16.09.2026 / Erfahrungsberichte

Lilianes Zeit bei der Freiwilligenarbeit im Tierschutz in Kanada

"Meiner Meinung nach machen die Menschen die Arbeit im Projekt besonders. Jeder ist unglaublich nett und geduldig und hat eine große Leidenschaft für den Beruf."

Kanada im Winter

Liliane in Kanada

Für mich gab es bei der Freiwilligenarbeit im Tierschutz in Kanada nicht "das Highlight", da jeder Tag so unterschiedlich schön war. Was mir vor allem in Erinnerung bleiben wird, ist ein gemeinsamer Badeausflug an einen der Seen oder das erste Mal einen Waschbären zu impfen. Besonders gefallen hat mir die Fütterung der Baby Eichhörnchen und der Baby Waschbären. 

Meiner Meinung nach machen die Menschen die Arbeit im Projekt besonders. Jeder ist unglaublich nett und geduldig und hat eine große Leidenschaft für den Beruf. Durch die gemeinsamen Aktivitäten außerhalb der Arbeit fühlt es sich am Ende fast schon wie eine große Familie an.

Der typische Alltag bei meiner Freiwilligenarbeit in Kanada sieht je nach Saison anders aus. Im Spätfrühling/ Sommer fing der Tag um 8 Uhr an. Je nach Tag war man entweder im Bereich der Säugetiere oder der Vögel/ Reptilien/ Amphibien eingeteilt. Bei den Säugetieren fing man dann meistens mit der Fütterung der Babyeichhörnchen und der Babywaschbären an. Im Juli kommen dann meist auch noch die Stinktiere dazu. Danach wurden noch die Waschbären in den Außengehegen gefüttert. Jeden Tag darf man selbst entscheiden, wann man seine einstündige Mittagspause nimmt. Ein großer Teil des Tages wird im Sommer mit dem Putzen der Waschbärgehege verbracht. Je nach Anzahl kann das mehrere Stunden dauern. Am Nachmittag werden alle Tiere meistens ein zweites Mal gefüttert und die Kojoten und Füchse zum ersten Mal. Gegen Ende des Tages müssen dann die über den Tag verwendeten Utensilien und Näpfe gewaschen werden und neue Milch und Essen für den nächsten Tag zubereitet werden. Im Sommer ist der Tag um 20 Uhr vorbei, jedoch gibt es so viel zu tun, dass die meisten noch länger bleiben. Als Freiwilligenarbeiter wird man nicht gezwungen länger zu arbeiten, doch je mehr Leute die Arbeit erledigen, desto schneller ist jeder zu Hause. Zudem gibt es unterschiedliche Schichten, die man im Sommer übernimmt. Für uns Freiwillige bedeutet das entweder von 8 bis um 20 Uhr oder von 10 bis um 22 Uhr. Im Winter ist es für jeden die gleiche Schicht von 8 bis um 18 Uhr.

Portrait Raphael
Autor
Raphael

studiert Wirtschaftspsychologie und hat durch ein Semester in Spanien bereits wertvolle Auslandserfahrung gesammelt. Dazu möchte er auch andere motivieren, daher engagiert er sich als Praktikant in der Redaktion bei RGV.

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