Dein nachhaltiger Auslandsaufenthalt

Responsible Lifestyle
Nachhaltiges Volunteering

Wie dein Auslandsaufenthalt die Wirtschaft fördert

Warum spielt Tourismus in Entwicklungsländern so eine große Rolle? Und was kann ich als Volunteer machen um diese Entwicklung zu unterstützen? Im folgenden Text beantworten wir diese Fragen und geben dir hilfreiche Tipps für dein alltägliches Verhalten vor Ort. So kannst du als Einzelperson bereits einen Unterschied machen und der Wirtschaft deines Ziellandes Gutes tun!

Weltweiter Tourismus – Die Zahlen

Die aus der Tourismusindustrie generierten Einkünfte machen 9% des weltweiten pro Kopf Einkommens aus und erzeugen weltweit jeden elften Arbeitsplatz, besagt eine Studie der World Tourism Organization (UNWTO). Allein diese Zahlen zeigen schon wie wichtig der Fremdenverkehr für die Wirtschaft ist, erst recht für Länder die sonst nur eine geringe Wirtschaftskraft haben. Somit ist die Tourismusbranche eine der wenigen Möglichkeiten von Entwicklungsländern an der Weltwirtschaft teilzunehmen.

Positive Auswirkungen von Tourismus in Entwicklungsländern

Durch die Größe der Tourismusbranche werden Geschäftsmöglichkeiten sowie Arbeitsplätze erzeugt. Dadurch haben einheimische Familien automatisch ein größeres Einkommen, ausländische Direktinvestitionen werden angezogen und zusätzlich werden Exporte angekurbelt, so die Welttourismusorganisation. Durch die lokalen Jobs bekommen mehr junge Leute eine Zukunftsperspektive – somit wird auch Gleichberechtigung unterstützt.

Praktische Tipps für nachhaltigen Konsum in Entwicklungsländern

Generell machst du natürlich schon viel, in dem du überhaupt in dein Zielland reist – sei es nach Ghana, Tansania oder Sri Lanka. Die Einheimischen profitieren dadurch, dass du sie in deinem Freiwilligenprojekt unterstützt, ihre Produkte konsumierst und durch ihr Land reist. Wenn du schon mal vor Ort bist, haben wir hier ein paar Tipps für dich, wie du dich möglichst nachhaltig verhältst:

  • Lokal wird groß geschrieben: Kauf lokale und vor Ort produzierte Produkte wie etwa Essen oder Kunsthandwerk. Auch lokale Services wie einheimische Reiseleiter oder kleine Guesthouses solltest du bevorzugen. All-inclusive Angebote sowie große (westliche) Ketten am besten meiden.
  • Öffentliche Verkehrsmittel benutzen: Wenn die öffentlichen Verkehrsmittel sicher sind, dann nimm lieber den Bus statt das Taxi. In politisch fragwürdigen Ländern solltest du privaten Anbietern über staatlichen den Vorrang geben.
  • Nachhaltig verhalten: Kaufe keine Gegenstände oder Souvenirs für welche bedrohte Tier- oder Pflanzenarten verwendet werden. Umwelt- und Naturschutz ist hier mindestens genauso wichtig wie in Europa, auch was Recyceln betrifft!

Fazit für deinen nachhaltigen Aufenthalt

Allein schon deine Freiwilligenarbeit ist eine große Unterstützung gegenüber deinem Reiseland. RGV beispielsweise schafft bereits zahlreiche Arbeitsplätze für Einheimische vor Ort. Das gesamte RGV Team in deinem Zielland sowie die von uns vermittelten Gastfamilien und all deren Angehörige profitieren nachhaltig von deinem Engagement. Aber auch im Alltag oder bei touristischen Aktivitäten kannst du auf dein Verhalten achten. Wenn du dich an unsere Verhaltenstipps hältst, kannst du in deinem Zielland viel Positives bewirken.

(Quelle: United Nations World Tourism Organization)

Autorin: Amelie Menzel, Februar 2017

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