Vietnam

Länderinfos zu Vietnam

Ein Land voller Kontraste erwartet dich in Vietnam: von grünen Bergen bis zu tropischen Inseln und pulsierenden Metropolen. So bewegt die Geschichte des Landes auch war, ihre Gastfreundlichkeit und Lebensfreude haben die Vietnamesen nicht verloren. Unvergessliche Erfahrungen warten in Vietnam an jeder Ecke: traue dich die Straße zu überqueren durch eine Flut von Motorrollern in Hanoi, entdecke die größte Höhle der Welt im Phong Nha-Ke Bang Nationalpark oder bestaune die Halong Bay - die Bucht mit den 2.000 Felsinseln zählt zum UNESCO Weltkulturerbe.

  1. Allgemeines
  2. Für wen ist Vietnam geeignet?
  3. Klima in Vietnam
  4. Bevölkerung in Vietnam
  5. Sprache in Vietnam
  6. Religion in Vietnam
  7. Wirtschaft in Vietnam
  8. Zur Geschichte Vietnams
  9. Aktuelle Politische Lage und Sicherheit
  10. Kulturelle Besonderheiten
  11. Travel Tipps Vietnam

Zum Weiterlesen: Freiwilligenarbeit in Vietnam

Allgemeines

Der Bevölkerungszahl und Größe nach, ist die Sozialistische Republik Vietnam mit Deutschland vergleichbar: ca. 94,7 Millionen Menschen leben hier auf einer Fläche von 330.00 km2. Im Norden grenzt Vietnam an China und im Westen grenzt das langgestreckte Land an Laos und Kambodscha.

Das Land ist vor allem geprägt von einer turbulenten Geschichte und vielen Einflüssen von Außen. Verschiedene Mächte aus China, Japan und Europa kämpften über Jahrhunderte um die Vorherrschaft in diesem Gebiet. Der Vietnamkrieg begann schließlich im Jahr 1964 und dauerte an bis 1973 – mit fast 10 Jahren war es der längste Krieg der Neuzeit.

Für wen ist Vietnam geeignet?

Freiwilligenarbeit-in-Vietnam

Vietnam ist für alle Reisenden geeignet, die sich für Südostasien interessieren. Auch als Einstiegsland in Asien ist Vietnam zu empfehlen. Die Bevölkerung ist unvergleichlich gastfreundlich und nimmt Reisende in ihrem Land herzlich auf. Gehe auch du offen und unvoreingenommen auf die Menschen zu und du wirst eine unvergessliche Zeit erleben! Was Reisende in Vietnam auf jeden Fall mitbringen sollten, ist viel Flexibilität und Geduld. Die Infrastruktur ist sehr unterschiedlich gut ausgebaut und die Straßen sind oft nicht annähernd breit genug für die Fluten an Motorrollern zur Rush Hour. Das Überqueren der Straße ist in den Städten immer ein Abenteuer. Öffentliche Verkehrsmittel in Vietnam können bedenkenlos genutzt werden, man sollte aber davon ausgehen, dass die Fahrt auch einmal länger dauert als angegeben und ziemlich holperig ist.

Eine gesundheitliche Grundfitness und gute Englischkenntnisse sollten unbedingt vorhanden sein. Als Volunteer musst du nicht fließend Englisch sprechen können (vom Projekt abhängig), jedoch solltest du in der Lage sein, ein Gespräch auch mit Hilfe von Umschreibungen führen zu können. Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Sprachkenntnisse ausreichen, vereinbaren wir mit dir gerne ein ungezwungenes Interview auf Englisch und geben dir im Anschluss eine ehrliche Rückmeldung.

Klima in Vietnam

Volunteering-in-Vietnam

Das Klima von Nord- und Südvietnam unterscheidet sich stark. Während das Klima im Norden mit vier verschiedenen Jahreszeiten fast mit dem europäischen vergleichbar ist, ist es im Süden fast immer tropisch heiß. Im Norden fallen die Temperaturen im Winter nur auf etwa 10 Grad im Durchschnitt. Die Temperatur wird aber wegen dem nass-feuchten Klima als deutlich kälter empfunden.

Im Süden wechseln sich Trocken- und Regenzeit ab. Die Temperaturen schwanken dabei nur wenig.

Bevölkerung in Vietnam

Bevölkerung-in-Vietnam

In Vietnam leben Schätzungen zufolge etwa 90 Millionen Menschen. Die Bevölkerung des Landes ist im Schnitt sehr jung: 32% sind unter 14 Jahre alt. Etwa 2,5 Millionen Vietnamesen leben heute im Ausland, viele sind im Vietnamkrieg oder kurz danach geflüchtet. Vietnam ist ein sehr homogenes Land, das heißt etwa 90% der Einwohner sind Vietnamesen. Der Großteil der ethnischen Minderheiten ist im Norden des Landes und im Hochland angesiedelt. Insgesamt sind 53 ethnische Gruppen anerkannt. Die größten Gruppen sind Chinesen, Khmer und die sogenannten Bergvölker, die Ureinwohner Südostasiens.

Diese Minderheiten sind häufig benachteiligt im Bildungswesen und leiden oft unter großer Armut. Insgesamt ist die Armutsrate im Land seit Beginn der 90er Jahre stark gesunken. Der Großteil der Bevölkerung profitiert von den Reformen und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Aufschwung. Allerdings wächst seit den Reformen auch das Gefälle zwischen arm und reich sowie zwischen Stadt- und Landbevölkerung. In den Städten haben sich viele Neureiche hervorgetan, während die Landbevölkerung oft noch unter der Armutsgrenze lebt.

Sprache in Vietnam

Die Amtssprache von Vietnam ist Vietnamesisch und die Muttersprache von 90% der Bevölkerung. Die Sprachen der ethnischen Minderheiten werden ebenfalls anerkannt und gefördert. Geschriebenen wird Vietnamesisch in einem an das lateinisch angelehnten Alphabet. Fast alle Vietnamesen lernen heutzutage Englisch in der Schule. Manche lernen auch noch Französisch - ein Überbleibsel der französischen Kolonialzeit.

Religion in Vietnam

Im Alltag spielt Religion in Vietnam keine große Rolle. Fast 80% der Vietnamesen bekennen sich als Atheisten. Genaue Zahlen zu Religionsangehörigkeit gibt es nur wenige. Es wird geschätzt, dass etwa 20 Millionen Buddhisten und 6 Millionen Katholiken in Vietnam leben. Andere religiöse Minderheiten sind Cao Dai, Hoa Hao, Protestanten und Muslime. Die Vietnamesen haben ein sehr pragmatisches Verhältnis zu Religion und kombinieren oft Rituale aus verschiedenen Glaubensrichtungen wie Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus und integrieren diese in ihren Alltag. Der Geisterglaube ist in Vietnam zudem weit verbreitet.

Wirtschaft in Vietnam

Ho-Chi-Minh-City

Nach dem Ende des Vietnamkrieges stand die Wirtschaft vor einer Herausforderung. Die Vereinigung von Nord- und Südvietnam unter einem System war höchst problematisch. Der Norden war kommunistisch, planwirtschaftlich organisiert und der Süden marktwirtschaftlich. Die Entscheidung den Süden an das kommunistische System anzugleichen führte langfristig zu einer sehr unproduktiven Wirtschaft und dem Einbruch des internationalen Handels. Amerika verhängte ein Embargo, das es den meisten westlichen Staaten nicht mehr möglich machte mit Vietnam zu handeln. Dies stürzte das Land in eine schwere wirtschaftliche Krise. Weit verbreitete Armut war die Folge. Um dieser Armut zu entfliehen, verließen Schätzungen zufolge rund eine halbe Million Vietnamesen das Land. In Booten riskierten sie ihr Leben für eine bessere Zukunft – bekannt sind sie unter dem Namen Boatpeople.

Heute verzeichnet Vietnam, dank Reformen, die 1986 eingeführt wurden, ein starkes Wirtschaftswachstum von 7% bis 8%. Besonders in den Bereichen Elektrotechnik und Textilproduktion ist Vietnam international gut im Geschäft. Vietnam entwickelt sich mehr und mehr von einer Zentralverwaltungswirtschaft zu einer sozialistischen Marktwirtschaft. Seit 2011 wird Vietnam nicht mehr als Entwicklungsland, sondern als Schwellenland eingestuft.

Zur Geschichte Vietnams

Halong-Bay-Vietnam-Tipps

Fast 1.000 Jahre beherrschten die Chinesen Vietnam und hinterließen damit bleibende Spuren im Land. Der Aufbau des vietnamesischen Staates nach der Unabhängigkeit in 939 orientierte sich daher auch stark an den konfuzianischen Vorstellungen.

Die nächste Kolonialisierung des Landes erfolgte ab Mitte des 19. Jahrhundert durch die Franzosen. Vietnam wurde in Folge dessen an Französisch-Indochina angeschlossen. Im Jahr 1945 erkämpften die Vietnamesen in einem fast zehnjährigen Krieg ihre Unabhängigkeit von Frankreich - angeführt von General Ho Chi Minh. Im Jahr 1954 mussten die Franzosen nach ihrer Niederlage das Land schlussendlich verlassen. 

Im Rahmen der Nachkriegsverhandlungen entschied die Genfer Konferenz, Vietnam zu teilen in Nord- und Südvietnam. Diese Teilung führte dazu, dass die USA Südvietnam unterstützten und die Sowjetunion sowie China sich hinter den kommunistisch geprägten Norden stellten. Damit war der Konflikt, der schließlich zum Vietnamkrieg führte, eingeleitet. Im Jahr 1964 begannen die USA Nordvietnam zu bombardieren. Der Krieg dauerte bis 1973 an und war damit der längste Krieg seit dem Mittelalter.

Heute wurden fast 70% der Bevölkerung nach dem Ende des Vietnamkrieges geboren. Für die meisten Vietnamesen ist der Krieg nur aus Erzählungen, Geschichtsbüchern und Museen bekannt. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des eigenen Landes nimmt dennoch einen hohen Stellenwert ein, auch in der modernen vietnamesischen Gesellschaft. Zu Deutschland pflegt Vietnam seit langem eine enge Verbindung. Entstanden ist diese vor allem, durch die Zusammenarbeit mit der ehemaligen DDR. Dort waren etwa 70.000 Vietnamesen als Arbeiter tätig und studierten auch dort. Viele Familien sind bis heute in Deutschland geblieben. Die enge Verbindung bezeugen auch die gut besuchten Goethe-Institute in Hanoi und Ho-Chi-Minh-City.

Aktuelle Politische Lage und Sicherheit

Vietnam ist ein sozialistischer Staat. Die Kommunistische Partei (KP) Vietnam formt laut der Verfassung die Regierung des Landes - ohne eine Opposition. Eine wirkliche Gewaltenteilung und ein Rechtstaat sind erst ansatzweise vorhanden, scheinen sich aber in eine positive Richtung zu entwickeln. Insgesamt besteht Vietnam aus 59 Provinzen. In diesen sind Volkskomitees vertreten, die die Executive bilden und Parteikomitees, die mit der Verwaltung beauftragt sind.

In der Bevölkerung Vietnams ist ein wachsendes Selbstvertrauen zu beobachten. So sind Proteste und Demonstrationen in den vergangenen Jahren häufiger geworden. Beispielsweise in Folge des Massenfischsterbens 2017 in Zentralvietnam forderten die Betroffenen Entschädigungen von der Regierung. Auch ein wachsendes Umweltbewusstsein bildet sich vor allem in der Mittelschicht, die Versagen der Regierung in diesem Bereich öffentlich anprangert.

Einer der größten Kritikpunkte an der Regierung Vietnams ist die mangelnde Pressefreiheit und die strikte Kontrolle der Medien. In der Weltrangliste für Pressefreiheit belegt Vietnam den fünftletzten Platz. Mit dem rasanten Wachstum an neuen Technologien wird diese Kontrolle immer schwieriger. Vor allem Blogs werden immer mehr als Foren für politische Diskussionen genutzt. Eine Organisation, die im Internet aktiv ist, ist der „Block 8406“. 2007 wurden zwei Rechtsanwälte, die mit der Gruppe in Verbindung stehen, verhaftet und zu bis zu fünf Jahren verurteilt. Dieser Fall war keine Ausnahme – gegen Regimekritiker wird nach wie vor streng vorgegangen.

Für Reisende ist Vietnam ein sehr sicheres Land. Außerhalb der Metropolen, in ländlichen Gegenden, ist die Kriminalitätsrate verschwindend gering. In den größeren Städten, vor allem in Ho-Chi-Minh-City, ist Taschendiebstahl jedoch weit verbreitet. Hier sind Gangs auf Motorrollern unterwegs, die im Vorbeifahren alles mitnehmen, was sie in die Finger bekommen. Die beste Lösung ist, komplett auf Handtaschen zu verzichten und nur mit auf die Straße zu nehmen, was in die Hosentaschen passt. Wenn das nicht geht, die Tasche immer über der Schulter und nicht auf der Seite zur Straße hin tragen. Teure Kameras, Uhren und Schmuck sollte man am besten immer in der Unterkunft lassen in den Großstädten. Abgesehen davon ist Vietnam ein sehr friedliches Land und Reisende können sich hier jederzeit ohne Probleme frei bewegen.

KULTURELLE BESONDERHEITEN

Die Vietnamesen sind im allgemeinen ein sehr entspanntes Volk, auch in Bezug auf Touristen. Es gibt wenige kulturelle Regeln, gegen die du als Reisender verstoßen könntest. Auch wenn es mal vorkommen sollte, sehen die Vietnamesen es normalerweise mit Humor. Vietnamesen machen gerne Scherze, oft auch auf Kosten leichtgläubiger Ausländer. Humor ist hier im Alltag immer ein guter Eisbrecher.

Religion spielt in dem Land keine sehr große Rolle, trotzdem solltest du dich gerade in Tempeln respektvoll verhalten. Auch Vietnamesinnen tragen oft relativ kurze Kleider. Die Gesellschaft ist in dieser Hinsicht nicht sehr konservativ, aber kleide dich trotzdem immer angemessen. Die Schultern sollten, wenn möglich, bedeckt sein.

Touristen zahlen in Vietnam grundsätzlich mehr als Einheimische – gewöhne dich am besten einfach daran! Vietnam ist trotzdem ein extrem günstiges Land zum Reisen und ein paar Dong mehr oder weniger machen für uns Europäer selten einen Unterschied. Du kannst und solltest durchaus handeln, aber bleib dabei immer höflich und respektvoll. Wenn du merkst, dass dein Gegenüber sich überhaupt nicht darauf einlässt, lass es lieber einfach. Auseinandersetzungen und gar Streit sind in der Öffentlichkeit selten und werden nicht gerne gesehen. Auch ganz wichtig: immer Schuhe ausziehen, wenn du ein Haus betrittst oder oft auch Geschäfte.

Der Straßenverkehr, insbesondere in den großen Städten ist eine Herausforderung für Europäer, sogar schon als Fußgänger. Dass die Fahrer mit ihren Motorrollern an einem Zebrastreifen oder sogar einer roten Ampel stehen bleiben, kann man hier nicht erwarten. An den ersten Tagen in Hanoi oder Ho-Chi-Minh-City ist es nicht ungewöhnlich ein paar Minuten zu brauchen, bevor man sich traut die Straße zu überqueren. Das Beste ist, sich ein Beispiel an den Vietnamesen zu nehmen. Wenn sie losgehen, kannst du dich auch trauen. Lauf einfach weiter und bleib nicht stehen oder beschleunige, dann weichen die Motoroller einfach aus. Selbst mit dem Roller zu fahren ist nur für wirklich erfahrene Fahrer empfehlenswert, zumindest in den Städten. In den ländlichen Gegenden ist das kein Problem, hier ist viel weniger Verkehr.

Natürlich ist außerdem unser Team vor Ort der Ansprechpartner für all deine Fragen, Dos und Don'ts.

TRAVEL TIPPS VIETNAM

Strand-in-Vietnam
  • Sapa
    Am Fuße des Bergmassivs Hoang Lien Son liegt die Stadt Sapa. Inmitten der grünen Reisfelder und der eindrucksvollen Berge gelegen bietet Sapa den idealen Ausgangspunkt für Wanderungen und Trekkingtouren durch das beeindruckende Hochland Nordvietnams. In der Stadt findest du viele Anbieter für geführte Touren, die sich wirklich lohnen. So erfährt man noch einmal mehr über die Kultur und kann auch die Bergdörfer in der Gegend und die dort lebenden Stämme besuchen.

  • Cat Ba Island
    Die größte Insel in der Halong Bucht ist ein Paradies für Abenteurer: klettern, wandern, Kajak fahren, tauchen und noch viele mehr Outdoor-Aktivitäten sind hier möglich. Entspanne an den Sandstränden, erkunde die Insel mit dem Motorroller oder mach eine Trekkingtour durch den Cat Ba National Park! Im Nationalpark findest du auch einen Aussichtspunkt, von dem du eine unvergleichliche Aussicht auf die ganze Insel hast. Die Wanderung dorthin lohnt sich auf jeden Fall!

  • Halong Bay
    Die Bucht mit den über 2.000 Felsinseln zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Eine Tour durch die Halong Bucht ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in ganz Vietnam. Dementsprechend überlaufen kann es hier auch sein in der Hochsaison.
    Unsere Empfehlung: Starte deine Tour von Cat Ba Island, nicht Hai Phong am Festland, wo die meisten Boote ablegen. Auf der Insel findest du eine Vielzahl von Tourenanbietern, die in der Regel auch günstiger sind als am Festland und die Gruppen sind deutlich kleiner. Auf eigene Faust ist die Besichtigung der Halong Bay leider so gut wie unmöglich. Informiere dich am besten im Voraus zu den Anbietern oder frage unser Team vor Ort nach ihren Empfehlungen!

  • Hanoi
    Hanoi ist für viele Vietnamreisende der erste Stopp in Vietnam. Die Hauptstadt des Landes hat viel zu bieten und sollte nicht nur als Durchreiseort auf der Reiseplanung stehen. Besuche hier beispielsweise das Wohnhaus und das Mausoleum von Ho Chi Minh und erhalte einen ersten Eindruck von der reichen Geschichte des Landes. Hier erhältst du auch einen ersten Eindruck in das authentische Straßenleben in Vietnams Metropolen: Motorroller schießen in Fluten durch die teils engen Gassen, Streetfood und Verkaufsstände an jeder Ecke. Hier pulsiert das Leben - Lass dich nicht einschüchtern, sondern stürz dich direkt in das bunte Treiben, dann wird das vermeintliche Chaos schnell zur Gewohnheit!

  • Hoi An
    Eine der beliebtesten Ziele für Touristen ist die historische Stadt Hoi An. Die Stadt befindet sich unweit von Da Nang in Zentralvietnam. Die Lage an der Küste bietet eine ideale Lage für Urlauber: Sandstrände und unzählige Sehenswürdigkeiten begeistern Besucher. Kulinarisch ist Hoi An ebenfalls ein Mekka mit vielen international bekannten Restaurants. Ein Kochkurs hier ist ein Highlight!
    Auf Grund seiner Beliebtheit ist das kleine Städtchen auch dementsprechend überlaufen von Touristen aus aller Welt. Es lohnt sich unbedingt, sich im Vorhinein zu informieren, ob gerade Feiertage oder Ferien in Vietnam und China anstehen. Zu diesen Terminen platzt die Stadt aus allen Nähten. Lieber den Besuch in der Nebensaison einplanen, wenn möglich. Einen Ausflug ist Ho An aber auf jeden Fall immer wert!

  • Da Nang
    Da Nang ist die drittgrößte Stadt Vietnams und befindet sich fast genau in der Mitte des Landes an der Küste. Eine große Universität und viele internationale Technologieunternehmen, die hier angesiedelt sind, sorgen für eine entspannte und moderne Atmosphäre in der Stadt. Gastronomisch ist hier einiges geboten: von Burger über Pizza bis hin zu moderner vietnameischer Küche. Besonders abends lebt die Stadt richtig auf – unzählige Bars reihen sich aneinander entlang des Boulevards am Strand. Besonders die Sky Bar 360 ist einen Besuch wert. Von der Rooftop-Terrasse hat man einen unglaublichen Ausblick auf den Fluss und die bunten Lichter der Stadt. Allerdings gilt hier ein strenger Dresscode: Cocktailkleider und Blazer sind angesagt!

  • Ho-Chi-Minh-City
    Die größte Stadt Vietnams ist das ehemalige Saigon. Mit Hanoi ist diese Stadt kaum vergleichbar. Ho-Chi-Minh ist eine moderne Metropole mit beeindruckender Architektur. Noch immer sind die Spuren der französischen Kolonialzeit hier deutlich zu sehen, an den breiten Boulevards und grünen Parks, die sich durch die Innenstadt ziehen. In einigen Straßen fühlt man sich fast wie in Paris. Begebe dich auf die Spuren der turbulenten und bewegenden Geschichte Vietnams bei einem Besuch des Kriegsmuseums in Ho-Chi-Minh-City. Das Museum ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Landes. Ein Besuch ist informativ und zugleich tief berührend – ein ungeschönter Einblick in die schlimmsten Jahre der Geschichte Vietnams.

  • Phu Quoc
    Auf der tropischen Insel vor der Südspitze Vietnams gibt es unbestritten die besten Strände des Landes. Glasklares Wasser, weißer Sand und Palmen: der Sao Beach im Osten der Insel ist einer der schönsten Strände der Insel. Da er nur mit dem Motorroller über eine unbefestigte Straße zu erreichen ist, sind hier normerweise auch nur relativ wenige Menschen. Der perfekte Ort zum Entspannen!