25.03.2026 / Erfahrungsberichte
Yasemina in der Rettungsstation für Faultiere, Affen, Vögel & Co. in Costa Rica
„Das besondere an diesem Projekt ist, dass man auf ein tolles, gut organisiertes Team trifft und selbst Teil davon wird.“
Yaseminas Zeit in Costa Rica
Mein Highlight in der Rettungsstation für Faultiere, Affen, Vögel und Co. war es, die Babyaffen mit aufwachsen zu sehen und mich um sie kümmern zu dürfen. Genauso wie die Mitarbeit in der Küche, in der wir die Essensteller für die Tiere vorbereitet haben. Das ist eine Erfahrung und ein Privileg, das man nur einmal im Leben bekommt!
Das besondere an dieser Freiwilligenarbeit in Costa Rica ist, dass man auf ein tolles, gut organisiertes Team trifft und selbst Teil davon wird. Der Alltag sah jeden Tag etwas unterschiedlich aus. Was gleich blieb war die Fütterung der Rehe in der Früh und das anschließende Meeting mit unserer Managerin. Dort haben wir die Aufgaben für den Tag verteilt bekommen, die zwar grundsätzlich Tag gleich blieben, man sich aber immer unterschiedliche aussuchen durfte.
Der Tag war in drei Abschnitte aufgeteilt. Der erste hat immer um ca. 8 Uhr direkt nach dem Meeting gestartet, in dem es darum ging das Center und vor allem die Gehege der Vögel und Affen zu reinigen. Zusätzlich haben wir den Tieren noch sogenanntes enrichment gebracht, was aus Bäumen oder Zweigen bestand.
Ab ca. 9:15/30 Uhr ging es weiter mit den nächsten Aufgaben. Diese reichten von dem Verteilen des Futters der Tiere, über das Reinigen weiterer Gehege oder die Reparatur von Gehegen zusammen mit den Arbeitern vor Ort, bis hin zu dem Waschen der Essensteller in der Küche.
Sobald man mit diesen Aufgaben fertig war, durfte man in die Mittagspause gehen. Ab 12:30 Uhr oder 13:00 Uhr ging es mit der dritten und letzten Aufgabe weiter, bei der man die Aras, Papageien und Faultiere, die sich außerhalb der Gehege befinden "entertainen" sollte und am Ende des Tages wieder in die Gehege bringen durfte.
Um ca. 15:30 Uhr ist der Arbeitstag vorbei und kann in das Hostel direkt nebenan gehen. Bei der Freiwilligenarbeit ist man in der Regel nicht alleine, sondern arbeitet mit weiteren Volunteers zusammen. Da ist Teamarbeit gefragt und man lernt schnell mit wem man ein gutes Team ist und mit wem man nicht so gut arbeiten kann.
Jeden Tag im Volunteering wurden neue Tiere gerettet, so hat man trotz des teils anstrengenden Arbeitstages das Gefühl etwas gutes für die Tiere getan zu haben.
Zuletzt geändert am: 10.04.2026
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