Farmstay im Ausland: Mithilfe auf einer Farm weltweit
| ✔️ Unterstütze den Natur- und Umweltschutz | ✔️ Betreuung, Vorbereitung und Unterstützung |
| ✔️ Authentisches Leben vor Ort | ✔️ Weltweit in vielen Ländern möglich |
Du willst raus aus dem Alltag, echte Natur erleben und beim Reisen mehr als nur Sehenswürdigkeiten abhaken? Ein Farmstay (oft auch farm stay geschrieben) bringt dich mitten ins Landleben deines Wunschziels.
Wir nehmen dich Schritt für Schritt mit: vom Ländervergleich über Kosten, Voraussetzungen und Visum bis zum konkreten Ablauf eines Farmstays mit Rainbow Garden Village.
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Schweden | Schreiner
Vietnam | Farmarbeit
Südafrika | Farmarbeit
Tansania & Sansibar | Pferde
Südafrika | Reiten
Was ist ein Farmstay?
Ein Farmstay ist ein organisierter Auslandsaufenthalt, bei dem du auf einer Farm oder Ranch im Ausland mitarbeitest und dafür Kost und Logis sowie echten Einblick in den Alltag deiner Hostfamilie bekommst. Üblicherweise dauert so ein Aufenthalt mehrere Wochen bis Monate und du unterstützt tatkräftig bei der täglich anfallenden Hofarbeit. Diese umfasst Tätigkeiten wie die Versorgung von Tieren, Stallarbeit sowie Garten- und Erntearbeit und andere Arbeiten auf dem Bauernhof. Statt im Hotel wohnst du bei einer Hostfamilie und lernst Land, Sprache und Alltag von innen kennen, abseits vom Massentourismus.
Entscheidend ist die Unterscheidung bezahlt vs. unbezahlt: Beim klassischen Farmstay arbeitest du gegen freie Unterkunft und Verpflegung mit, ein Lohn ist nicht garantiert. In Ländern mit Working-Holiday-Visum (z. B. Australien) kann Farmarbeit dagegen auch bezahlt sein.
Farmstay vs. WWOOF, Workaway & Work and Travel: Was passt zu dir?
Ein Farmstay über Rainbow Garden Village bietet im Vergleich zu WWOOF, Workaway oder Work and Travel die höchste Betreuungsstufe und die geringste Eigenorganisation – dafür verbunden mit einer Programmgebühr. Welche Reiseform wirklich passt, hängt davon ab, wie viel du selbst organisieren willst, wie wichtig dir Sicherheit ist und ob du Geld verdienen oder vor allem mithelfen möchtest.
WWOOF („World Wide Opportunities on Organic Farms“) und Workaway sind Plattformen, auf denen du Höfe selbst findest und Kontakt, Anreise und Absicherung eigenständig organisierst. Work and Travel kombiniert Reisen mit bezahlten Gelegenheitsjobs auf Basis eines Working-Holiday-Visums. Ein vermittelter Farmstay nimmt dir Hostfamilien-Suche, Vorbereitung und Vor-Ort-Betreuung ab, ideal, wenn es dein erster längerer Auslandsaufenthalt ist.
Kriterienvergleich der Reiseformen
| Kriterium | Farmstay mit RGV | WWOOF | Workaway | Work and Travel |
|---|---|---|---|---|
| Betreuung | Hoch, persönlich + vor Ort | Keine | Keine | Gering bis Mittel |
| Eigenorganisation | Gering | Hoch | Hoch | Hoch |
| Visum-Support | Ja, durch Vermittler | Nein | Nein | Teilweise |
| Programmgebühr | Ja | Mitgliedsbeitrag | Mitgliedsbeitrag | Je nach Anbieter |
| Lohn/Taschengeld | Meist nein (aber Kost & Logis) | Nein (aber Kost & Logis) | abhängig vom Host | Ja |
| Mindestalter | ab 15 Jahren | meist 18 Jahre (Ausnahmen ab 16 Jahren) | ab 18 Jahren | ab 18 Jahren |
| Mindestdauer | 2 Wochen | 1 Woche | 2 Wochen | Wochen bis Monate |
| Sprachniveau | Grunkenntnisse Englisch | Grunkenntnisse Englisch | Grunkenntnisse Englisch | Grunkenntnisse Englisch |
Falls du unsicher bist, ob deine Sprachkenntnisse ausreichen oder wie du sie vor der Abreise noch verbesserst, hilft dir unser Magazin-Artikel zum passenden Sprachniveau für deinen Auslandsaufenthalt weiter.
Wann lohnt sich ein vermittelter Farmstay statt Eigenorganisation?
Ein vermittelter Farmstay lohnt sich besonders bei deinem ersten Auslandsaufenthalt, bei knapper Vorbereitungszeit und wenn dir Sicherheit, geprüfte Hostfamilien und deutschsprachige Betreuung wichtiger sind als der niedrigste Preis. Gerade wenn du als Frau allein reist, geben dir geprüfte Gastfamilien und eine feste Ansprechperson vor Ort zusätzliche Sicherheit – praktische Tipps dazu findest du in unserem Magazin-Artikel zum Alleine reisen als Frau. Wir als Organisation übernehmen vor, während und nach deiner Auslandszeit Verantwortung und unterstützen dich bei allen Fragen und Problemen.
Selbst organisieren lohnt sich, wenn du flexibel bist, Zeit für Recherche hast und Kosten sparen willst. Bei der Eigenorganisation suchst du Hof und Kontakt selbst, etwa über Plattformen wie WWOOF oder Workaway, und kümmerst dich eigenständig um Anreise, Versicherung und Absicherung im Notfall. Wer dagegen mit klarem Plan, geprüfter Farm und Notfallkontakt reisen möchte, profitiert von der Begleitung.
Farmstay-Länder im Überblick: Wo passt dein Aufenthalt am besten?
Klassische Farmstay-Länder sind Neuseeland, Kanada, Australien, Irland und die USA – jedes Land bietet eine eigene Mischung aus Landschaft, Tierarten und Kultur. Aber auch andere Länder in Europa, Afrika oder Asien bieten spannende Optionen für einen Aufenthalt auf einer Farm. Welches Land am besten zu dir passt, entscheidet sich über Sprache, Mindestalter, Visabestimmungen, beste Reisezeit und gewünschte Dauer.
Wichtig vorab: Die Visabestimmungen unterscheiden sich stark. Australien, Neuseeland und Kanada arbeiten mit einem Working-Holiday-Visum, Irland, Griechenland und andere EU-Länder sind für Deutsche visumfrei zugänglich, und für die USA benötigst du ein Touristenvisum (bei einem Aufenthalt ohne Bezahlung) oder ein J-1-Visum.
Für Südafrika, Uganda oder Vietnam genügt bei Aufenthalten bis zu 3 Monaten meist ein Touristenvisum. Im Senegal kannst du dich bis zu 3 Monaten sogar visumfrei engagieren. Da sich die Einreisebestimmungen aber jederzeit ändern können, solltest du dich unbedingt rechtzeitig vor Abreise über die aktuell geltenden Regelungen beim Auswärtigen Amt deines Ziellandes informieren.
Farmstay Australien & Neuseeland
Neuseeland gilt als Klassiker für Farmstays mit Schaf-, Rinder- und Pferdehaltung in spektakulärer Berg- und Küstenlandschaft. Auf den weitläufigen Farmen der Nord- und Südinsel hilfst du bei Tierversorgung, Zaunbau und Hofbetrieb mit und erlebst das ruhige Landleben der „Kiwis“. Das übliche Visum ist das Working-Holiday-Visum (18-30 Jahre). Die beste Reisezeit liegt im neuseeländischen Sommer von November bis April.
Australien ist beliebt für Farmstays im Outback, häufig in Verbindung mit dem Working-Holiday-Visum und bezahlten Saisonarbeiten. Auf Rinder- und Schaffarmen im weiten Hinterland erlebst du das Outback-Leben und kannst anerkannte Farmarbeit sogar für eine Visumverlängerung nutzen.
Die Landessprache ist in beiden Ländern Englisch, das übliche Visum in Australien ist das Working-Holiday-Visum Subclass 417 (18-30 Jahre für Deutsche). Anerkannte landwirtschaftliche Arbeit („specified work“) kann ein zweites Visumjahr ermöglichen. Die beste Reisezeit ist je nach Region unterschiedlich; der australische Herbst (März-Mai) ist im Süden angenehm.
Farmstay Kanada
Kanada bietet Farm- und Ranchstays in Provinzen wie Alberta und British Columbia, oft mit Pferden, Rindern und echtem Wildnis-Erlebnis. Zwischen Prärien und Rocky Mountains arbeitest du auf weitläufigen Höfen mit und lernst das kanadische Landleben kennen.
Die Landessprache ist Englisch (in Teilen auch Französisch). Das übliche Visum ist das IEC Working Holiday (18-35 Jahre für Deutsche), das über ein Pool-/Losverfahren vergeben wird, früh bewerben lohnt sich. Beste Reisezeit für Farmarbeit ist Mai bis September.
Farmstay USA & Ranchstay
In den USA ergänzen sich Farmstay und Ranchstay. Auf Ranches in Wyoming, Montana oder Colorado arbeitest du mit Pferden und Rindern. Vom Vieh treiben bis zur Stallarbeit erlebst du den echten Cowboy-Alltag und die weiten Landschaften des amerikanischen Westens.
Die Landessprache ist Englisch. Wichtig: Es gibt kein Working-Holiday-Visum für Deutsche. Unbezahlte Mithilfe gegen Kost und Logis ist meist über ein Touristenvisum für einen begrenzten Zeitraum möglich, bezahlte oder längere Programme laufen über ein J-1-Visum mit Sponsor-Organisation. Die beste Reisezeit ist regionsabhängig (Frühjahr bis Herbst).
Farmstay in Afrika: Ghana, Südafrika, Senegal & Uganda
Farmstays in Afrika führen dich nach Ghana, Südafrika, Senegal und Uganda. Du erlebst das Landleben hautnah, von der westafrikanischen Savanne bis zu den grünen Hochländern Ostafrikas.
| Land | Sprache | Einreise (für deutsche Staatsbürger) | Beste Reisezeit | Typische Tätigkeitsfelder |
|---|---|---|---|---|
| Ghana | Englisch | Visum vorab + Gelbfieber Pflicht | Nov. - März | Garten, Feld, Tiere |
| Südafrika | Englisch u.a. | visumfrei bis 90 Tage | ganzjährig (regional) | Wein-/Obstfarm, Vieh, Wild |
| Senegal | Französisch | visumfrei bis 90 Tage | Nov. - Mai | Gemüse, Permakultur, Tiere |
| Uganda | Englisch | E-Visum + Gelbfieber Pflicht | Dez. - Feb., Jun. - Aug. | Kaffee, Bananen, Tiere |
Die aktuellen Einreise- und Impfvorgaben, darunter die Gelbfieberpflicht für Ghana und Uganda, prüfst du immer vorab beim Auswärtigen Amt.
Farmstay in Europa: Irland, Griechenland, Schweden & Rumänien
In Europa kannst du Farmstays in Irland, Griechenland, Schweden und Rumänien machen, mit kurzer Anreise, ohne Visum und mit großer Bandbreite von der Schafhaltung bis zum Olivenhain. Als EU-Bürger reist du visumfrei und darfst dich frei aufhalten und mithelfen, ideal für den Einstieg oder einen kürzeren Aufenthalt.
| Land | Sprache | Einreise (für deutsche Staatsbürger) | Beste Reisezeit | Typische Tätigkeitsfelder |
|---|---|---|---|---|
| Irland | Englisch | visumfrei (EU) | Mai - Sept. | Schafe, Rinder, Pferde |
| Griechenland | Griechisch (Engl.) | visumfrei (EU) | Frühling/Herbst | Oliven, Wein, Ziegen/Schafe |
| Schweden | Schwedisch (Engl.) | visumfrei (EU) | Mai - Sept. | Milchvieh, Pferde, Forst |
| Rumänien | Rumänisch | visumfrei (EU) | Frühling - Herbst | Schafe, Pferde, Bauernhof |
Hinweis: Innerhalb der EU brauchst du kein Visum; ein gültiger Personalausweis oder Reisepass genügt.
Farmstay in Asien: Vietnam & Bali/Indonesien
Farmstays in Asien führen dich nach Vietnam und auf die indonesische Insel Bali – zwischen Reisfeldern, Reisterrassen und Permakultur-Höfen erlebst du tropische Landwirtschaft und Kultur hautnah. Beide Ziele stehen für üppige Natur, herzliche Gastfamilien und einen Alltag, der eng mit dem Anbau von Reis, Obst und Gemüse verbunden ist.
| Land | Sprache | Einreise (für deutsche Staatsbürger) | Beste Reisezeit | Typische Tätigkeitsfelder |
|---|---|---|---|---|
| Vietnam | Vietnamesisch (Englisch im Projekt) | visumfrei bis 45 Tage, sonst E-Visum | regional unterschiedlich (meist Dezember - April) | Reis, Wasserbüffel, Permakultur |
| Bali/Indonesien | Indonesisch (Englisch im Projekt) | Visa on Arrival 30 Tage (nur Tourismus) | April - Oktober | Reisterrassen, Permakultur, Obst |
Wichtig für Bali/Indonesien: Das Visa on Arrival (30 Tage, einmalig um 30 Tage verlängerbar) gilt nur für touristische Aufenthalte, laut Auswärtigem Amt (Indonesien) ist Freiwilligenarbeit damit nicht gestattet. Für die Mithilfe auf einer Farm ist deshalb ein spezielles Visum nötig, wir beraten dich gerne zum passenden Visum und dessen Beantragung. Zusätzlich wird auf Bali eine Tourismusabgabe (ca. 10 EUR) erhoben.
Was kostet ein Farmstay?
Die Kosten für einen Farmstay setzen sich aus Programmgebühr, Flug, Visum, Versicherung und Taschengeld zusammen – Kost und Logis auf der Farm sind in der Regel inklusive. Wie hoch die Summe ausfällt, hängt vor allem vom Zielland, der Dauer und der gewählten Visumsart ab.
Die typischen Kostenblöcke im Überblick:
- Programmgebühr: Vermittlung, Hostfamilien-Prüfung, Vorbereitung und Vor-Ort-Betreuung, sowie Unterkunft und Verpflegung. Je nach Zielland und Dauer beginnt die Gebühr ab 950€ / 2 Wochen
- Flug: je nach Zielland und Reisezeit sehr unterschiedlich; Fernziele wie Neuseeland kosten mehr als Irland. Wir lassen dir gerne ein unverbindliches Angebot zu speziellen Flugangeboten, die es in dieser Form nur in Zusammenhang mit RGV-Auslandsprogrammen gibt.
- Visum: Working-Holiday-Gebühren je Land (siehe Tabelle im nächsten Abschnitt); EU-Länder sind für deutsche Staatsbürger in der Regel kostenfrei.
- Auslandskrankenversicherung: Pflicht für die gesamte Aufenthaltsdauer, spezielle Langzeit-Tarife nötig. Achte auf die enthaltenen Leistungen, die Selbstbeteiligung und einen Rücktransport im Krankheitsfall.
- Taschengeld / Lebenshaltung: für Freizeit, Reisen und Nebenkosten; bei bezahlter Farmarbeit teils durch Verdienst gedeckt.
Wichtig: Beim klassischen Farmstay zahlst du für das Programm und arbeitest gegen Kost und Logis, ein fester Verdienst ist nicht garantiert. Nur in Ländern mit Working-Holiday-Visum (z. B. Australien) ist bezahlte Farmarbeit üblich. Tipps zur Finanzierung findest du auf unserer Seite zu Finanzierung & Stipendien.
Voraussetzungen, Visum & Versicherung
Für die meisten Farmstays brauchst du ein Mindestalter von 18 Jahren, Grundkenntnisse in Englisch, ein gültiges Visum (häufig Working-Holiday) und eine Auslandskrankenversicherung. Welche Visumart genau gilt, hängt vom Zielland ab, die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick:
| Land | Mindestalter | Übliches Visum (für deutsche Staatsbürger) | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Neuseeland & Australien | 18 Jahre | Working-Holiday-Visum bzw. 417 (18 - 30 Jahre) | Kein Kontingent für Deutsche; bezahlte Farmarbeit möglich |
| Kanada | 18 Jahre | IEC Working Holiday (18 - 35 Jahre) | Pool-/Losverfahren, begrenzte Plätze |
| EU-Länder | Keines | Kein Visum (EU-Freizügigkeit) | Keine besonderen Vorgaben |
| USA | 18 Jahre | Touristenvisum (unbezahlt) oder J-1 | Kein Workin-Holiday-Abkommen |
| Ghana | 18 Jahre | Visum vorab nötig | Gelbfieberimpfung Pflicht |
| Südafrika & Senegal | 18 Jahre | Visumfrei bis 90 Tage | Gelbfieber nur aus Gelbfiebergebiet |
| Uganda | 18 Jahre | E-Visum nötig | Gelbfieberimpfung Pflicht |
| Vietnam | 18 Jahre | Visumfrei bis 45 Tage, sonst E-Visum | Längere Aufenthalte: E-Visum |
| Bali/Indonesien | 18 Jahre | Visa on Arrival 30 Tage (Tourismus) | Arbeit nur mit passendem Visum |
Hinweis: Die genauen Visa-Gebühren und Altersgrenzen können sich jederzeit ändern und solltest du vor Abreise beim Auswärtigen Amt deines Ziellandes überprüfen.
Eine Auslandskrankenversicherung ist für die gesamte Dauer Pflicht: Die deutsche Krankenkasse zahlt im Nicht-EU-Ausland nicht, und normale Reisetarife decken nur kurze Zeiträume ab. Informiere dich früh über einen Langzeit-Tarif, mit dem auch das Arbeiten im Ausland abgedeckt ist. Welche Medikamente von der Grundausstattung bis zur Malaria-Prophylaxe in dein Gepäck gehören, liest du in unserem Magazin-Artikel zur Reiseapotheke für Fernreisen, Gap Year und Freiwilligenarbeit.
So läuft dein Farmstay mit Rainbow Garden Village ab
Mit Rainbow Garden Village wählst du dein Wunschland und Programm, wirst persönlich beraten, erhältst eine geprüfte Hostfarm sowie Vor-Ort-Betreuung und reist mit klarer Vorbereitung an. Der Ablauf ist in nachvollziehbare Schritte gegliedert, von der ersten Anfrage bis zur Rückkehr.
Dein Weg zum Farmstay – Schritt für Schritt:
- 1. Anfrage: Du stellst eine unverbindliche Beratungsanfrage und nennst dein Wunschland.
- 2. Beratung: In einem persönlichen Gespräch klärst du deine Ziele, Dauer, Budget und Voraussetzungen mit einem unser Koordinatoren.
- 3. Buchung: Du entscheidest dich final für ein Programm und erhältst im Anschluss an deine Buchung deine geprüfte Hostfarm.
- 4. Vorbereitung: Vorbereitungs-Webinar, Visum-Hinweise, Versicherungs- und Packtipps, sowie ein Reise-ABC machen dich startklar. Außerdem steht dir jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung, der dich bei allen Fragen berät.
- 5. Anreise: Du reist mit klarem Plan und Notfallkontakt an, dein Flughafentransfer ist bereits organisiert und bringt dich nach deiner Ankunft direkt zu deiner Gastfamilie (auf Wunsch kannst du den Transfer natürlich auch selbst organisieren).
- 6. Vor-Ort-Betreuung: Eine Ansprechperson begleitet dich während des Aufenthalts vor Ort, außerdem steht dir auch das Team in München jederzeit zur Verfügung.
- 7. Rückkehr: Nach deinem Aufenthalt kommst du mit neuen Fähigkeiten und Erfahrungen zurück.
“Ich konnte während meiner Aufenthalte in Ghana und Uganda nicht nur andere unterstützen, sondern habe auch sehr viel über mich selbst gelernt – eine unheimliche Bereicherung, die ich nie vergessen werde.”
Diese und weitere spannende Erfahrungen kannst du in unseren Erfahrungsberichten zur Farmarbeit nachlesen! Bereit für den nächsten Schritt?
FAQs: Häufig gestellte Fragen zu Auslandsprogrammen mit RGV
Was ist ein Farmstay?
Ein Farmstay ist ein organisierter Aufenthalt auf einer Farm im Ausland, bei dem du gegen Kost und Logis im Hofbetrieb mithilfst. Du wohnst bei einer Hostfamilie, übernimmst Aufgaben wie Tierversorgung oder Gartenarbeit und lernst Land und Alltag intensiv kennen – üblich sind mehrere Wochen bis Monate.
Was ist der Unterschied zwischen Farmstay und WWOOF?
Beim Farmstay über einen Vermittler bekommst du geprüfte Hostfarmen, Vorbereitung und Vor-Ort-Betreuung gegen eine Programmgebühr. WWOOF ist eine Plattform, auf der du Bio-Höfe selbst suchst und alles eigenständig organisierst. Der Farmstay bietet mehr Sicherheit, WWOOF mehr Flexibilität zu geringeren Kosten.
Was ist der Unterschied zwischen Ranch und Farm?
Eine Farm ist ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Acker-, Garten- und gemischter Tierhaltung. Eine Ranch konzentriert sich auf die Haltung großer Weidetiere – vor allem Rinder und Pferde – auf weitläufigem Land. Ein Ranchstay ist also ein Farmstay mit Schwerpunkt auf Vieh und Pferden, typisch für die USA, Kanada und Australien.
Wird man bei einem Farmstay bezahlt?
Beim klassischen Farmstay arbeitest du gegen Kost und Logis mit, ein fester Lohn ist nicht garantiert. Bezahlte Farmarbeit ist vor allem in Ländern mit Working-Holiday-Visum wie Australien möglich. Pauschale Verdienstangaben gibt es nicht, die Bezahlung hängt von Land, Visum und Betrieb ab.
Wie lange dauert ein Farmstay?
Üblich sind mehrere Wochen bis mehrere Monate. Die genaue Mindest- und Maximaldauer hängt vom Zielland, vom Visum und vom Programm ab. Bei Rainbow Garden Village ist ein Aufenthalt bereits ab 2 Wochen möglich.
Welches Visum brauche ich für einen Farmstay?
Das hängt vom Land ab: Australien, Neuseeland und Kanada nutzen ein Working-Holiday-Visum, Irland ist für Deutsche als EU-Land visumfrei, und die USA verlangen ein Touristenvisum (unbezahlte Mithilfe) oder ein J-1-Visum. Prüfe die aktuellen Bestimmungen immer beim Auswärtigen Amt deines Ziellandes.
Welche Sprachkenntnisse brauche ich?
Für die meisten Farmstays reichen Grundkenntnisse in Englisch, um dich auf dem Hof und im Alltag zu verständigen. Wer sicherer kommuniziert, kommt schneller an und kann mehr Verantwortung übernehmen. Ein perfektes Sprachniveau ist nicht nötig – deine Englischkenntnisse verbessern sich vor Ort fast von selbst. Falls du unsicher bist, ob deine Sprachkenntnisse ausreichen oder wie du sie vor der Abreise noch verbesserst, hilft dir unser Magazin-Artikel zum passenden Sprachniveau für deinen Auslandsaufenthalt weiter.
Für wen ist ein Farmstay geeignet?
Ein Farmstay passt zu naturaffinen Reisenden ab 18 Jahren, die anpacken wollen und eine echte Erfahrung statt Massentourismus suchen, vom Gap Year nach dem Abi über das Urlaubssemester bis zum Sabbatical. Wer Sicherheit und Betreuung schätzt, ist mit einem vermittelten Programm über Rainbow Garden Village besonders gut aufgehoben.