18.09.2026 / Erfahrungsberichte

Maxims Zeit beim Englisch unterrichten in einer Schule auf Bali

"Man hat gespürt, dass die Kinder gerne dort waren und sich sicher gefühlt haben, wofür nicht nur die Volunteers sondern auch das engagierte Team vor Ort gesorgt haben."

Landschaft auf Bali

Maxim auf Bali

Die Vormittage beim Englisch unterrichten in einer Schule auf Bali habe ich meistens am Strand verbracht. Der Strand ist gut zu Fuß zu erreichen und man kann auf dem Weg einige Erledigungen machen. Es gibt einige niedliche Cafés und Restaurants am Strand in denen ich gerne viel Zeit verbracht habe. Dort habe ich den Unterricht vorbereitet, Bücher gelesen, Musik gehört, mich gesonnt oder mit anderen Volunteers gefrühstückt. Gerne habe ich auch das Angebot angenommen, mich mit den anderen Volunteers nach Ubud bringen zu lassen, wo wir Sport gemacht haben, kleine Läden durchforstet haben und in den Reisfeldern spazieren gegangen sind. Die Gestaltung des Unterrichts war zwar herausfordernd aber hat sehr viel Spaß gemacht. Man ist selber daran gewachsen, die Bedürfnisse, Schwächen und Interessen der Kinder wahrzunehmen und den Unterricht sowohl interessant, kommunikativ als auch lehrreich zu gestalten. Als ich dann Mittags zum Klassenzimmer gegangen bin, warteten die Kinder schon und man wurde freudig mit High-fives begrüßt. Das pure Lernen war nicht die Einzige Dimension des Unterrichts, da die Kinder voller Interesse und Fragen waren.

Das Verhältnis mit den Kindern bei der Freiwilligenarbeit auf Bali war also mehr als ein stumpfes Lehrer-Schüler Verhältnis und es gab Raum für Unterhaltungen über Alltag, Kultur, Religion und vieles mehr. Meine Highlights waren die gemeinsamen Ausflüge zum Strand oder in die Stadt. So konnte die Schüler richtig kennenlernen und gemeinsam Erinnerungen schaffen. Abends nach dem Unterricht habe ich gemeinsam mit den anderen Volunteers zu Abend gegessen und Zeit verbracht und mich öfters mit Freunden getroffen die ich auf Trips an den Wochenenden kennengelernt habe. Alles in allem war das Slukat learning center für die Kinder als auch für mich mehr als nur Englisch Unterricht. Man hat gespürt, dass die Kinder gerne dort waren und sich sicher gefühlt haben, wofür nicht nur die Volunteers sondern auch das engagierte Team vor Ort gesorgt haben.

Portrait Raphael
Autor
Raphael

studiert Wirtschaftspsychologie und hat durch ein Semester in Spanien bereits wertvolle Auslandserfahrung gesammelt. Dazu möchte er auch andere motivieren, daher engagiert er sich als Praktikant in der Redaktion bei RGV.

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