Indien

Länderinfos zu Indien

Erlebe bei deinem Auslandsaufenthalt eines der faszinierendsten Länder Südasiens hautnah. Seit jeher ist Indien ein Land das Reisende aus dem Westen mit seiner facettenreichen Kultur anzieht. Indien ist ein unvergleichbar vielfältiges Land, dessen Regionen sich stark voneinander unterscheiden. Der Staat Indien besteht aus 29 Bundesstaaten und sieben Territorien. Das Land ist sehr bevölkerungsreich, was sich in dem bunten Treiben der Großstädte wie Delhi, Mumbai und Kalkutta wiederspiegelt. Werde Teil des farbenfrohen Lebens und entdecke ein einzigartiges Land, abseits der touristischen Pfade!

  1. Allgemeines
  2. Für wen ist Indien geeignet?
  3. Klima in Indien
  4. Bevölkerung in Indien
  5. Sprache in Indien
  6. Religion in Indien
  7. Wirtschaft in Indien
  8. Zur Geschichte Indiens
  9. Kulturelle Besonderheiten
  10. Aktuelle politische Lage und Sicherheit
  11. Travel Tipps Indien

Zum Weiterlesen: Freiwilligenarbeit in Indien

Allgemeines

Allgemeines-zu-Indien

Indien ist das größte Land Südasiens und bedeckt den Großteil des indischen Subkontinents. In Indien leben aktuell ca. 1,2 Milliarden Menschen. Damit ist es das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt nach China. In der Hauptstadt (New) Delhi alleine leben fast 17 Millionen Menschen. Angrenzende Länder sind Pakistan, China, Nepal, Bhutan, Bangladesch und Myanmar.

Für wen ist Indien geeignet?

Bevoelkerung-Indien

Indien ist in jedem Fall ein Abenteuer. Dessen sollte sich jeder Reisende bewusst sein. Das macht aber auch den Reiz Indiens aus. Hier lernt man eine komplett andere Kultur und Mentalität kennen. Als Volunteer in Indien wird dir jederzeit der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Inder auffallen und du wirst überall herzlich empfangen werden.

Eine gesundheitliche Grundfitness und gute Englischkenntnisse sollten unbedingt vorhanden sein. Für die Freiwilligenarbeit in Indien musst du nicht fließend Englisch sprechen können (vom Projekt abhängig), jedoch solltest du in der Lage sein, ein Gespräch auch mit Hilfe von Umschreibungen führen zu können. Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Sprachkenntnisse ausreichen, vereinbaren wir mit dir gerne ein ungezwungenes Interview auf Englisch und geben dir im Anschluss eine ehrliche Rückmeldung.

Klima in Indien

Indiean-Reisesicherheit

Im Norden von Indien schwanken die Temperaturen stark. Im Dezember und Januar hat es nachts oft nur 10 bis 15°C während in der heißesten Zeit im April und Mai tagsüber Höchsttemperaturen von 40 bis 50°C erreicht werden. Im Süden ist es dagegen das ganze Jahr über heiß. Im Dezember und Januar ist es am kühlsten mit ca. 25°C und im April und Mai hat es meist um die 35°C.

Der Monsun beeinflusst das Leben in Indien mehr als die Temperaturen. Der Sommermonsun beginnt in der Regel im Juni und bringt je nach Region fast bis September oder Oktober starke Regenfälle mit sich. In vielen Regionen fallen fast die kompletten Niederschläge eines Jahres während des Sommermonsuns. Zudem wird es dann meist sehr schwül. Bei der Regenmenge gibt es aber auch starke regionale Unterschiede. Am stärksten regnet es an der Westküste, in der Himalaya-Region und im Nordosten. Im Westen, in der Wüste Thar, bleibt es dagegen am trockensten. Zwischen Oktober und Mai folgt dann die Trockenzeit, die einen wolkenlosen Himmel und nur im Südosten ganz vereinzelt Regen mit sich bringt. Die heißeste Jahreszeit ist im ganzen Subkontinent im April und Mai.

Bevölkerung in Indien

Indien-Reisetipps

In Indien leben nach den aktuellsten Volkszählungen mindestens 1.210.569.573 Menschen. Dabei ist die Bevölkerung sehr unregelmäßig auf die Fläche Indiens verteilt. In den großen Ballungszentren, wie beispielsweise Bihar leben teils 1.106 Menschen auf einem Quadratkilometer. In Arunachal Pradesh währenddessen nur ca. 17 Menschen pro Quadratkilometer.

Indien ist ein Vielvölkerstaat und von der Zusammensetzung eher mit ganz Europa vergleichbar als mit nur einem einzigen Land. Die Indoarier sind die größte Bevölkerungsgruppe mit etwa 72 %. Die Draviden, die hauptsächlich im Süden des Landes angesiedelt sind machen 25% aus. Der Rest ist zusammengesetzt aus verschiedensten Völkern, vor allem tibeto-birmanische sowie Munda- und Mon-Khmer-Völker im Gebiet des Himalaya und Nordost- und Ostindien.

Sprache in Indien

Indien-Straende

Die Sprachen, die in Indien gesprochen werden, entsprechen in ihrer Vielfalt der Bevölkerung des Landes. Über 100 unterschiedliche Sprachen werden in Indien gesprochen. Die vier vertretenen Sprachfamilien sind die indoarischen, dravidischen, tibetobirmanischen bzw. sinotibetischen und die germanischen (Englisch) Sprachen.

Die überregionalen Amtssprachen sind Hindi und Englisch. Außerdem erkennt die Regierung 21 weitere Sprachen in der Verfassung an, darunter Assamesisch, Bengalisch, Bodo, Dogri und Urdu. Die meisten dieser Sprachen dienen in den Bundesstaaten, in denen sie von einer Mehrheit gesprochen werden, auch als Amtssprachen. Englisch ist die überregionale Verwaltungs-, Unterrichts- und Wirtschaftssprache.

Religion in Indien

Indien-Kultur

Die am meisten verbreitete Religion in Indien ist der Hinduismus: Über 70% der Bevölkerung gehören diesem Glauben an. Andere Religionen indischen Ursprungs, die bis heute von einer Minderheit praktiziert werden, sind Buddhismus (0.8%), Jainismus (0,4%)und Sikhismus (1,9%). Die zweit- und drittgrößten Religionsgemeinschaften in Indien sind heute Muslime mit ca. 14% gefolgt von Christen mit ca. 2%. Staat und Religion sind in Indien, laut der Verfassung, strikt getrennt. Die verschiedenen Religionen leben weitgehend friedlich und konfliktfrei zusammen.

Wirtschaft in Indien

Wirtschaft-in-Indien

Indien ist heute eine boomende, aufstrebende Wirtschaftsmacht, die schon bald mit China konkurrieren könnte. Vor allem in der Informationstechnologie sowie der Forschung und Biotechnologie ist Indien ein Spitzenreiter im globalen Umfeld. Das Problem ist, dass das Wirtschaftswachstum kaum neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Die Landwirtschaft trägt nur noch mit etwa 16,5% zum Bruttoinlandsprodukt bei, obwohl etwa die Hälfte der indischen Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig ist. Zusammen mit einer stetig wachsenden Bevölkerung stellt dies ein ernsthaftes Problem da.

Die Unterschiede zwischen arm und reich werden damit noch extremer, was verstärkt zu Spannungen im Land führt. Obwohl die Armutsrate seit der Unabhängigkeit von Großbritannien bereits deutlich gesunken ist, ist die soziale Ungleichheit in Indien nach wie vor stark ausgeprägt. Ungefähr ein Viertel aller Inder leben unter der internationalen Armutsgrenze von 1,25 USD pro Tag. Und circa 60% der gesamten Bevölkerung leben von weniger als 2 USD pro Tag.

Zur Geschichte Indiens

Indien-Informationen

Indien ist bis heute vor allem von der langanhaltenden Kolonialherrschaft der Briten geprägt. Lange vor den Briten, im 3. Jahrhundert vor Christus, herrschte jedoch die Indus-Kultur - die älteste bekannte Zivilisation - über den Subkontinent. In den Jahren nach der Geburt Buddhas (Siddharta Gautama) im Jahr 560 v. Christus im heutigen Nepal breitete sich ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. der Buddhismus in Indien aus. Heute spielt der Buddhismus, anders als der Hinduismus, keine große Rolle mehr in der indischen Gesellschaft.

Schon seit dem 8. Jahrhundert nach Christus spielen Einflüsse aus anderen Ländern und Kulturen eine Rolle in der indischen Geschichte. Invasionen aus arabischen und zentralasiatischen Regionen konnten sich im 12. Jahrhundert in Indien festsetzen und im Jahr 1206 wurde das Sultanat von Delhi gegründet. Ab dem 15. Jahrhundert waren auch schon die Europäer in Indien vertreten. Die Portugiesen, Franzosen, Briten und Dänen kämpften um die Vorherrschaft im Handel mit Indien. Die britische Ostindienkompanie konnte sich letztendlich durchsetzten.

Im 19. Jahrhundert war Indien bereits komplett unter der Kontrolle der Briten. Im Jahr 1857 wurde Indien offiziell eine Kolonie von Großbritannien. Diese Kolonie bestand bis ins Jahr 1947. Die Unabhängigkeit Indiens ist vor allem dem gewaltfreien Widerstand von Mahatma Gandhi und Jawaharlal Nehru zuzuschreiben. Im Zuge der Unabhängigkeit wurde der Subkontinent in zwei Staaten geteilt: Indien und Pakistan. Diese Teilung führte zu Spannungen, die bis heute andauern. Insgesamt drei Kriege zwischen Indien und Pakistan, der letzte davon in 1971 führten schließlich zu der Abspaltung Ostpakistans und der Gründung des Staates Bangladesch.

Aktuelle Politische Lage und Sicherheit

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Indien nennt sich selbst oft die größte Demokratie der Welt. Trotz etlicher Verstöße gegen die Menschenrechte ist das grundsätzlich nicht falsch. Laut der Verfassung ist Indien eine souveräne, parlamentarische Republik. Wahlen laufen in der Regel demokratisch, fair und transparent ab in Indien. Der aktuelle Präsident Indiens ist seit dem 25. Juli 2017 Ram Nath Kovind, der der Kaste der Dalits (Unberührbaren) angehört. Eine deutlich bedeutendere Position in der indischen Politik nimmt allerdings der Premierminister ein. Dieses Amt führt seit 2014 Narendra Modi von der hindu-nationalistischen Partei BJP aus.

Ein erhebliches Problem in der indischen Politik und der Gesellschaft im Allgemeinen stellt Korruption dar. In der Rangfolge von „Transparency International“ belegt Indien Platz 79 von 176 Ländern, was das Level an Korruption betrifft. Indien wird oft als friedliches Land wahrgenommen, trotz Armut und sozialer Unterscheide. Spannungen und Konflikte zwischen verschiedenen Interessensgruppen stehen allerdings an der Tagesordnung. Vorsicht und gute Vorbereitung sind daher bei Reisen nach Indien unverzichtbar.

Ein Thema, das in den letzten Jahren vermehrt in den Vordergrund der Medien gerückt ist, ist die Gewalt gegen Frauen in Indien. Besonders die Massenvergewaltigung einer jungen Medizinstudentin in Delhi 2012 erregte internationale Aufmerksamkeit. Seitdem ist das Thema mehr im Fokus der nationalen und internationalen Presse. Indien ist eine patriarchalische Gesellschaft in der Frauen eine untergeordnete Rolle einnehmen. Mädchen und Frauen sind oft ihr ganzes Leben lang benachteiligt, beginnend noch vor der Geburt. Trotz vieler Initiativen der Regierung und dem internationalen Interesse an dem Problem wird es noch lange dauern eine nachhaltige Veränderung in der Gesellschaft zu erwirken.

Trotzdem ist Indien als Reiseland für Frauen, auch Alleinreisende nicht tabu. Es macht es nur noch einmal wichtiger sich an die Sicherheitshinweise der Einheimischen zu halten und wachsam zu sein. In Indien gibt es in den größeren Städten zum Beispiel Zugabteile und Taxiunternehmen extra für Frauen. Diese Angebote sollten auch Frauen beim Reisen in Indien unbedingt nutzen. Als Frau in Indien kann man sich immer der Unterstützung anderer, einheimischer Frauen sicher sein. Diese Hilfe sollte man auch in Anspruch nehmen. Die indischen Frauen wissen schließlich am besten über die Situation bescheid.

Homosexualität ist in Indien seit 2013 erneut strafbar. Die Gesetze im Bezug auf Alkohol unterscheiden sich in den einzelnen Bundesstaaten. Als Reisender sollte man sich daher unbedingt über die lokalen Gesetze informieren, da Fehlverhalten oft empfindlich bestraft wird. Das vorgeschriebene Mindestalter für den Konsum von Alkohol schwankt zwischen 18 und 25 Jahren. In manchen Staaten ist Alkohol grundsätzlich nicht legal erhältlich.

Aktuelle Informationen zur Reisesicherheit in Indien sind auf der Website des Auswärtiges Amtes (LINK) sowie der britischen Regierung (LINK) erhältlich.

Kulturelle Besonderheiten

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Die Indische Gesellschaft – KastensystemTravel Tipps Indien

Eine Besonderheit der indischen Gesellschaft, an die viele oft als erstes denken, ist das Kastensystem. Was das genau bedeutet, ist aber gar nicht so leicht zu verstehen. Das Kastensystem ist ein weiterer Baustein in Indiens komplexem Netz aus Völkern, Sprachen und Kulturen.

Das klassische Kastensystem umfasst vier Hauptstufen: Brahmanen (Priester und Lehrer), Kshatriyas (Herrscher und Soldaten), Vaishyas (Kaufleute und Händler) und Shudras (Arbeiter und Handwerker). Unter den vier Hauptkasten stehen sie Kastenlosen, auch Unberührbare (Dalits) genannt. Abseits des Kastensystems stehen die Adivasi. Das sind die Ureinwohner Indiens, die meist in abgeschiedenen Gegenden in großer Armut leben. Laut dem Glauben der Hindus wird man in eine Kaste hineingeboren und bleibt dort bis zum Lebensende. Die Kaste, in die man hineingeboren wird, ist laut dem hinduistischen Glauben durch die eigenen Taten in einem vorherigen Leben bestimmt. Die Diskriminierung auf Grund von Kastenzugehörigkeit ist zwar in Indien laut der Verfassung von 1950 verboten, gehört aber dennoch zum Alltag, insbesondere in ländlicheren Gegenden.

Das Kastensystem ist in der Realität extrem komplex und es gibt viele Untergruppen. Mach dir also keine Sorgen, wenn du es nicht komplett verstehst. Mit weiteren Hinweisen über die Besonderheiten Indiens werden wir dich nach deiner offiziellen Anmeldung durch Zusendung deines individuellen Reise-ABCs versorgen.

Natürlich ist außerdem unser Team vor Ort der Ansprechpartner für all deine Fragen, Dos und Don'ts.

Travel Tipps Indien

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  • Der Taj Mahal
    Das Wahrzeichen Indiens ist ohne Frage der Taj Mahal. Das imposante Gebäude zieht mit seiner Schönheit jedes Jahr Millionen Besucher aus der ganzen Welt an. Besonders bei Liebespaaren gilt ein Besuch dieses Ortes als Beweis der gegenseitigen ewigen Liebe.

    Erbaut wurde der Taj Mahal schließlich auch aus Liebe. Shah Jahan beauftragte das Bauwerk 1631 als Grabstätte für seinen geliebte Ehefrau Mumtaz Mahal, die bei der Geburt ihres 14. gemeinsamen Kindes verstarb.  Der Taj Mahal sollte eine Art „Liebesgedicht aus Stein“ werden: 28 Arten von Edelsteinen wurden in den schneeweißen Marmor eingearbeitet. Die Baumaterialien stammten aus ganz Indien und sogar aus anderen asiatischen Ländern.

    Der Taj Mahal befindet sich in der Millionenstadt Agra, etwa drei Stunden von Delhi entfernt. Das Gebäude ist 58 Meter hoch, 56 Meter breit und steht auf einer Marmorplattform von 100 x 100 Metern. Die Bauweise zeigt einen islamischen Einfluss und erinnert an eine Moschee. Das war zu der Zeit einzigartig in ganz Indien. Auf Grund seiner architektonischen Schönheit und der Harmonie der Proportionen gehört das Mausoleum schon seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe und seit 2007 ist es als eines der sieben neuen Weltwunder anerkannt

  • Das Rote Fort in Delhi
    Das Rote Fort ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Delhi. Das Bauwerk aus der Epoche des Mogulreiches wurde für den Shah Jahan zwischen ca. 1639 und 1648 als Residenz erbaut. Von der UNESCO wurde das massive Fort mit einer langen Geschichte 2007 als Weltkulturerbe anerkannt. 

  • Pushkar
    Die Pilgerstadt am Lotussee empfängt Gläubige aus ganz Indien. Bis zu 400 Tempel und Schreine sowie 52 rituelle Badestätten befinden sich in der Stadt und an dem nahegelegenen See. Dem hinduistischen Glauben zufolge soll der Gott Brahma an diesem See aus einer Lotusblüte entstanden sein. Aus diesem Grund finden Besucher unter den vielen Tempeln auch den einzigen Brahma-Tempel des gesamten Landes. 

  • Udaipur 
    Das sogenannte „Venedig des Ostens“ begeistert Besucher mit seiner eleganten Schönheit. Eine Vielzahl an Palästen, aufwändig angelegten Gärten und Seen laden hier zu einer ausgiebigen Sightseeing-Tour ein. Besonders der größte Palast der Provinz Rajasthan, der Stadtpalast von Udaipur ist ein Muss! Ihren Spitznamen verdankt die Stadt den zahlreichen Kanälen des Pichola-Sees, die durch die Stadt fließen.

  • Jain-Tempel von Ranakpur
    Der Jain-Tempel liegt verborgen in einem bewaldeten Tal im Aravalligebirge. Der riesige Tempelkomplex aus dem 15. Jahrhundert erstreckt sich über 3.700 Quadratmeter mit 29 verschiedenen, teils mehrstöckigen Hallen. Lass dir dieses Highlight der indischen Baukunst nicht entgehen!

  • Die „Blaue Stadt“ Jodhpur
    Die ganze Stadt mit eindrucksvollen Palästen, Festungen und Tempelanlagen erstrahlt in leuchtendem blau. Dieser Effekt wird erzielt, indem der normalen weißen Wandfarbe Kupfersulfat beigemischt wird. Das Ergebnis ist märchenhaft! Zu einem Beuch der Stadt gehört auf jeden Fall die Besichtigung des Fort Mehrangarh. Von den Mauern dieser eindrucksvollen Palast- und Festungsanlage hat man einen unvergleichlichen Ausblick auf die magische blaue Stadt.

  • Jaisalmer
    Bekannt als die schönste Wüstenstadt der Welt, erstrahlt Jaisalmer im goldenen Licht der Thar-Wüste. Schon bei der Anfahrt bietet die Stadt einen magischen Anblick. Dort angekommen gibt es eine Vielzahl an Palästen und prunkvollen Bauwerken zu entdecken. Ein besonderes Highlight ist das Fort Jaisalmer. Zum Abschluss des Tages ist ein Ausflug in die Wüste, um den Sonnenuntergang zu beobachten ein Abenteuer, das so schnell nicht übertroffen werden kann!

  • Jaipur
    Während Jodhpur die blaue Stadt ist, ist Jaipur die rosa Stadt. Besonders in der Abenddämmerung kommt der rosa Anstrich der Häuser zur Geltung und bringt die Stadt zum leuchten. In der Umgebung reiht sich sozusagen ein UNESCO-Weltkulturerbe an das andere. Unweit entfernt ist das Fort Amber, das früher der Sitz der Maharadschas war. Der Palast der Winde ist ebenfalls nicht weit entfernt und immer einen Besuch wert. Den Tag in Jaipur lässt man am besten bei einem Spaziergang durch die rosaroten Gassen der Altstadt ausklingen.

  • Strände in Goa
    Die schönsten Strände Indiens findest du im Südwesten des Subkontinents. Besonders die Region Goa ist bekannt für weiße Sandstrände und einen entspannten Beach-Lifestyle. Einer der beliebtesten und schönsten Strände Goas ist der Palolem Beach. Hier kannst du perfekt entspannen! In Arambol hat sich das neue Epizentrum der Hippies in Goa gebildet. Hier kannst du bei Yoga, Meditation oder Reiki die Spiritualität Indiens kennen lernen und neue Energie für deine Reise schöpfen.