Auszeit vom Smartphone – ständig vernetzt mit der ganzen Welt

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Auszeit im Ausland – muss das Handy unbedingt mit?

WhatsApp, Facebook, Twitter & Co.: soziale Netzwerke sind heute dank unseren Smartphones, Laptops und iPads allgegenwärtig. Wir sind süchtig nach elektronischer Kommunikation und der ständigen Erreichbarkeit. Jedes Erlebnis wird mit einem schnellen Foto festgehalten, um diese dann mit dem ganzen Online-Freundeskreis zu teilen - Die Kamera ist ja praktischerweise integriert. Natürlich ist das eine tolle Sache, man kann aktuelle Infos in kürzester Zeit verbreiten und Andere in Echtzeit an seinem Leben teilhaben lassen. Doch ist das wirklich ratsam für deine Auslandszeit?

Regel No. 1: Abschalten und Ankommen!

Bei deiner Freiwilligenarbeit oder deinem Auslandspraktikum geht es nicht nur darum, einem Land, dessen Bevölkerung in schwierigeren Verhältnissen lebt als wir, zu helfen. Ziel ist es auch, in einem fremden Land anzukommen, fremde Kulturen kennenzulernen und sich in eine Gesellschaft und Lebensweise zu integrieren die anders ist, als die Gewohnte.

Dies bedeutet, dass man das Vertraute, Familie und Freunde in der Heimat für eine Weile ein Stück weit in den Hintergrund stellt. Und dazu gehört, im Zielland angekommen, einfach auch ohne dein Smartphone auszukommen. Nutze deine Zeit als Volunteer, um schlichtweg Urlaub vom Worldwideweb zu machen. Es gibt viel zu entdecken, wenn man den Blick vom Bildschirm hebt!

Auszeit vom Smartphone – Was bedeutet das im Ausland?

Du sollst deine Welt zuhause natürlich nicht vergessen! Sie soll lediglich nicht dauernd in deinem Smartphone mit dir herumgetragen werden. Das führt nur zu ständiger Ablenkung und Heimweh. Man steht auch unter permanentem Stress, da man Angst hat es zu verlieren und das Telefon immerhin die Verbindung mit Familie und Freunden darstellt.

Wieso also nicht auf das Mitnehmen verzichten und das Handy einfach in der Gastfamilie lassen? Dann ersparst du dir auch die nervige Suche nach einer Steckdose, die sich gerade in Entwicklungsländern schwierig gestalten kann. Diese Abhängigkeit solltest du während deines Auslandaufenthaltes als Volunteer oder Praktikant/in loswerden und dir eine Auszeit vom Handy gönnen.

Natürlich sollst du dich regelmäßig zuhause melden, damit sich deine Familie keine Sorgen macht, aber am besten vereinbarst du dazu feste Anruf- und Skype-Zeiten. So kannst du die Zeit außerhalb der Telefon-Verabredungen dafür nutzen, dich gänzlich auf deine Umgebung einzulassen. Es gibt nämlich viel zu erleben!

Der Vorteil? Du wirst viele neue Erfahrungen sammeln, Menschen treffen und die wunderschönen Landschaften wirklich wahrnehmen - nicht nur durch deine Kameralinse. Denn wer ständig nur mit Knipsen beschäftigt ist, verpasst das beste live zu erleben!

Regel No. 2: Persönliche Kontakte anstatt sozialer Netzwerke

Nutze die Zeit deines Auslandsaufenthaltes auch um persönliche zwischenmenschliche Kontakte vor Ort zu knüpfen und neue Freundschaften zu schließen. Sowohl mit anderen Volunteers als auch mit Einheimischen. Du erfährst so nicht nur viel über deine Mitmenschen, sondern vor allem auch über dich selbst.

Wenn du schließlich nach deiner Auszeit im Ausland nach Hause zurückkehrst, wirst du um einiges reicher an Erfahrungen sein. Viel wichtiger als die Likes unter einem Foto, richtig? Komme an, erlebe was dir ein Auslandsaufenthalt in einem fremden Land zu bieten hat und kehre zurück voller neuer Eindrücke, spannender Geschichten und zahlreicher Erfahrungen!

Autorin: Lisa Hemauer, September 2014

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