RGV Standortbesuch in Thailand

Behind the Rainbow
Unser Standort inThailand

Reisebericht von Steffen aus dem RGV Team Germany

Auf zum RGV Standortbesuch in Thailand! Wie erwartet eine lange Flugzeit in engen Flugzeugsitzen. Aber es zeigte sich wieder einmal, dass arabische Airlines den Flug etwas aufwerten. Die Flugbegleiter/innen leisten einen wirklich guten Service an Board. Die Vorfreude beim Hinflug war nicht mehr zu leugnen. Das hat mich etwas an die Anfangszeiten von RGV erinnert.

Meine Ankunft in Bangkok

In Bangkok angekommen erwartete mich gleich das erste Abenteuer: Die ganze Stadt war geflutet. Ein Starkregen hat das Wasser auf den Straßen Kniehoch ansteigen lassen. Schuhe ausgezogen, Tasche über den Kopf. Endlich mal wieder etwas Abenteuer. Die Thais haben sich so verhalten als sei das ganz normal, tatsächlich ist so eine Flut in der Hauptstadt Thailands auch wirklich nicht ungewöhnlich. Vom TukTuk aus habe ich ein ca. 30 Sekunden langes Video gemacht. Genau so lange hat es gedauert bis die Kiste abgesoffen ist und ich mit meinem Fahrer das Transportmittel zur Seite schieben musste. In der Unterkunft war ebenfalls alles nass! Mit Ausnahme meines Rucksacks in der Plastiktüte von 7/11.

Am nächsten Tag ging es für mich um 5 Uhr raus aus den Federn und mit dem nächsten Bus zu unserer Einsatzstelle, die sich für den Wildtierschutz in Thailand engagiert. Nach der spannenden Begehung der Anlage und dem Besuch des Elefanten-Schutzprogramms ging es dann auch gleich weiter nach Chumphon, unserem RGV Standort in Thailand.

Unser Standort Chumphon – zu 100% Thai

Da ich sehr spät am Abend in Chumphon ankam, war unser Teamleiter Frank bereits tief am schlummern. So hab ich es mir in der Sportsbar gegenüber gemütlich gemacht. Deutschland hat gespielt! Die Thais in der Bar waren wohl auch Deutschland-Fans. In ganz Chumphon gibt es gefühlt außer Frank und unseren Volunteers keine weiteren Europäer. Die Stadt ist 100% Thai. Und so schwierig, aber gleichzeitig auch lustig, sind die Verständigungsversuche mit teils sehr einfallsreichen Gesten.

Tolle neue Einsatzmöglichkeiten für unsere Volunteers

Es gibt tolle neue Projekte, die Frank und ich während meiner Thailand-Reise besucht haben. Mein absoluter Favorit ist eine Schule für Kinder mit Behinderungen. Das Projekt hat es mit sehr angetan. Super herzlich und ungewöhnlich toll organisiert! Die Schule ist so viel mehr als nur eine Schule.

Zwei unserer Volunteers haben gemeinsam mit mir die Schule besucht. Ich habe eine Ansprache auf dem Schulplatz gehalten und mich gefreut, wie toll unsere Volunteers ihren Job an der Schule machen. Außerdem habe ich dem Altersheim, der First Aid Station und der örtlichen Feuerwehr einen Besuch abgestattet.

Was kann man sonst noch so machen in Chumphon?

Chumphon ist ein verschlafenes Küstenstädtchen. So kann ich es unserem Teamleiter Frank kaum verübeln, dass er sich an die Ruhe angepasst hat. Unsere Teilnehmenden sind alle außerhalb von Chumphon, bei Pak Nam, untergebracht. In Pak Nam gibt es einen sehr gemütlichen Garküchen Strip direkt am Meer. Dort findet man alles was das Herz begehrt – von Suppen und Nudeln über Seafood bis hin zu Curry.

Eine weitere Einkehr-Möglichkeit ist der Nachtmarkt in Chumphon. Der wird jeden Nachmittag aufgebaut und die Auswahl ist ein wenig größer, dafür sitzt man nicht so schön. Auch die Fahrt von den Unterkünften ist nach Chumphon ein kleinwenig länger als nach Pak Nam. Dennoch bevorzugen unsere Teilnehmer/innen meist Chumphon, denn dort können Sie im Anschluss etwas unternehmen.

Unter der Woche trifft man in Chumphon selten Touristen. Man setzt sich in eine Bar, es gibt oft Live-Musik, oder schlendert über den Nachtmarkt. Am Wochenende ist dann insgesamt mehr los und es kann sehr lustig werden. Es gibt zwei Clubs im Thai Style. Die Tanzflächen sind mit Tischen vollgestellt, die Thais wackeln an ihren Tischen zur Musik vor sich hin und haben viel Spaß! In jedem Fall ist eine Tagestour auf die Inseln empfehlenswert! Die Korallenriffe sind grandios und es ist einfach wunderschön. Mit dem Boot geht es morgens um 9 Uhr los und am Nachmittag ist man wieder gegen 16 Uhr zurück. Auf dem Boot gibt es Speisen und Getränke, alles im Preis von 1200 Baht enthalten.

Zum Abschluss 3 Tage in der Metropole Bangkok

Die letzten 3 Tage war ich dann in Bangkok, darauf hatte ich mich sehr gefreut!

Die Stadt ist einfach der Hammer. Ich habe viel mit Locals unternommen, die mir dann auch bei der Suche nach neuen Einsatzstellen in Krankenhäusern geholfen haben. Man könnte für unsere Volunteers auch einen Trip in die Hauptstadt mit Guide anbieten. Es wäre schade, nur die Koasan Road und Co. zu sehen.

Autor: Steffen Mayer, Juli 2016

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