeit eingeladen. Da auch du deine eigene Kultur mitbringst, könnt ihr alle von diesem interkulturellen Austausch profitieren.

Durch die Gespräche mit deiner einheimischen Gastfamilie verbesserst du außerdem deine Fremdsprachenkenntnisse und erweiterst deinen Wortschatz täglich. Vielleicht lernst du neben Englisch bzw. Französisch sogar das ein oder andere Wort einer Landes- oder Lokalsprache?

Ein weiterer Vorteil des Lebens in einer Gastfamilie ist, dass diese sich meist in der Nähe deiner Einsatzstelle befinden und du dir so lange Anfahrtzeiten ersparst.

In der Regel hast du in den RGV Gastfamilien fließend Wasser und Strom, allerdings solltest du auch auf einen Stromausfall oder die Kübeldusche vorbereitet sein.

Das Volunteer/Student House steht dir natürlich trotzdem als zentrale Anlaufstelle und Treffpunkt für Ausflüge und Aktivitäten zur Verfügung!

Weitere Unterkünfte: von A(benteuer) bis Z(weisamkeit) 

Was dich in unseren weiteren Unterkünften erwartet:

  • Nähe zur Einsatzstelle
  • teilweise abenteuerliche Standorte
  • meist umgeben von Natur
  • die Möglichkeit, zu zweit zu wohnen

Genauso vielfältig wie unsere Standorte sind auch unsere Unterkünfte! An manchen Standorten, wie etwa in Uganda, gibt es die Möglichkeit, direkt bei deiner Einsatzstelle zu wohnen. So sparst du dir den Fahrtweg zu deinem Projekt und bist direkt mittendrin.

In Südafrika kannst du es dir beispielsweise in einem Volunteer-Apartment auf einer Pferdefarm gemütlich machen und auch in Thailand bieten wir dir die Option, in der Nähe deiner Einsatzstelle ein Apartment zu beziehen. Gerade für Paare, die gemeinsam Freiwilligenarbeit oder ein Auslandspraktikum machen möchten, sind Apartments eine beliebte Alternative – hier lässt sich in der Freizeit die Zweisamkeit genießen!

Du willst lieber in die freie Natur? Abenteuerlich wird’s im Zeltcamp des Elefantenprojekts in Namibia – denn hier trennt dich nur deine Zeltwand von der wilden namibischen Wüste. Oder du lernst die Lebensweise der Massai näher kennen und wohnst Seite an Seite mit Massai Mica und seiner Familie in einer Boma! In Nepal kannst du in einem Hotel in direkter Nähe zum Dschungel wohnen! Im Farmhaus mitten im Big Five Wildtierreservat in Südafrika wirst du vom morgendlichen Löwengebrüll geweckt und erlebst spektakuläre Sonnenuntergänge in der Savanne!

Autor: Steffen Mayer, 14. Februar 2017

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