Surf Projekt in Südafrika

Vermittle Kindern durch das Surfen Motivation und Erfolgserlebnisse

Im Surf Projekt in Südafrika lernst du das Surfen, um es anschließend benachteiligten Kindern beizubringen. Du steckst die Kinder mit deiner Begeisterung an und zeigst ihnen sinnvolle Hobbys auf – zum Beispiel Surfen, Schwimmen, Fußball spielen. Du schenkst ihnen Aufmerksamkeit und einen sicheren Raum für ihre individuelle Entfaltung.

Programm Information

Übersicht zum Surfen mit Kindern in Südafrika

Alter: Ab 18 Jahren
Anforderungen: Sichere Schwimmkenntnisse, Freude an der Arbeit mit Kindern, Lernbereitschaft, Teamfähigkeit, Eigeninitiative
Sprache: Englisch / Voraussetzung: gute Englischkenntnisse
Standort: Bei Kapstadt
Einsatzdauer: Ab 4 Wochen bis 3 Monate
Unterkunft: Internationales Volunteer Home
Verpflegung:  Frühstück (Mo bis Fr) und Abendessen (Mo bis Do), Freitag Abend und am Wochenende Selbstverpflegung
Transferleistungen: Flughafentransfer zur Unterkunft der 1. Nacht
Arbeitskleidung: Wetsuits werden vor Ort bereitgestellt
Sonstiges: Bitte beachte bei deiner Flugbuchung, dass es feste Ankunfts- und Abreisetage gibt! Die Surf Ausrüstung kannst du vor Ort kostenfrei ausleihen. Natürlich kannst du auch deine eigene Ausrüstung mitbringen. Bitte Ferienzeiten beachten: Im Dezember hat das Projekt aufgrund der Schulferien geschlossen.

Surfen - Für Kinder aus schwierigen Verhältnissen oft undenkbar!

Surfprojekt in Südafrika

Du liebst Surfen oder willst es unbedingt lernen und möchtest deine Surf Skills an benachteiligte Kinder weitergeben? Dann auf zum Surfen mit Kindern in Südafrika! Im Surfer-Paradies von Muizenberg, einem Vorort von Kapstadt, kannst du das Surfen mit Freiwilligenarbeit im sozialen Bereich verbinden.

Die in den Vororten von Kapstadt lebenden Kinder haben es oftmals nicht leicht. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist hier extrem. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung ist von Sozialleistungen abhängig und rund 14 % lebt von umgerechnet weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag. Teuren Hobbys, wie z.B. dem Surfen, nachgehen zu können ist für Kinder aus diesen Verhältnissen oft undenkbar. Als Volunteer im Surfprojekt kannst du benachteiligten Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglichen!

Deine Freiwilligenarbeit im Surfprojekt mit benachteiligten Kindern in Kapstadt

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Deine Einsatzstelle: Eine Surfschule für benachteiligte Kinder

Deine Einsatzstelle ist eine gemeinnützige Organisation an der Küste von Muizenberg. Diese setzt sich für Kinder aus benachteiligten Vierteln rund um Kapstadt ein und arbeitet eng mit einer örtlichen Grundschule zusammen. Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 6 bis 15 Jahren erhalten kostenlosen Surfunterricht, Essen und Hilfe bei den Hausaufgaben. Ziel ist es, den Kindern ein sinnvolles Hobby zu ermöglichen, sie zu fördern und ihnen Lebensfreude zu schenken. Die Organisation bietet zudem benachteiligten Kindern die Chance, nach der Schule ihre Hochschulbildung finanziell zu unterstützen und später für das Surfprojekt zu arbeiten.

Die Lage der Einsatzstelle ist einzigartig. Die Zeitschrift National Geographic hat die Küste von Muizenberg zu einer der 20 schönsten Surf-Locations der Welt ernannt! Besonders für Einsteiger ist die Surfregion ideal: Das Meer hat einen leichten Wellengang und "Shark Spotter" sichern die Küste ab.

Deine Aufgaben im Surfprojekt mit Kindern

Bevor du den Kindern Surfunterricht gibst, nimmst du selbst an theoretischen und praktischen Surfstunden teil. Dabei lernst du neben dem Surfen z.B. Wissenswertes über das Equipment, unterschiedliche Wellenarten und welches Board du unter verschiedenen Bedingungen benutzen solltest.

Anschließend hilfst du bei der Gestaltung eines interaktiven Unterrichts und gibst den Kindern deine Surf Skills weiter. Du bringst ihnen das Wellenreiten bei und greifst ihnen unter die Arme, wenn sie Hilfestellung brauchen. Die Surfausrüstung kannst du vor Ort kostenfrei ausleihen. Neben dem Surfunterricht bringst du dich bei der Planung von weiteren Freizeitaktivitäten mit den Kindern ein wie z.B. Wanderungen, Schwimmen, Slack-linen, kreativen Workshops und Strandsäuberungen. Zudem besteht die Möglichkeit im Bereich Social Media und Redaktion sowie bei der Planung von Events mitzuhelfen. Abwechslungsreiche Aufgaben und eine actionreiche Zeit warten auf dich!

Dein Arbeitsalltag im Surfprojekt

Dein Surfunterricht findet drei Mal wöchentlich statt. Um 15 Uhr kommen die Kinder zum Projekt und du gibst ihnen deine Surfkenntnisse weiter. Danach erhalten sie eine Mahlzeit und gehen anschließend nach Hause. An zwei Tagen in der Woche hilfst du bei der Planung und Durchführung von Aktivitäten. In der übrigen Zeit kannst du dich bei der Erstellung von Social Media- und Blogbeiträgen einbringen. Du arbeitest max. 40 Stunden pro Woche.

Deine Freizeitgestaltung vor Ort

Das Abenteuerpotenzial in und um Muizenberg ist fast unerschöpflich. Kapstadt und der berühmte Tafelberg befinden sich mit nur 25km Entfernung ganz in deiner Nähe. Das Team vor Ort hilft dir jederzeit mit wertvollen Insidertipps und gibt dir genügend Zeit, um zusammen mit anderen Freiwilligen die spannende Stadt auch abseits der Touristenpfade zu entdecken. Mehr Freizeit- und Reisetipps findest du hier.

Zusatz-Information zum Surfprojekt mit Kindern

Im Vergleich zu unseren anderen Projekten in Südafrika nimmt das Surfprojekt eine Sonderstellung ein. Auch in diesem Projekt erfahren Kinder aus den Townships einen sozialen Mehrwert, denn du bringst den Kindern eine tolle Sportart bei, motivierst sie und weckst ihren Ehrgeiz.

Gleichzeitig nimmt der Freizeitwert für Volunteers einen höheren Stellenwert ein als es in anderen RGV Projekten der Fall ist. Du nimmst selbst an Surfkursen teil sowie an zahlreichen Day Trips im Umland von Kapstadt.

Der Ablauf deines Aufenthaltes im Surfprojekt

Ankunft im Projekt

Für deinen Einsatz im Surfprojekt landest du zunächst im nahegelegenen Kapstadt. Hier wirst du direkt von Mitarbeitern des Projektes abgeholt und zu deiner Unterkunft in Muizenberg gebracht.

Deine ersten Tage im Projekt

Am Abend deiner Ankunft im Volunteer House erwartet dich ein Orientierungs-Dinner, bei dem du das Team und die anderen Freiwilligen im Projekt kennenlernst. Außerdem erhälst du wertvolle Hinweise zum Tagesablauf und zur Sicherheit vor Ort.

Am folgenden Montag geht dein Programm dann schon richtig los! Du unterstützt im Surfunterricht oder machst selbst deine ersten Versuche auf dem Surfbrett. Neben der Betreuung der Surfschüler hast du jede Woche genügend Zeit die Umgebung und Kapstadt zu erkunden. Das Team vor Ort stellt sicher, dass Spaß und Abenteuer im Projekt nicht zu kurz kommen!

Unser Projektstandort Muizenberg

Das Surferparadies Südafrikas

Deine Einsatzstelle ist der kilometerlange Sandstrand im Süden des Landes unweit von Kapstadt. Er wurde von der Zeitschrift National Geographic zu einer der 20 schönsten Surf-Locations der Welt ernannt! Besonders für Einsteiger ist die Surfregion ideal: Das Meer hat einen leichten Wellengang und "Shark Spotter" sichern die Küste ab.

Muizenberg blickt auf eine lange Geschichte des Surfsports zurück: Schon seit mehr als 100 Jahren hat das Surfen hier absoluten Kultstatus. In den 1960er Jahren, als der „Beach Lifestyle“ modern wurde, war Muizenberg das Herz der „Surf Culture“ in Südafrika. Schau dir zur Einstimmung den Surffilm-Klassiker „The Endless Summer“ von Bruce Brown an! Ein Highlight jedes Jahr im September, ist der Versuch einen neuen Guinness Weltrekord aufzustellen. Dabei versuchen möglichst viele Surfer gleichzeitig auf derselben Welle zu reiten!

Abenteuer in und um Kapstadt

Unser Standort Muizenberg
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Die Metropole am Fuße des Tafelsbergs

Erkundungstouren in das benachbarte Kapstadt sind ein fester Bestandteil deines Aufenthaltes im Surfprojekt. Als Vorort von Kapstadt bietet Muizenberg den idealen Ausgangspunkt, um die für Südafrika so bedeutungsvolle Stadt kennenzulernen. Zusammen mit anderen Freiwilligen kannst du zum Beispiel den imposanten Tafelberg erklimmen, die Pinguinkolonie am Boulders Beach bestaunen oder Souvenirs auf dem Green Market Square kaufen.

Außerdem solltest du dir einen Besuch auf der berühmten Gefängnisinsel Robben Island nicht entgehen lassen! Hier war der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela einen Großteil seines Lebens inhaftiert, bevor er 1994 der erste schwarze Präsident von Südafrika wurde und das Apartheidregime und die Politik der Rassentrennung beendete.

Im Surfprojekt - Internationale WG

Unterkunft im Surfprojekt

Während deines Aufenthaltes im Surfcamp wohnst du gemeinsam mit weiteren Freiwilligen und Reisenden aus aller Welt in einem Volunteer House. Es gibt Schlafsäle und Gemeinschaftsbadezimmer. Dein Frühstück von Montag bis Freitag sowie dein Abendessen von Montag bis Donnerstag ist in unseren Leistungen enthalten. Am Freitagabend und am Wochenende verpflegst du dich selbst. Direkt bei deiner Unterkunft findest du einen Supermarkt sowie zahlreiche Restaurants! Und das beste daran ist, alles in Strandlage!

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Dein Ansprechpartner im Surfprojekt

Small dein ansprechpartner im surfprojekt

Surfprojekt-Leiter Daniel kennt die Wellen von Kapstadt seit seiner Kindheit und ist sozusagen auf dem Surfboard groß geworden. Viele Kinder in Daniels Heimatstadt haben dieses Glück in ihrer Kindheit allerdings nicht. Deshalb hat er das Surfprojekt ins Leben gerufen und profitiert dabei von seiner langjährigen Erfahrung aus der Surf- und Tourismusbranche. Er nutzt die Wellen, um Abwechslung in den oft schwierigen Alltag der Kinder zu bringen und um sie zu Aktivitäten außerhalb der Townships zu inspirieren. Daniel freut sich dabei auf deine Unterstützung!

Preise & Leistungen

Gebühren

Das Basispaket kann wochenweise bis zu einem Jahr verlängert werden.

Basisgebühr
€ 2.490,-
4 Wochen Teilnahme und Kosten für Hin- und Rückflug (siehe Leistungen)
Verlängerungswochen
jede weitere Woche
€ 380,- / Woche

Preis individuell berechnen Preis individuell berechnen
Wie lange möchtest Du bleiben?

Endpreis
€ 2.490,-

Enthaltene Leistungen

  • Buchung von Hin- und Rückflug, Kosten der Flüge bis maximal 700,- Euro in den angegebenen Gebühren eingeschlossen

  • Organisation des gesamten Aufenthalts inkl. Platzierung im Projekt

  • Airport Transfer am Tag der An- und Abreise 

  • RGV Ansprechpartner in deinem Projekt

  • 4 Wochen Freiwilligenarbeit

  • Einführung durch das Projekt-Team vor Ort

  • Unterbringung: Internationales Volunteer House 

  • Verpflegung: Frühstück (Mo bis Fr) und Abendessen (Mo bis Do)

  • 24/h Notfallnummer

  • Individuelle Beratung durch das ortskundige RGV Team in München

  • Unterstützung bei der Reisevorbereitung (Impfschutz, Versicherung, Sicherheit)

  • Umfangreiches RGV Reise ABC für deine Reisevorbereitung

  • Rainbow Family T-Shirt

  • Teilnahme-/Praktikumsbescheinigung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visum und Impfungen (Bitte Reisehinweise beachten)

  • Reise- und Reiserücktrittsversicherung

  • Getränke

  • Private Ausgaben vor Ort

  • Öffentliche Verkehrsmittel und extra Transfers

  • Alle Übernachtungen außerhalb deiner vereinbarten Unterkunft

Länderinfos & Magazin

Stöbere in unserem Magazin

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In unserem Magazin findest du Erfahrungsberichte von der Freiwilligenarbeit in Afrika und Asien, Reisetipps, Interviews, Bildergalerien, Videos und vieles mehr. Außerdem: Alles zum Thema Reisevorbereitung.

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Länderinfos über Südafrika

Deine Auslandszeit in Südafrika ist weit mehr als nur eine Urlaubsreise! Südafrika schenkt dir ein neues Lebensgefühl und wird dich schnell in seinen Bann ziehen. Lass dich anstecken von dieser facettenreichen und faszinierenden Welt. Deine Projektarbeit in Südafrika bedeutet für dich eine bunte Mischung aus verschiedensten Kulturen, atemberaubender Natur und unvergesslichen Erlebnissen.

In Südafrika erlebst du die Sonnenseiten eines der faszinierendsten Reiseziele der Welt, erhältst aber auch Einblicke in ein sozial schwaches System. Südafrika ist zwar seit dem Ende der Apartheid auf dem besten Weg zu einer funktionierenden Demokratie. Jedoch wird sowohl im sozialen, als auch im medizinischen Bereich, im Handwerk ebenso wie im Naturschutz weiterhin tatkräftige Unterstützung benötigt.

Während deines Aufenthaltes hast du die Möglichkeit das einzigartige Kapstadt kennenzulernen, das mit seiner einmaligen Umgebung zu den beliebtesten Städten der Welt gehört. Dank der Fußball Weltmeisterschaft 2010 wurde Kapstadt stärker erschlossen und die Infrastruktur wird seither kontinuierlich verbessert.

Es gibt jedoch weiterhin, wie in den meisten südafrikanischen Großstädten, arme Kommunen in den Randgebieten von Kapstadt und Johannesburg. Hier befinden sich die sogenannten Townships, die sich wie ein Gürtel um das Zentrum der Städte ziehen. Mit deinem sozialen Engagement in einem unserer Projekte leistest du tatkräftige Unterstützung und lernst die grenzenlose Gastfreundlichkeit und Lebensfreude der Südafrikaner kennen!

Zum Weiterlesen: Freiwilligenarbeit in Südafrika

Zum Weiterlesen: Praktikum in Südafrika

Auslandsaufenthalt in Südafrika

Cape town Südafrika

Allgemeines zu Südafrika

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land grenzt an sechs andere Länder – Namibia, Botswana, Simbabwe, Lesotho, Swasiland und Mosambik – sowie an den Atlantik und den Indischen Ozean. Die Hauptstadt ist Pretoria. Sie liegt im nördlichen Teil des Landes. Die Küstenstadt Kapstadt, wo sich auch alle sozialen RGV Projektstellen befinden, ist jedoch unumstritten der touristische Hotspot des Landes. Die südafrikanischen Landschaften sind unvergleichlich abwechslungsreich. So gibt es unter anderem Wüsten, Regenwälder, Hochplateaus und Lagunen. Auch die Tierwelt ist einmalig. In den zahlreichen Nationalparks kannst du die sogenannten „BIG FIVE“ – Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard bestaunen.

Klima in Südafrika

Da Südafrika auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten genau umgekehrt im Vergleich zu Europa. Das Klima variiert sehr stark in den verschiedenen Regionen. Die südliche Grenze zu Namibia ist geprägt von einer Wüstenlandschaft, wohingegen du im Südosten subtropische Wälder vorfindest. Ob Shorts oder Regenjacke – welche Kleidung du am Ende in deinen Koffer packen solltest, kommt ganz darauf an, an welchem Einsatzort du tätig bist. In Kapstadt, unserem Hauptstandort in Südafrika, ist das Klima durch die Nähe zum Atlantik geprägt. Mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 25 und 30 °C sind die Sommermonate (Dezember bis Februar) angenehm warm. Außerdem fällt kaum Regen. Der Winter (Mai bis September) hingegen ist häufig kühl und feucht.

Die Tiefstwerte liegen im Winter im Durchschnitt bei 7 °C. In Johannesburg und Umgebung, wo sich einige unserer Wildlife-Projekte befinden, herrscht meist ein trockenes und sonniges Klima. Außer in den Sommermonaten gibt es häufige Gewitter. Dadurch kann es sehr schwül werden. Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber im Durchschnitt bei 10 °C und nachts können sie sich teils auch dem Gefrierpunkt nähern.

Wenn deine Einsatzstelle in der Nähe von Port Elizabeth liegt, wird es in den Sommermonaten meist nicht wärmer als 25 °C und im Winter tagsüber nicht kälter als 10 °C. Auch die Regentage, mit durchschnittlich fünf bis sieben Tagen pro Monat, halten sich in Grenzen.

Bevölkerung in Südafrika

Südafrika zeichnet sich durch seine Multikulturalität aus, deshalb wird es gerne auch als Regenbogennation bezeichnet. Auf der Fläche Südafrikas – die in etwa dreieinhalb mal so groß ist wie Deutschland – leben rund 56 Millionen Menschen. Mit etwa 80 % machen die Schwarzafrikaner den Großteil der Bevölkerung aus. Diese sind wiederum in unzählige Volksgruppen, beispielsweise den Zulus, Tswanas oder Xhosas, aufgeteilt. Die Weißafrikaner sind hauptsächlich Nachfahren niederländischer, deutscher, französischer und britischer Einwanderer und bilden etwa 9 % der südafrikanischen Bevölkerung. Hinzukommen noch die sogenannten „Coloureds“ mit ebenfalls rund 9 % und die Asiaten mit circa 2 %.

Sprache in Südafrika

Südafrika zählt zu den Ländern mit den meisten, offiziellen Sprachen der Welt. Es gibt dort insgesamt elf amtliche Landessprachen! Für etwa ein Viertel der Bevölkerung ist „Zulu“ die Muttersprache, aber auch Englisch oder Afrikaans sind weit verbreitet. Es gibt noch viele weitere traditionelle Sprachen, die aber meist nur gebietsabhängig verwendet werden. Auf der sicheren Seite bist du mit guten Englischkenntnissen. Denn auch wenn Englisch nicht die Muttersprache vieler Südafrikaner ist, wird es heutzutage als überregionale Sprache genutzt und verstanden.

Religion in Südafrika

So multikulturell Südafrika ist, so facettenreich ist auch die Religionslandschaft des Landes. In der Verfassung ist die Religionsfreiheit fest verankert. Auch wenn fast 80 % der Südafrikaner Christen sind, gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher christlicher Gemeinschaften. Mit 3,2 Millionen Gläubigen haben die Afrikaans sprechenden reformierten Kirchengemeinden die meisten Mitglieder. Außerdem gibt es auch Glaubensanhänger des Islam, des Judentums und des Hinduismus. Diese Religionsgruppen leben häufig in festen Gemeinschaften am selben Ort.

Wirtschaft in Südafrika

Die Wirtschaft in Südafrika hat sich in den vergangenen zwei Jahrhunderten enorm weiterentwickelt – so ist das Land auf dem Weg von einem Agrarstaat zu einem modernen Industrie- und Dienstleistungsstaat. Doch nicht alle profitieren von diesem Aufschwung der vergangenen Jahrzehnte. Tatsächlich ist der Unterschied zwischen Arm und Reich enorm in Südafrika. Viele Menschen haben keinen Zugang zu Elektrizität, Wasser oder einer Krankenversorgung, besonders in den ländlichen Regionen. Wie das Auswärtige Amt schreibt, haben über 15 % der Bevölkerung keinen elektrischen Strom und über 26 % keinen direkten Zugang zu fließendem Wasser. In manchen unserer Einsatzstellen kann es also schon mal vorkommen, dass der Strom ausfällt oder das Wasser in Kübeln geholt werden muss.

Zur Geschichte Südafrikas

Um 300 n.C. wanderten die ersten Bantu-Völker (verschiedene ethnische Gruppen) in das Gebiet des heutigen Südafrikas ein. Fossile Ausgrabungen lassen jedoch darauf schließen, dass es schon viel früher eine Besiedlung gab. Die moderne Geschichtsschreibung Südafrikas begann jedoch erst im 17. Jahrhundert mit der Besiedlung durch die Niederländer. Damit einher gingen die Gründung Kapstadts und der Beginn der Kolonialisierung Südafrikas durch die Europäer. 1913 begann die Apartheid (Rassentrennung) mit der Einführung von eigenen Wohngebieten (Townships) für Schwarzafrikaner. Diskriminierung prägte den Alltag der Schwarzafrikaner zwischen den 1940er und 1980er Jahre. Gestärkt durch das Engagement Nelson Mandelas und dem damit einhergehenden internationalen Druck wurden ab 1983 schließlich erste Reformen eingeführt. Die Apartheidsstrukturen verschwanden allerdings nur schrittweise aus der Gesetzgebung. Doch 1994 fanden in Südafrika die ersten freien Wahlen statt. Die Apartheid wurde abgeschafft. Mandela gewann die Wahlen als Kandidat des African National Congress (ANC) und wurde der erste schwarzafrikanische Präsident des Landes.

Aktuelle Politische Lage und Sicherheit

Südafrika hat seit 1994 eine stabile Regierung und ist 1996 zur Republik ernannt worden. Der amtierende Präsident Jacob Zuma gehört der stärksten und somit einflussreichsten Partei, dem African National Congress (ANC), an. Trotz dem Wirtschaftswachstum und der konstanten politischen Lage in den vergangenen Jahren sind die sozialen Unterschiede in Südafrika immer noch sehr groß. Aus diesem Grund kann es beispielsweise immer wieder zu lokalen Streiks oder örtlichen Unruhen kommen. Diese solltest du unbedingt meiden. Südafrika hat im Vergleich zu Westeuropa und auch vielen anderen afrikanischen Ländern eine deutlich höhere Kriminalitätsrate.

Für Wen eignet sich Südafrika?

Südafrika ist ein Land für offene Leute, die sich ohne Vorurteile auf eine fremde Lebensweise einlassen können und sich von Chaos, Verspätungen und spontanen Planänderungen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Durch unsere verschiedenen Einsatzstellen ist für fast alle Interessen etwas dabei und solange du zwischen 16-99 Jahren alt bist, eine gesunde Grundfitness und ausreichende Englischkenntnisse mitbringst heißen wir dich in Südafrika herzlich willkommen!

INFOBOX: Nelson Mandela

Mandela
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Du willst mehr über Nelson Mandela und sein Wirken erfahren? Dann schau dir den Film „Nelson Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“ an! Kaum ein anderer Mensch hat die Weltpolitik unserer Zeit so beeinflusst wie Nelson Mandela. Er stellte sich konsequent allen Widerständen entgegen, um für ein besseres Leben in seinem Heimatland Südafrika zu kämpfen. Noch während seiner 27-jährigen Haftstrafe stieg Nelson Mandela zum charismatischen Führer der Anti-Apartheid-Bewegung auf und wurde zum weltweiten Symbol für den friedlichen Widerstand.

Kulturelle Besonderheiten

Kulturelle-Besonderheiten-Südafrika

Die Herzlichkeit und Offenheit der Südafrikaner ist allgegenwärtig, dennoch gibt es ein paar Dinge, die du dir merken solltest. Die Begrüßung beispielsweise ist meist sehr ungezwungen. Ein „Hallo“ oder das gebräuchliche „Howzit“ (How is it) reichen meist aus. Männer und Frauen begrüßen sich häufig auch nur mit einem Nicken. Deinem Gesprächspartner solltest du bei einer Unterhaltung nicht direkt in die Augen schauen – als ein Zeichen von Respekt. Also ganz anders als bei uns in Europa. In Südafrika sind Trinkgelder wichtig und werden auch erwartet. Oftmals wird kein Stundenlohn gezahlt und die Menschen leben ausschließlich von den Trinkgeldern. Also trage am besten immer ein wenig Bargeld bei dir. In vielen sogenannten BYO-Restaurants kannst du deinen eigenen Wein mitbringen. „Bring your own“ (BYO) geht auf eine alte Regelung zurück. Du musst dann lediglich ein sogenanntes Korkgeld zahlen.

(Quellen: gcis.gov.za, auswaertigesamt.de, bmz.de, giz.de, bpb.de, za.undp.org, kapstadt.de, suedafrika.org)

Travel Tipps Südafrika

Drakensberge Südafrika
  • Tafelberg in Kapstadt
    Er gilt als Wahrzeichen der Stadt und gehört zum Weltnaturerbe. Ob zu Fuß oder mit der Seilbahn, ein Ausflug lohnt sich, denn man hat von seinem Plateau eine wunderschöne Aussicht.

  • Garden Route Tour
    Endecke eine der schönsten Küsten der Welt! Die Nationalstraße N2 schlängelt sich von Mossel Bay bis fast nach Port Elizabeth. Highlights sind der Ort Plettenberg Bay, sowie der Garden-Route-Nationalpark und die Lagune bei Knysna. Als einer der besten Surfspots der Welt ist Jeffreys Bay bekannt.

  • Robben Island
    Robben Island ist eine Insel ca. 12 km vor Kapstadt, die früher als Gefängnis genutzt wurde. Hier saß z.B. Nelson Mandela als Häftling. Heute ist auf der Insel ein Museum.

  • Sterkfontein Caves
    Die Starkhöhlen bei Krugersdorp wurden wegen ihrer Fossilien zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

  • Kruger Nationalpark
    Der Kruger Nationalpark ist Südafrikas größtes Wildschutzgebiet. Hier kannst du die BIG FIVE und viele andere Tierarten bei ihren Wanderungen in der Trockenzeit beobachten.

  • Sun City
    Ist der Name eines luxuriösen Freizeit- und Vergnügungsparks im Nordwesten. Hier kannst du dir in Casinos, Shows, auf Golfplätzen und vielem mehr die Zeit vertreiben.

  • Phinda-Naturschutzgebiet
    Das Naturschutzgebiet an der KwaZulu-Natal Küste bietet sowohl Wanderungen als auch Bootssafaris durch abwechslungsreiche Landschaften, in der du viele Tiere sichten kannst.

  • Drakensberge
    Das höchste Gebirge des südlichen Afrikas ist ein beliebtes Reiseziel. In ihrem Basaltgestein lassen sich zahlreiche Schluchten, Höhlen, Überhänge und Wasserfälle entdecken. In ihrem Norden liegt der Blyde River Canyon. Der Canyon aus rotem Sandstein zählt zu den Naturwundern Afrikas und bietet dir auf zahlreichen Wanderrouten spektakuläre Aussichten.

  • Apartheid Museum
    Einen Besuch wert ist das Apartheid Museum in Johannesburg, das dir Auskunft über Entstehung, Entwicklung, Beendigung und Aufarbeitung der Apartheid gibt.