15.09.2026 / Erfahrungsberichte

Leonies Zeit bei der Freiwilligenarbeit im Eco Village in Island

"Wir haben uns Mietwagen genommen, sind quer durchs Land gefahren und haben einige der beeindruckendsten Orte gesehen, die ich je erlebt habe."

Eco Village in Island

Leonie in Island

Zu meinen schönsten Momenten bei der Freiwilligenarbeit im Eco Village in Island gehörten die Abende, an denen wir zusammen Brettspiele gespielt haben, im Gym oder im Pool waren und uns gegenseitig die unterschiedlichsten Sprachen beigebracht haben. Dadurch habe ich richtig Lust bekommen, sowohl Chinesisch als auch Französisch weiterzulernen. Auch die Wochenendausflüge waren ein Highlight: Wir haben uns Mietwagen genommen, sind quer durchs Land gefahren und haben einige der beeindruckendsten Orte gesehen, die ich je erlebt habe. Mein persönlicher Lieblingsmoment war der Sonnenuntergang im Norden – einfach unvergesslich.

Auch meine Aufgaben bei der Freiwilligenarbeit in Island haben mir durchweg gut gefallen. Besonders mochte ich die Anzucht von Tomatenpflanzen aus Samen sowie die Arbeit in den Blumen- und Gemüsebeeten. Das Entfernen von Unkraut und das anschließende Einsetzen neuer Pflanzen hat mir überraschend viel Freude bereitet. Was die Arbeit dort wirklich besonders macht, sind die Menschen. Menschen aus den verschiedensten Ländern und mit ganz unterschiedlichen Hintergründen kommen zusammen. Man lernt unglaublich viel über andere Kulturen, Sprachen und Bräuche. Die Leute vor Ort sind unfassbar freundlich und hilfsbereit, was die Atmosphäre noch besonderer macht. Alle kommen zusammen, kochen gemeinsam und essen zusammen. Ich habe diese Zeit einfach nur unglaublich genossen.

Der Tag begann um 9 Uhr mit dem Morgenkreis, in dem alle Volunteers und die Menschen vor Ort zusammenkamen. Wir begrüßten uns kurz und sangen ein isländisches Lied – anfangs ungewohnt, aber ein sehr schöner Start in den Tag. Danach habe ich Tomaten gepflückt. Um 10 Uhr gab es ein gemeinsames Frühstück mit selbstgebackenem Brot. Anschließend wurden weitere Aufgaben verteilt: Unkraut entfernen, Tomaten für Supermärkte verpacken, Tomatenpflanzen schneiden, Boxen reinigen und vieles mehr. Mittags gab es abwechslungsreiches und sehr leckeres Essen in der Cafeteria. Nach der Arbeit ging es für uns ins Gym oder in den Pool, die wir mitbenutzen durften. Danach wurde gemeinsam gekocht und gegessen. Abends haben wir dann Brettspiele gespielt, Fußball geschaut oder Sprachen aus aller Welt gelernt.

Portrait Raphael
Autor
Raphael

studiert Wirtschaftspsychologie und hat durch ein Semester in Spanien bereits wertvolle Auslandserfahrung gesammelt. Dazu möchte er auch andere motivieren, daher engagiert er sich als Praktikant in der Redaktion bei RGV.

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