Freiwilligenarbeit Kapstadt Erfahrungsbericht

Meine Freiwilligenarbeit in Kinderhilfsprojekten in Südafrika

Nach dem Studium ins Ausland

Nachdem ich mein Studium der Sozialen Arbeit beendet hatte war für mich klar, dass ich erst einmal für meinen Freiwilligendienst in Südafrika ins Ausland möchte. Da ich in Kapstadt schon einige Male war und es mir so gut gefallen hat, stand für mich fest, dass ich wieder nach Afrika möchte und entschied mich für meinen Freiwilligendienst in Südafrika. Ganz einfach suchte ich über das Internet eine für mich passende Organisation und fand somit Rainbow Garden Village. Kapstadt war ganz neu im Sortiment und ich war eine der ersten, die über RGV nach Kapstadt reiste.

Das Team in Deutschland & vor Ort

Mit Steffen besprach und buchte ich den Freiwilligendienst in Südafrika von Deutschland aus. Er hat immer ein offenes Ohr und war sehr geduldig mit meinen vielen Fragen. Ich konnte meine Wünsche frei äußern und er versuchte sie umzusetzen.

Verena und Jemaine, sie sind meine Ansprechpartner vor Ort. Ich wurde sehr herzlich von Jemaine am Flughafen empfangen. Er hat mich in meine Projekte eingeführt und begleitete mich bei meiner Freiwilligenarbeit in Südafrika die ersten zwei Tage durch Kapstadt bzw. Observatory. Mit Verena machte ich gleich zu Beginn eine Weinprobe und sie zeigte mir noch einige Insider in Kapstadt. Die zwei sind jederzeit zu erreichen und wenn es Probleme geben sollte sind sie zur Stelle.

Meine sozialen Projekte

Ich bin in zwei Projekten involviert. Zum einen gebe ich an ca. 130 Kindern Frühstück aus. Dort arbeiten noch weitere 8 einheimische Frauen freiwillig. Die Arbeit macht wirklich Spaß und alle sind sehr nett und aufgeschlossen.

Danach gehe ich weiter als Volunteer ins Kinderkrankenhaus. Die Arbeit dort ist sehr vielseitig. Ich kann jeden Morgen aussuchen auf welche Station ich gerne möchte z.B. Krebsstation, HIV, Transplantationen etc. Ich sammelte bei meinem Freiwilligendienst in Südafrika viele tolle Erfahrungen. Auch wenn ich "nur" mit den Kindern spiele ist das schon eine große Hilfe.

Meine Unterkunft in Kapstadt

Ich konnte mich entscheiden zwischen einer Gastfamilie und einem Student House. Ich wählte das Student House in Observatory (ca. 10 min von Kapstadt mit Auto oder Zug), da ich dort bei meinem Freiwilligendienst in Südafrika viele andere Leute in meinem Alter kennen lernen konnte. In meinem Student House lebe ich mit vier anderen Personen zusammen, die alle von einem anderen Land kommen, das ist wirklich spannend und lustig.

Freizeit und Erlebnisse in Kapstadt

Ich habe bei meinem Freiwilligendienst in Südafrika sehr viele Leute kennen gelernt und ALLE sind begeistert von dieser Stadt. Es gibt hier einfach so viele Dinge zum sehen und machen.

Die Landschaft ist einmalig, du siehst die Berge und das Meer zur gleichen Zeit. Es gibt eine große Auswahl an schönen Stränden, die mit dem Auto oder Bus schnell zu erreichen sind. Der Table Mountain ist zu Fuß oder mit der Gondel erreichbar, ich habe ihn letzte Woche bestiegen, es war ein tolles aber auch sehr anstrengendes Erlebnis. Der Lions Head ist da schon etwas einfacher, aber auch nicht zu unterschätzen. Doch wenn man oben ist, weiß man, dass es sich gelohnt hat, weil die Aussicht von beiden Bergen einfach wunderschön ist. Der Signall Hill und andere Plätze sind super für ein schönen Sunset-Sonnenuntergang, die es hier reichlich gibt.

Für die Abende gibt es hier immer Programm: Ob in der bekannten Longstreet und über den Dächern von Kapstadt oder in einem gemütlichen Club in Camps Bay wo du eine tolle Aussicht auf das Meer hast. Was hier auch sehr bekannt ist, sind die Braais-Grillabende. Diese sind oft sehr ausgelassen, du lernst viele neue Leute kennen, weil einfach jeder nochmal seine Leute mitbringt. In Kapstadt sind die meisten Menschen sehr sportlich. Ob Joggen, Surfen oder Skydiving - alles ist möglich. Bisher habe ich nur positive Erfahrungen mit den Einheimischen gemacht, alle sind sehr freundlich und offen. Ich genieße die Zeit wirklich sehr in Cape Town und sammle viele tolle Erfahrungen.

Thema Sicherheit in Kapstadt

Das Thema Sicherheit in Kapstadt sollte man ausreichend mit dem Team von RGV besprechen. Jemaine hat mich meiner Meinung nach vor meinem Freiwilligendienst in Südafrika gut vorbereitet. Wer sich an gewisse Regeln hält ist auf der sicheren Seite!

Freiwilligenarbeit Kapstadt Erfahrungsbericht von Marlen S.

Zum Projekt

Bildergalerie

Marlen beim Verteilen des Frühstücks für die Kinder in Südafrika
Marlen beim Verteilen des Frühstücks für die Kinder in Südafrika
Marlen unterwegs während ihrer RGV Projektzeit in Südafrika
Marlen unterwegs während ihrer RGV Projektzeit in Südafrika