01.10.2025 / Erfahrungsberichte
Holgers Zeit in der Elefantendung-Papierfabrik in Nepal
,,Was mich auf solchen Reisen immer wieder beeindruckt, sind die Menschen. Obwohl viele sehr arm sind, wirken sie oft trotzdem glücklich."
Holgers Zeit in Nepal
Meine Anreise & Ankunft in Nepal
Meine Anreise zum Freiwilligenprojekt erfolgte mit Zwischenstop in Abu Dhabi. Am Flughafen wurde ich von Hom freundlich in Empfang genommen.
Die erste Fahrt durch die Hauptstadt Kathamandu war sehr beeindruckend und überwältigend. Es ist eine quirlige Stadt mit einer spannenden Mischung aus religiösen Gedenkstätten und schönen Altstadtvierteln mit collen Cafes.
Am nächsten Morgen ging es gleich mit dem Bus in die Gegend am Chitwan Nationalpark, dem Standort der Freiwilligenarbeit im Papier Recycling Projekt in Nepal. Dort angekommen bezog ich mein Zimmer und lernte mein neues Zuhause für die nächsten 4 Wochen kennen.
Gleich hinter dem Hotel leben 2 Elefanten. Auch der Elephant Dung Paper Shop wurde mir gezeigt und erklärt, was ich in meiner Projektzeit alles tun werde.
Mein Aufgabenbereich in der Elefantendung-Papierfabrik in Nepal
Meine Aufgabe im Freiwilligenprojekt bestand hauptsächlich darin, die gebundenen Bücher und Bilderrahmen zu gestalten und zu bemalen. Da hatte ich viel kreativen Freiraum und konnte neue Motive vorschlagen oder auch direkt umsetzten.
Meine nepalesischen Kolleginnen im Volunteering waren super nett und es machte echt Freude mit ihnen zu arbeiten. Ich durfte auch einmal das Papier in einem Tauchbecken herstellen und zum trocknen aufstellen.
Zum größten Teil war das Arbeiten in meiner Freiwilligenarbeit in Nepal recht entspannt und ohne großen Druck. Man hat auf jeden Fall genug Zeit, um die Gegend zu erkunden.
Da das Volunteerhaus hinter dem Hotel leider nicht mehr exisitiert, war ich im Hotel untergebracht. Das Zimmer war spartanisch, aber ausreichend genug eingerichtet. Man konnte auch die Hotelküche nutzen, falls man mal was kochen wollte oder nur eine Kaffee sich aufgoß.
Das Nationalgericht in Nepal ist Dal Bhat (Linsen und Reis), das gab es eigentlich täglich kombiniert mit einem Curry. Dies bestand meist aus Gemüse und Karoffeln und war auch gut scharf. Das ungewöhnlichste, was ich dort probiert habe, war Schneckensuppe.
Meine Freizeit in Chitwan
Wir haben zu dritt einen mehrtägigen Ausflug nach Pokhara gemacht, die zweitgrößte Stadt in Nepal. Sie liegt weiter im Norden in den Bergen an einem schönen See gelegen. Dort konnten wir auch ein paar 8000er bewundern.
Man konnte auch in der Gegend Abenteuer erleben, wie Jeepsafari, Übernachtung im Nationalpark oder Walking Safari. Die Locals haben uns auch toll aufgenommen und wir haben immer wieder mit ihnen etwas unternommen, wie Marktbesuche, essen gehen oder auch zusammen essen und kochen. An vielen religiösen Festivitäten wurden wir mit eingebunden und durften an den spannenden Ritualen teilhaben.
Mein Fazit zu der Zeit in Nepal
Was mich auf solchen Reisen immer wieder beeindruckt, sind die Menschen. Obwohl viele sehr arm sind, wirken sie oft trotzdem glücklich. Am Ende braucht man keinen Konsum um glücklich zu sein, sondern Zufriedenheit und gute Menschen um sich.
Vielen Dank für die tollen Erfahrungen, die ich in Nepal machen durfte. Vor Ort habe ich mich immer gut aufgehoben und sicher gefühlt.
Zuletzt geändert am: 25.02.2026
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