21.02.2026 / Erfahrungsberichte

Laras Freiwilligenarbeit als Hebamme in Tansania

,,Spannend war jedoch, dass man Einblicke in viele verschiedene Bereiche bekam: Gebärsaal, Wochenbett, diverse Kontrollen, Operationssaal, Ultraschall, (...)."

Projektstandort in Tansania

Laras Zeit in Tansania

Die Freiwilligenarbeit als Hebamme auf dem Tansania-Festland war eine sehr lehrreiche Zeit, ich konnte auch viel über mich selbst lernen. Besonders toll war die Safari.

Im Spital meines Freiwilligenprojekts war es oft sehr ruhig, sodass ich nur wenig aktiv mithelfen konnte. Häufig musste ich nach Aufgaben fragen, und nicht immer war klar, wo Unterstützung überhaupt möglich oder erwünscht war. Manche Tage waren deshalb ziemlich langweilig und zogen sich lange hin. Aber es ist landestypisch häufig ganz normal, dass man als Volunteer aktiv nach Aufgaben fragen muss und Tätigkeiten nicht einfach zugewiesen bekommt. Trotzdem habe ich gelernt, geduldig zu bleiben und mit solchen Situationen umzugehen.

Am meisten Freude in meiner Freiwilligenarbeit hatte ich bei der Versorgung der Neugeborenen und wenn ich die Mamis beim Stillen oder Wickeln unterstützen durfte. Leider kam das seltener vor, als ich gehofft hatte. Spannend war jedoch, dass man Einblicke in viele verschiedene Bereiche bekam: Gebärsaal, Wochenbett, diverse Kontrollen, Operationssaal, Ultraschall, Pränatalvorsorge, Kindervorsorge und Notfall.

Mein Arbeitstag in der Freiwilligenarbeit in Tansania begann früh mit Aufstehen und Frühstücken. Danach lief ich ein Stück zu Fuß und nahm anschließend ein Tucktuck bis zum Spital. Nach dem Ankommen wurde kurz die aktuelle Situation besprochen. Danach wartete ich häufig im Gebärsaal oder fragte auf anderen Stationen nach, ob Hilfe gebraucht wurde. Wenn gerade wenig los war, blieb viel Zeit zum Beobachten.

Gegen 14 Uhr war meist Feierabend in meinem Volunteering. Der Heimweg bestand wieder aus einem Stück Laufen und einer Fahrt mit dem Tucktuck. Am Nachmittag ging ich manchmal noch in ein Café, um etwas zu lesen oder zu schreiben. Abends aß ich mit der Gastfamilie, und zwischendurch spielte ich mit den Kindern oder zog mich auch einfach zurück, wenn ich müde war.

Zuletzt geändert am: 02.03.2026

Portrait Lara in der Freiwilligenarbeit als Hebamme in Tansania, Februar 2026
Autor
Lara in der Freiwilligenarbeit als Hebamme in Tansania, Februar 2026

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