02.03.2026 / Erfahrungsberichte

Denise im Wildtierschutz- und Elefantenprojekt in Thailand

„Die Elefanten zu beobachten war am schönsten. Drei der 21 Elefanten durften wir waschen und mit zwei Elefanten durften wir auf einen Walk."

Wildtiere genießen ihr Essen

Denises Zeit in Thailand

Diese Freiwilligenarbeit in Thailand hat zwei Einsatzmöglichkeiten - bei den Elefanten und bei den Wildtieren.

In der Freiwilligenarbeit im Elefanten Tierschutz in Thailand muss man oft schwer tragen, wie zum Beispiel die Früchtekörbe oder beim Composting auf den Feldern. Der Harvest findet jeden 2. Tag statt und wir mussten immer 8.5 Stunden arbeiten. Am Anfang waren wir weniger Volunteers, daher mussten wir jedes mal teilnehmen. Der Harvest ist sehr anstrengend und die ersten 2-3 Male denkt man, dass man dies nicht aushält. Nach jedem weiteren Harvest geht es besser. Wenn es viele Volunteers gibt, wird man nicht mehr jedes Mal eingeteilt. Man darf den Harvest auch auslassen, wenn man sich nicht gut fühlt oder es zu viel ist, jedoch muss man dann kompostieren. Dies ist nicht viel angenehmer :-)

Die Elefanten im Volunteering zu beobachten war am Schönsten. Drei der 21 Elefanten durften wir waschen und mit zwei Elefanten durften wir auf einen Walk. Dies wurde täglich ausgeführt, jedoch war man nicht immer in der gleichen Zone eingeteilt, daher durfte man es ungefähr 1-2 pro Woche erleben.

Bei der Freiwilligenarbeit im Wildtierschutz in Thailand ist der Arbeitstag vielseitiger. Hier erlebt man auch viel mehr verschiedene Tiere - Affen, Bären, Otter, Rehe und Hirsche, Schildkröten, Leguane, Mundjaks, Hasen, usw. Hier muss man weniger schwer tragen, aber man läuft sehr viel - bis zu 15 km täglich. Rund 4 Stunden am Tage werden benötigt für das Zubereiten des Essens für die Tiere - ganz viele Früchte und Gemüse müssen geschnitten werden. Wenn wenige Volunteers dort sind, sind die Tage mit Früchte schneiden und Futter verteilen gefüllt. Wenn viele Volunteers vor Ort sind, wird viel geschrubbt - Pools und Böden der Nachtunterkünfte.

Die Affen im Freiwilligenprojekt haben mich am meisten fasziniert. Die Affen musste man immer im Auge behalten. Sie haben sehr lange Arme und lieben es, nach den Menschen zu greifen. Sie klauen Brillen, Haargummis und ich selber habe, wie auch andere, einmal viele Haare verloren, da ich 2 Sekunden unaufmerksam war und ein Gibbon meine Haare ergriff und viele ausriss. Man wird davor gewarnt und man muss immer aufpassen. Aber gerade dieses Arbeiten für die wilden Tiere, machte es interessant. Ich habe es geliebt, so viele Tiere um mich zu haben.

Der Tag in der Freiwilligenarbeit startete um 06:30 Uhr bei den Elefanten und 06:20 Uhr bei den Wildtieren. Von 08:00 bis 09:00 Uhr gab es Frühstück. Das Mittagessen war von 12:00 bis 13:00 Uhr. Feierabend war um 17:00 Uhr.

Ich hatte das Glück, dass ich in einem 2er-Zimmer war. Wir hatten 3 Toiletten und Duschen für 8 Personen. Die Toiletten teilten wir mit den Mitarbeitenden. Das Essen war für einige Volunteers scharf, mir machte es jedoch nichts aus.

Zuletzt geändert am: 06.03.2026

Portrait Denise im Wildtierschutz- und Elefantenprojekt in Thailand, November 2025
Autor
Denise im Wildtierschutz- und Elefantenprojekt in Thailand, November 2025

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