Freiwilligenarbeit im Nationalpark in Südafrika

Freiwilligenarbeit | Südafrika | FR-SÜ121

Unterstütze als Volunteer ein Tierschutzgebiet

Das Projekt für deine Freiwilligenarbeit im Nationalpark in Südafrika befindet sich inmitten eines atemberaubenden Nationalparks - bei Hyänen, Löwen, Nashörnern, Elefanten und Giraffen! Als Volunteer engagierst du dich aktiv für den Schutz der Tiere und der Natur. Auf Game Drives beobachtest du die verschiedenen Arten und erfasst Daten, die du im Camp auswertest!

Programm Information

Übersicht zur Freiwilligenarbeit im Nationalpark in Südafrika

Alter: Ab 17 Jahren (mit Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten)
Anforderungen: Interesse an Tierschutz, Spaß an der Arbeit im Freien, körperliche Fitness, Flexibilität, Teamfähigkeit
Sprache: Englisch / Voraussetzung: gute Englischkenntnisse
Standort: Nördlich von Pretoria
Einsatzdauer: ab 2 Wochen bis 3 Monate
Unterkunft: Gemeinschaftsunterkunft, Zweibettzimmer auf Anfrage
Verpflegung:  Vollverpflegung 
Transferleistungen: Flughafentransfer (nur Di) ab Johannesburg zur Unterkunft der 1. Nacht | 1500 Rand one way
Teilnahmegebühren: 2 Wochen Basispaket inkl. Flug 1.980,- € (siehe Gebühren und Leistungen)
Arbeitskleidung: Angenehme Kleidung, die schmutzig werden darf und sich leicht waschen lässt
Sonstiges:

South African Wildlife Feeling hautnah erleben

Wildtiere schützen in Südafrika

Begebe dich in die weitläufigen Savannenlandschaften Südafrikas und beobachte Antilopen, Hyänen und Erdmännchen in ihrer natürlichen Umgebung! Auch die sagenhaften Big Five – Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard – sind hier beheimatet. Wildtier-Fans aus aller Welt haben hier die Chance das South African Wildlife Feeling hautnah zu erleben.

Doch sind viele Tierarten Südafrikas akut vom Aussterben bedroht. Für die Ursachen ist meist der Mensch verantwortlich: Lebensraumverlust, Überfischung und Wilderei führen zu einem Rückgang der Population vieler Arten. In diesem Projekt kannst du dabei helfen solche Wildtiere zu schützen! Mit deiner Freiwilligenarbeit im Nationalpark in Südafrika trägst du zur Arterhaltung bei und sammelst unvergessliche Wildlife Erfahrungen.

Einige der im Nationalpark lebenden Wildtiere befinden sich auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Diese gibt Auskunft über den Artenreichtum unseres Planeten sowie über den Gefährdungsstatus von rund 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Die Liste ist von großer Wichtigkeit, da sie darüber Aufschluss gibt, ob Schutzmaßnahmen eingeleitet werden müssen. Die Liste wird regelmäßig von der Weltnaturschutzunion IUCN herausgegeben.*

Wichtiger Hinweis zum Projekt: Bitte beachte, dass der direkte Kontakt mit den Wildtieren nicht üblich ist. Nur im äußersten Notfall, wie etwa bei verletzten Tieren, greifen die Tierärztinnen und Tierärzte ein.

Deine Freiwilligenarbeit im Nationalpark in Südafrika

Retro

Deine Einsatzstelle im Nationalpark

Deine Einsatzstelle befindet sich inmitten eines National Parks im Norden Südafrikas. Es handelt sich um ein 24.000 Hektar großes Schutzgebiet im Landesinneren. In der teils gebirgigen Savannenlandschaft gibt es zahlreiche Wildtiere, darunter Löwen, Nashörner, Elefanten, Giraffen, Leoparden und Hyänen in ihrer natürlichen Umgebung zu bestaunen. Der Wildtierschutz sowie der Erhalt deren natürlicher Lebensräume sind das zentrale Anliegen des Wildlife Projektes. Durch das Sammeln von Daten zu den Tieren, deren Dokumentation und Weitergabe sowie die Instandhaltung des Parkgeländes trägst du aktiv zum Erhalt der faszinierenden Artenvielfalt vor Ort bei. Dabei arbeitet das Projekt-Team eng mit den örtlichen Park Managern und Tierärztinnen bzw. Tierärzten zusammen.

Ziel deiner Freiwilligenarbeit im Nationalpark in Südafrika ist es, zum Schutz des Nationalparks und zur Arterhaltung der dort lebenden Wildtiere beizutragen und das Wildlife Management zu unterstützen.

Deine Aufgaben im Nationalpark und Ziele der Projektarbeit

Deine Tätigkeiten unterteilen sich in zwei Bereiche: Die Arbeit im Nationalpark und die Arbeit im Basis-Camp.
Bist du im Nationalpark aktiv, so zählt beispielsweise das Sammeln von Daten zu verschiedenen Tierarten zu deinen Aufgaben. Dabei lernst du, wie du mit einem GPS Gerät richtig umgehst. Du machst Fotos von Tieren zu Identifizierungs-Zwecken, hilfst bei der Säuberung von Buschland und beobachtest das Verhalten der Tiere. Du assistierst bei der Installation von Kamerafallen, um die Nashorn-Population zu überwachen und z.B. potenzielle Wilderer ausfindig zu machen. Außerdem besteht die Möglichkeit, bei tierärztlichen Untersuchungen anwesend zu sein.

Bei schönem Wetter finden manchmal sogenannte „sleep outs“ im Freien statt!

Neben der Arbeit im freien Gelände fallen wichtige To-Dos im Basis-Camp an. Hier hilfst du bei der Auswertung und Archivierung der wertvollen gesammelten Daten. Diese müssen dokumentiert werden, sodass sie von Wissenschaftlern und Forschern weiter verwendet werden können. Dasselbe gilt auch für das Filmmaterial, denn nur so hat dein Einsatz einen langfristigen Impact. Außerdem hilfst du bei alltäglichen Aufgaben, wie beim Kochen, Waschen und Sauberhalten deiner Unterkunft.

Dein Arbeitsalltag im Wildlife Projekt

Die täglichen Aufgaben richten sich danach, in welchem Bereich du am jeweiligen Tag mithilfst und wo Unterstützungsbedarf ist. Dabei arbeitest du jeweils im Team mit Wildlife-Spezialist/innen und weiteren Volunteers zusammen. Die Volunteers werden dazu in zwei Gruppen eingeteilt und wechseln sich in den beiden Aufgabenbereichen ab. Ein „normaler“ Tag im Projekt beinhaltet zwei Game Drives im Nationalpark. Morgens heißt es deshalb früh aufstehen! Denn zwischen 5:00 Uhr und 6:00 Uhr – zum Sonnenaufgang – startet der erste Game Drive der bis mittags dauert. Der zweite Game Drive findet am Nachmittag statt. Wer im Camp mithilft, kann etwas länger schlafen. Am Sonntag hast du in der Regel frei.

Deine Freizeitgestaltung vor Ort

Die Zeit nach der Arbeit sowie deine freien Tage kannst du nutzen, um z.B. in den Büchern der Camp-eigenen Bibliothek zu schmökern, an abenteuerlichen Exkursionen teilzunehmen oder einfach im Camp zu entspannen. Mehr Freizeit- und Reisetipps findest du hier.

* Vgl. wwf.de

Der Ablauf deines Aufenthaltes im Nationalpark

Deine Anreise in den Nationalpark

Für deine Anreise zu deiner Freiwilligenarbeit oder deinem Auslandsparktikum im Nationalpark fliegst du nach Johannesburg. Neuankömmlinge starten hier immer dienstags, weshalb es perfekt wäre, wenn du an einem Dienstagmorgen landest. Gerne organisieren wir dir deinen Abhol-Service (nicht in unseren Leistungen enthalten).

Ankunft und Einführung in die Wildtierschutzarbeit

Nach deiner Ankunft lernst du deine Ansprechpartner vor Ort kennen. Dies sind der Programmdirektor Koos und die Projektmanagerin Sabrina. Mit den beiden sowie auch dem restlichen Team vor Ort wirst du während deines Aufenthaltes viel Zeit verbringen. Denn alle Team-Mitglieder begleiten unsere Volunteers abwechselnd bei der täglichen Arbeit und packen mit an.

Dein Einführungs-Programm

Nachdem du die Gemeinschaftsunterkunft und deinen Schlafplatz kennengelernt hast, geht es erst am Mittwochmorgen so richtig los mit deiner Einführung. Aber bereits am Dienstag lernst du das Team kennen und bekommst eine kleine Besichtigungstour durch das Volunteer Home. Hier wird dir zum Beispiel gezeigt, wo du den Kaffee/Tee und Tassen etc. findest.

Am Mittwochmorgen bleiben alle Neuankömmlinge erst einmal im Volunteer Home und bekommen eine detaillierte Einführung. Dabei wird euch erklärt wie alles funktioniert, welche Rolle das Projekt für den Nationalpark spielt und an welche Regeln man sich vor Ort halten muss. Das Einführungsprogramm wird circa den halben Tag dauern, sodass es am Mittwochnachmittag mit der Arbeit losgehen kann. 

Unser Projektstandort im Norden Südafrikas

In einer kontrastreichen Berglandschaft, umgeben von grünen Hügeln und tiefen Tälern liegt deine Einsatzstelle für dein Wildtierschutz Projekt. Inmitten eines Nationalparks im Norden Südafrikas setzt du dich für die zahlreichen Wildtiere vor Ort ein. Auf dem ca. 23.000 Hektar großen Gelände gibt es für dich viel zu entdecken. Beobachte aus sicherer Entfernung beispielsweise die weltweit größte Kolonie der gefährdeten Kapgeier oder eine der anderen über 400 Vogelarten.

Bildergalerie

Leben und Arbeiten im Nationalpark

Leo Nationalpark

Natursehenswürdigkeiten direkt vor der Haustür

Im angrenzenden Nationalpark gibt es zudem für dich die berühmten Big Five – Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel – zu bestaunen. Nur unweit von deiner Einsatzstelle befindet sich das Waterberg-Gebirge. In dem 150 Kilometer langen Gebirgszug kannst du mit weiteren Volunteers auf Trekking-Tour gehen.

Genieße das Campleben

Nach getaner Arbeit kannst du auf dem Gelände deiner Einsatzstelle spazieren gehen oder die Abende beim gemeinsamen Essen mit weiteren Volunteers gemütlich ausklingen lassen. Außerdem hast du die Möglichkeit in der gut bestückten Bibliothek zu schmökern und die Seele baumeln zu lassen.

Nationalpark Farmhaus Südafrika

Im rustikalen Farmhaus wirst du dich, mit maximal neun anderen Volunteers, wie zuhause fühlen. Die Zimmer sind im Backpacker-Stil gehalten. Es gibt Mehrbettzimmer und zwei Gemeinschaftsbäder. Das Haus bietet Platz für ca. zehn Volunteers, besitzt eine geräumige Küche, ein Esszimmer und ein Wohnzimmer. Das Gelände um das Haus ist eingezäunt. Im Volunteer Home wohnt außerdem der Camp-Koordinator.

Die restlichen Team-Mitglieder wohnen in einem separaten Haus, circa 300 Meter entfernt. Innerhalb von fünf Minuten gelangst du vom Camp in den Nationalpark. Das Haus ist mit Solarenergie und gewöhnlicher Elektrizität ausgestattet. Deine Wäsche wird zwei Mal die Woche gegen eine geringe Gebühr gewaschen. Als Volunteers bereitet ihr die Mahlzeiten gemeinsam zu - aus den bereitgestellten Lebensmitteln. Auch die anfallenden Aufgaben im Haus, wie zum Beispiel das Putzen, teilt ihr untereinander auf.

Einmal die Woche kannst du mit den anderen zusammen in die Stadt fahren, um einzukaufen, in einem einheimischen Restaurant zu essen oder im Internet zu surfen.

Hinweis: Ein Privatzimmer kannst du auf Anfrage und einem kleinen Kosten-Mehraufwand beziehen.

Dein RGV Ansprechpartner im Projekt

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Deine Ansprechpartner vor Ort sind Programm-Direktor Koos und Programm-Managerin Sabrina. Koos arbeitete mehr als 7 Jahre im Busch und ist bereits seit mehreren Jahren Leiter des Projekts. "Animal monitoring, game capture, reserve maintenance, alien plant control and conducting walks in the bush" sind seine Profession. Er ist Experte im Spurenlesen und ist mit Leidenschaft dabei.

Sabrina kommt aus Mailand, Italien. Sie spielte 20 Jahre lang auf einem hohen Standard Tennis und erwarb ihren Abschluss in Tourismus. Nachdem sie in Luxushotels arbeitete, entschied sie sich ihren zweiten Lebenstraum zu erfüllen: Löwen zu erforschen und für den Naturschutz zu arbeiten. 2011/12 kam sie als Volunteerin zum Projekt und hat sich wortwörtlich in die Löwen und die Arbeit mit ihnen verliebt. Sie entschied sich dafür, zurück nach Italien zu fliegen, ein paar Monate dort zu arbeiten und dann wieder zurück nach Südafrika zu kommen, um ihr FGASA abzuschließen und ein Field Guide zu werden. Im Moment hat sie das Level 1 im FGASA erreicht, im Track and Sign das Level 3. Im September 2012 begann sie als Leiterin vor Ort zu arbeiten. Ihre Leidenschaften sind Sport, Natur, Naturschutz und insbesondere Löwen, Rhinos, Bäume, Blumen und die Arbeit zur Instandhaltung des Reservats.

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Geparden Tierprojekt Südafrika Erfahrungsbericht

Geparden Tierprojekt Südafrika Erfahrungsbericht
Freiwilligenarbeit mit Wildtieren & Aktivitäten in Kapstadt

Die Abholung vom Flughafen funktionierte reibungslos, ebenso wie die Fahrt zur Gastfamilie, die in meinem Fall aus einem Gastvater bestand, der allein in einem kleinen Häuschen 2 km vom Geparden Projekt auf der Cheetah Farm entfernt wohnte. 
Dort hatte ich zusammen mit einer anderen Freiwilligen...

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Erfahrungsbericht aus dem Wildlife-Projekt im Nationalpark in Südafrika

Erfahrungsbericht aus dem Wildlife-Projekt im Nationalpark in Südafrika
Auf Game Drives den Tierschutz vorantreiben

In diesem Erfahrungsbericht schreibe ich über meinen vierwöchigen Aufenthalt in Südafrika. Mein Aufenthaltsort war ein Nationalpark im Norden Südafrikas, wo ich verschiedenste Aufgaben im Bereich Wildtier- und Naturschutz durchgeführt habe. Als ich mich dazu entschieden habe nach Afrika zu gehen, hatte ich noch drei Monate bis zum Abflug...

Preise & Leistungen

Gebühren

Das Basispaket kann wochenweise bis zu einem Jahr verlängert werden.

Basisgebühr
€ 1.990,-
2 Wochen Teilnahme und Kosten für Hin- und Rückflug (siehe Leistungen)
Verlängerungswochen
bis zu 10 Wochen jeweils
€ 425,- / Woche

Preis individuell berechnen Preis individuell berechnen
Wie lange möchtest Du bleiben?

Endpreis
€ 1.990,-

Enthaltene Leistungen

  • Buchung von Hin- und Rückflug, Kosten der Flüge bis maximal 700,- Euro in den angegebenen Gebühren eingeschlossen

  • Organisation des gesamten Aufenthalts inkl. Platzierung im Projekt

  • 2 Wochen Freiwilligenarbeit

  • Einführung durch das Projekt-Team vor Ort

  • RGV Ansprechpartner in deinem Projekt

  • Unterbringung bei der Einsatzstelle

  • Vollverpflegung

  • 24/h Notfallnummer

  • Individuelle Beratung durch das ortskundige RGV Team in München

  • Unterstützung bei der Reisevorbereitung (Impfschutz, Versicherung, Sicherheit)

  • Umfangreiches RGV Reise ABC für deine Reisevorbereitung

  • Rainbow Family T-Shirt

  • Teilnahme-/Praktikumsbescheinigung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visum und Impfungen (Bitte Reisehinweise beachten)

  • Reise- und Reiserücktrittsversicherung

  • Transferkosten zum Projektstandort 

  • Getränke

  • Private Ausgaben vor Ort

  • Öffentliche Verkehrsmittel und extra Transfers

  • Alle Übernachtungen außerhalb deiner vereinbarten Unterkunft

Länderinfos & Magazin

Stöbere in unserem Magazin

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In unserem Magazin findest du Erfahrungsberichte von der Freiwilligenarbeit in Afrika und Asien, Reisetipps, Interviews, Bildergalerien, Videos und vieles mehr. Außerdem: Alles zum Thema Reisevorbereitung.

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Länderinfos über Südafrika

Deine Auslandszeit in Südafrika ist weit mehr als nur eine Urlaubsreise! Südafrika schenkt dir ein neues Lebensgefühl und wird dich schnell in seinen Bann ziehen. Lass dich anstecken von dieser facettenreichen und faszinierenden Welt. Deine Projektarbeit in Südafrika bedeutet für dich eine bunte Mischung aus verschiedensten Kulturen, atemberaubender Natur und unvergesslichen Erlebnissen.

In Südafrika erlebst du die Sonnenseiten eines der faszinierendsten Reiseziele der Welt, erhältst aber auch Einblicke in ein sozial schwaches System. Südafrika ist zwar seit dem Ende der Apartheid auf dem besten Weg zu einer funktionierenden Demokratie. Jedoch wird sowohl im sozialen, als auch im medizinischen Bereich, im Handwerk ebenso wie im Naturschutz weiterhin tatkräftige Unterstützung benötigt.

Während deines Aufenthaltes hast du die Möglichkeit das einzigartige Kapstadt kennenzulernen, das mit seiner einmaligen Umgebung zu den beliebtesten Städten der Welt gehört. Dank der Fußball Weltmeisterschaft 2010 wurde Kapstadt stärker erschlossen und die Infrastruktur wird seither kontinuierlich verbessert.

Es gibt jedoch weiterhin, wie in den meisten südafrikanischen Großstädten, arme Kommunen in den Randgebieten von Kapstadt und Johannesburg. Hier befinden sich die sogenannten Townships, die sich wie ein Gürtel um das Zentrum der Städte ziehen. Mit deinem sozialen Engagement in einem unserer Projekte leistest du tatkräftige Unterstützung und lernst die grenzenlose Gastfreundlichkeit und Lebensfreude der Südafrikaner kennen!

Zum Weiterlesen: Freiwilligenarbeit in Südafrika

Zum Weiterlesen: Praktikum in Südafrika

Auslandsaufenthalt in Südafrika

Cape town Südafrika

Allgemeines zu Südafrika

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land grenzt an sechs andere Länder – Namibia, Botswana, Simbabwe, Lesotho, Swasiland und Mosambik – sowie an den Atlantik und den Indischen Ozean. Die Hauptstadt ist Pretoria. Sie liegt im nördlichen Teil des Landes. Die Küstenstadt Kapstadt, wo sich auch alle sozialen RGV Projektstellen befinden, ist jedoch unumstritten der touristische Hotspot des Landes. Die südafrikanischen Landschaften sind unvergleichlich abwechslungsreich. So gibt es unter anderem Wüsten, Regenwälder, Hochplateaus und Lagunen. Auch die Tierwelt ist einmalig. In den zahlreichen Nationalparks kannst du die sogenannten „BIG FIVE“ – Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard bestaunen.

Klima in Südafrika

Da Südafrika auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten genau umgekehrt im Vergleich zu Europa. Das Klima variiert sehr stark in den verschiedenen Regionen. Die südliche Grenze zu Namibia ist geprägt von einer Wüstenlandschaft, wohingegen du im Südosten subtropische Wälder vorfindest. Ob Shorts oder Regenjacke – welche Kleidung du am Ende in deinen Koffer packen solltest, kommt ganz darauf an, an welchem Einsatzort du tätig bist. In Kapstadt, unserem Hauptstandort in Südafrika, ist das Klima durch die Nähe zum Atlantik geprägt. Mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 25 und 30 °C sind die Sommermonate (Dezember bis Februar) angenehm warm. Außerdem fällt kaum Regen. Der Winter (Mai bis September) hingegen ist häufig kühl und feucht.

Die Tiefstwerte liegen im Winter im Durchschnitt bei 7 °C. In Johannesburg und Umgebung, wo sich einige unserer Wildlife-Projekte befinden, herrscht meist ein trockenes und sonniges Klima. Außer in den Sommermonaten gibt es häufige Gewitter. Dadurch kann es sehr schwül werden. Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber im Durchschnitt bei 10 °C und nachts können sie sich teils auch dem Gefrierpunkt nähern.

Wenn deine Einsatzstelle in der Nähe von Port Elizabeth liegt, wird es in den Sommermonaten meist nicht wärmer als 25 °C und im Winter tagsüber nicht kälter als 10 °C. Auch die Regentage, mit durchschnittlich fünf bis sieben Tagen pro Monat, halten sich in Grenzen.

Bevölkerung in Südafrika

Südafrika zeichnet sich durch seine Multikulturalität aus, deshalb wird es gerne auch als Regenbogennation bezeichnet. Auf der Fläche Südafrikas – die in etwa dreieinhalb mal so groß ist wie Deutschland – leben rund 56 Millionen Menschen. Mit etwa 80 % machen die Schwarzafrikaner den Großteil der Bevölkerung aus. Diese sind wiederum in unzählige Volksgruppen, beispielsweise den Zulus, Tswanas oder Xhosas, aufgeteilt. Die Weißafrikaner sind hauptsächlich Nachfahren niederländischer, deutscher, französischer und britischer Einwanderer und bilden etwa 9 % der südafrikanischen Bevölkerung. Hinzukommen noch die sogenannten „Coloureds“ mit ebenfalls rund 9 % und die Asiaten mit circa 2 %.

Sprache in Südafrika

Südafrika zählt zu den Ländern mit den meisten, offiziellen Sprachen der Welt. Es gibt dort insgesamt elf amtliche Landessprachen! Für etwa ein Viertel der Bevölkerung ist „Zulu“ die Muttersprache, aber auch Englisch oder Afrikaans sind weit verbreitet. Es gibt noch viele weitere traditionelle Sprachen, die aber meist nur gebietsabhängig verwendet werden. Auf der sicheren Seite bist du mit guten Englischkenntnissen. Denn auch wenn Englisch nicht die Muttersprache vieler Südafrikaner ist, wird es heutzutage als überregionale Sprache genutzt und verstanden.

Religion in Südafrika

So multikulturell Südafrika ist, so facettenreich ist auch die Religionslandschaft des Landes. In der Verfassung ist die Religionsfreiheit fest verankert. Auch wenn fast 80 % der Südafrikaner Christen sind, gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher christlicher Gemeinschaften. Mit 3,2 Millionen Gläubigen haben die Afrikaans sprechenden reformierten Kirchengemeinden die meisten Mitglieder. Außerdem gibt es auch Glaubensanhänger des Islam, des Judentums und des Hinduismus. Diese Religionsgruppen leben häufig in festen Gemeinschaften am selben Ort.

Wirtschaft in Südafrika

Die Wirtschaft in Südafrika hat sich in den vergangenen zwei Jahrhunderten enorm weiterentwickelt – so ist das Land auf dem Weg von einem Agrarstaat zu einem modernen Industrie- und Dienstleistungsstaat. Doch nicht alle profitieren von diesem Aufschwung der vergangenen Jahrzehnte. Tatsächlich ist der Unterschied zwischen Arm und Reich enorm in Südafrika. Viele Menschen haben keinen Zugang zu Elektrizität, Wasser oder einer Krankenversorgung, besonders in den ländlichen Regionen. Wie das Auswärtige Amt schreibt, haben über 15 % der Bevölkerung keinen elektrischen Strom und über 26 % keinen direkten Zugang zu fließendem Wasser. In manchen unserer Einsatzstellen kann es also schon mal vorkommen, dass der Strom ausfällt oder das Wasser in Kübeln geholt werden muss.

Zur Geschichte Südafrikas

Um 300 n.C. wanderten die ersten Bantu-Völker (verschiedene ethnische Gruppen) in das Gebiet des heutigen Südafrikas ein. Fossile Ausgrabungen lassen jedoch darauf schließen, dass es schon viel früher eine Besiedlung gab. Die moderne Geschichtsschreibung Südafrikas begann jedoch erst im 17. Jahrhundert mit der Besiedlung durch die Niederländer. Damit einher gingen die Gründung Kapstadts und der Beginn der Kolonialisierung Südafrikas durch die Europäer. 1913 begann die Apartheid (Rassentrennung) mit der Einführung von eigenen Wohngebieten (Townships) für Schwarzafrikaner. Diskriminierung prägte den Alltag der Schwarzafrikaner zwischen den 1940er und 1980er Jahre. Gestärkt durch das Engagement Nelson Mandelas und dem damit einhergehenden internationalen Druck wurden ab 1983 schließlich erste Reformen eingeführt. Die Apartheidsstrukturen verschwanden allerdings nur schrittweise aus der Gesetzgebung. Doch 1994 fanden in Südafrika die ersten freien Wahlen statt. Die Apartheid wurde abgeschafft. Mandela gewann die Wahlen als Kandidat des African National Congress (ANC) und wurde der erste schwarzafrikanische Präsident des Landes.

Aktuelle Politische Lage und Sicherheit

Südafrika hat seit 1994 eine stabile Regierung und ist 1996 zur Republik ernannt worden. Der amtierende Präsident Jacob Zuma gehört der stärksten und somit einflussreichsten Partei, dem African National Congress (ANC), an. Trotz dem Wirtschaftswachstum und der konstanten politischen Lage in den vergangenen Jahren sind die sozialen Unterschiede in Südafrika immer noch sehr groß. Aus diesem Grund kann es beispielsweise immer wieder zu lokalen Streiks oder örtlichen Unruhen kommen. Diese solltest du unbedingt meiden. Südafrika hat im Vergleich zu Westeuropa und auch vielen anderen afrikanischen Ländern eine deutlich höhere Kriminalitätsrate.

Für Wen eignet sich Südafrika?

Südafrika ist ein Land für offene Leute, die sich ohne Vorurteile auf eine fremde Lebensweise einlassen können und sich von Chaos, Verspätungen und spontanen Planänderungen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Durch unsere verschiedenen Einsatzstellen ist für fast alle Interessen etwas dabei und solange du zwischen 16-99 Jahren alt bist, eine gesunde Grundfitness und ausreichende Englischkenntnisse mitbringst heißen wir dich in Südafrika herzlich willkommen!

INFOBOX: Nelson Mandela

Mandela
Retro

Du willst mehr über Nelson Mandela und sein Wirken erfahren? Dann schau dir den Film „Nelson Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“ an! Kaum ein anderer Mensch hat die Weltpolitik unserer Zeit so beeinflusst wie Nelson Mandela. Er stellte sich konsequent allen Widerständen entgegen, um für ein besseres Leben in seinem Heimatland Südafrika zu kämpfen. Noch während seiner 27-jährigen Haftstrafe stieg Nelson Mandela zum charismatischen Führer der Anti-Apartheid-Bewegung auf und wurde zum weltweiten Symbol für den friedlichen Widerstand.

Kulturelle Besonderheiten

Kulturelle-Besonderheiten-Südafrika

Die Herzlichkeit und Offenheit der Südafrikaner ist allgegenwärtig, dennoch gibt es ein paar Dinge, die du dir merken solltest. Die Begrüßung beispielsweise ist meist sehr ungezwungen. Ein „Hallo“ oder das gebräuchliche „Howzit“ (How is it) reichen meist aus. Männer und Frauen begrüßen sich häufig auch nur mit einem Nicken. Deinem Gesprächspartner solltest du bei einer Unterhaltung nicht direkt in die Augen schauen – als ein Zeichen von Respekt. Also ganz anders als bei uns in Europa. In Südafrika sind Trinkgelder wichtig und werden auch erwartet. Oftmals wird kein Stundenlohn gezahlt und die Menschen leben ausschließlich von den Trinkgeldern. Also trage am besten immer ein wenig Bargeld bei dir. In vielen sogenannten BYO-Restaurants kannst du deinen eigenen Wein mitbringen. „Bring your own“ (BYO) geht auf eine alte Regelung zurück. Du musst dann lediglich ein sogenanntes Korkgeld zahlen.

(Quellen: gcis.gov.za, auswaertigesamt.de, bmz.de, giz.de, bpb.de, za.undp.org, kapstadt.de, suedafrika.org)

Travel Tipps Südafrika

Drakensberge Südafrika
  • Tafelberg in Kapstadt
    Er gilt als Wahrzeichen der Stadt und gehört zum Weltnaturerbe. Ob zu Fuß oder mit der Seilbahn, ein Ausflug lohnt sich, denn man hat von seinem Plateau eine wunderschöne Aussicht.

  • Garden Route Tour
    Endecke eine der schönsten Küsten der Welt! Die Nationalstraße N2 schlängelt sich von Mossel Bay bis fast nach Port Elizabeth. Highlights sind der Ort Plettenberg Bay, sowie der Garden-Route-Nationalpark und die Lagune bei Knysna. Als einer der besten Surfspots der Welt ist Jeffreys Bay bekannt.

  • Robben Island
    Robben Island ist eine Insel ca. 12 km vor Kapstadt, die früher als Gefängnis genutzt wurde. Hier saß z.B. Nelson Mandela als Häftling. Heute ist auf der Insel ein Museum.

  • Sterkfontein Caves
    Die Starkhöhlen bei Krugersdorp wurden wegen ihrer Fossilien zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

  • Kruger Nationalpark
    Der Kruger Nationalpark ist Südafrikas größtes Wildschutzgebiet. Hier kannst du die BIG FIVE und viele andere Tierarten bei ihren Wanderungen in der Trockenzeit beobachten.

  • Sun City
    Ist der Name eines luxuriösen Freizeit- und Vergnügungsparks im Nordwesten. Hier kannst du dir in Casinos, Shows, auf Golfplätzen und vielem mehr die Zeit vertreiben.

  • Phinda-Naturschutzgebiet
    Das Naturschutzgebiet an der KwaZulu-Natal Küste bietet sowohl Wanderungen als auch Bootssafaris durch abwechslungsreiche Landschaften, in der du viele Tiere sichten kannst.

  • Drakensberge
    Das höchste Gebirge des südlichen Afrikas ist ein beliebtes Reiseziel. In ihrem Basaltgestein lassen sich zahlreiche Schluchten, Höhlen, Überhänge und Wasserfälle entdecken. In ihrem Norden liegt der Blyde River Canyon. Der Canyon aus rotem Sandstein zählt zu den Naturwundern Afrikas und bietet dir auf zahlreichen Wanderrouten spektakuläre Aussichten.

  • Apartheid Museum
    Einen Besuch wert ist das Apartheid Museum in Johannesburg, das dir Auskunft über Entstehung, Entwicklung, Beendigung und Aufarbeitung der Apartheid gibt.