An der Schule Kinder unterrichten in Nepal

Hilf einer Schule in Nepal mit deiner tatkräftigen Unterstützung

In diesem Projekt hast du die Chance an einer Grundschule zu unterrichten. Bringe Lern- und Bewegungsspiele mit nach Nepal, denn das macht den Unterricht kurzweiliger und spannender. Durch deine Unterstützung als Assistenzlehrer/in können die Schüler/innen individuell betreut werden.

Programm Information

Übersicht zur Freiwilligenarbeit in einer Schule in Nepal

Alter: Ab 17 Jahren (mit Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten) 
Anforderungen: Flexibilität, Eigeninitiative, Geduld 
Sprache: Nepali und Englisch / Voraussetzung: gute Englischkenntnisse / Empfehlung: Nepali Sprachkurs
Standort: Chitwan und Umgebung / Kathmandu
Einsatzdauer: Ab 4 Wochen bis 5 Monate
Unterkunft: Gastfamilie / Volunteer House / einfaches Hotel
Verpflegung:  Frühstück und Abendessen 
Transferleistungen: Flughafentransfer zur Unterkunft der 1. Nacht
Arbeitskleidung: Saubere, ordentliche Kleidung wird erwartet
Sonstiges: Bitte Ferienzeiten beachten

Häufiger Unterrichtsausfall prägt das Schulleben in Nepal

Kinder unterrichten in Nepal

Nepalesische Kinder haben es nicht einfach, eine gute Schulbildung zu bekommen. Vor allem an den staatlichen Schulen sind die Lehrkräfte oft schlecht ausgebildet, die Klassenräume ungeeignet und es mangelt an nötigen Lehrmaterialien. Das Hauptproblem stellt der häufige Unterrichtsausfall aufgrund von Feiertagen und Streiks dar. Auch bleibt vielen Mädchen der Schulbesuch verwehrt, da sie bei den Aufgaben im Haushalt helfen müssen.

Kinder unterrichten in Nepal ist in fast allen Fächern möglich. Deine Unterstützung ist immer willkommen!

Deine Freiwilligenarbeit an einer Schule in Nepal

Deine mögliche Einsatz-Schule

In unserer Projekt-Region gibt es einige Schulen, an denen du dich als Volunteer einbringen kannst. Du wirst von unserem Team vor Ort einer Schule zugeteilt. Die Einrichtungen leiden großteils unter Materialmangel und die Kinder freuen sich über integrative und kurzweilige neue Methoden. 

Die Größe der Klassen in Nepal variiert: in der Regel sind zwischen 10 und 40 Kinder in deiner Klasse.

Aufgaben und Tätigkeitsbereiche an der Schule

In Nepal übernimmst du schnell eigene Verantwortung und unterrichtest, wenn möglich gemeinsam mit einem anderen Volunteer. Hierbei ist durch die fehlenden Strukturen sehr viel Eigeninitiative gefordert! Versuche, so weit möglich, auch an den vielen Ausfalltagen Unterricht zu halten. Falls das nicht geht, kannst du an diesen Tagen bei der Arbeit in den anderen Projekten, beispielsweise beim Nachhilfeunterricht der Dorfkinder, mithelfen.

Um den Unterricht möglichst lehrreich und sinnvoll zu gestalten, ist es wichtig, dass du dich bereits vor deiner Reise nach Nepal vorbereitest. Es kann vorkommen, dass du spontan für einen anderen Lehrer einspringen musst und da solltest du flexibel sein und möglichst viele Ideen mitbringen. Gerne mögen die Kinder beispielsweise Lern- und Bewegungsspiele und –lieder. Auch das Organisieren kleinerer Projekte ist möglich, allerdings herrscht ein großer Mangel an Schulutensilien, weshalb du diese selbst mitbringen solltest. Gut sind immer Bunt- und Bleistifte, Radiergummis und Ähnliches. Die nepalesischen Schüler/innen sind wissbegierig und zeigen viel Interesse am Unterricht. Sinnvoll ist, wenn du mehr als 4 Wochen in diesem Projekt bleibst, da es eine Weile dauert, bis du dich richtig eingewöhnt hast.

Gastgeschenke: Die Kinder lieben kleine Mitbringsel und freuen sich extrem über neue Stifte oder Luftballons.

Dein Arbeitsalltag in der Schule

In der Regel arbeitest du 4-7 Stunden am Tag, in einer Arbeitswoche, die 5-6 Tage umfasst.Der Unterricht findet in der Regel montags bis freitags und sonntags von 10 Uhr bis 16 Uhr statt, um 13:00 Uhr ist eine Stunde Mittagspause. Mit kurzfristigen Planänderungen solltest du gelassen umgehen und dir an Tagen, an denen der Unterricht entfällt selbst Arbeit suchen, beispielsweise kannst du dich in anderen Projekten unserer Organisation wie dem Umweltschutzprojekt engagieren.

Deine Freizeitgestaltung in Nepal

An deinen freien Tagen kannst du die Umgebung erkunden. In Pokhara kannst du beispielsweise einen Ausflug zu du den Devis Falls Wasserfällen machen und die wunderschöne Aussicht auf das Annapurna-Massiv genießen. In Chitwan kannst du eine Tour durch den Nationalpark machen und mit etwas Glück sogar Nashörner beobachten. Oder du besichtigst die zahlreichen historischen Tempelanlagen KathmandusMehr Freizeit- und Reisetipps findest du hier.

Der Ablauf deines Aufenthalts in Nepal

Deine Ankunft in Kathmandu 

Kaum am Flughafen von Kathmandu gelandet, wirst du von unserem Team abgeholt und zu deiner Unterkunft gebracht. Für deine erste Nacht in Nepal ist das lebhafte Traveller Zentrum Kathmandus dein Zuhause.

Verbringst du deinen Aufenthalt in Chitwan, so geht es am nächsten Tag weiter mit dem Bus. Die Kosten für eine Übernachtungen in Kathmandu sowie für den Transfer werden von uns getragen. 

Transfer nach Chitwan oder Pokhara

Die Fahrt zu unseren anderen RGV Standorten, Bachauli in Chitwan oder Pokhara, dauert jeweils ungefähr sieben Stunden, da die Straßen sehr schlecht sind und auch mehrere Pausen eingelegt werden. Die panoramagewaltige Busfahrt nach Bachauli in Chitwan wird dich begeistern. Unterwegs gibt es schon jede Menge Natur, Land und Leute zu bestaunen und umso größer wird deine Freude sein an deinem Einsatzort von uns in Empfang genommen zu werden.

Dein Orientierungsprogramm 

Egal ob du in Chitwan, Pokhara oder Kathmandu bist: Zunächst findet deine Orientierung statt, sodass du dich möglichst schnell zurecht findest. So kannst du dir Zeit nehmen, um deine neues Zuhause und die Bräuche vor Ort kennenzulernen und dich in deiner neuen Umgebung einzuleben. Es gibt so vieles zu erkunden! Der Einstieg wird dir dank der gastfreundlichen Nepalesen sehr einfach gemacht und du wirst mit Sicherheit herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen.

Bereits in den ersten Tagen bekommst du so eine Idee von der kulturellen und landschaftlichen Vielfalt Nepals. Sicherlich hast du Lust auf mehr. Sher und Shiri helfen dir gerne bei der Planung von Tages- und Wochenendausflügen. Die Beiden stehen dir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam werdet ihr deine Herausforderungen meistern!

Deine Arbeits- und Freizeitgestaltung in Nepal

Im Normalfall wird von morgens bis nachmittags im Projekt mitgearbeitet. Die genauen Tagespläne erstellt unser Team mit dir gemeinsam, sobald du vor Ort bist. Den Rest des Tages kannst du aktiv nutzen und beispielsweise die Umgebung mit weiteren Freiwilligen und Praktikant/innen erkunden. Nepal ist sehr vielfältig und bietet jede Menge Freizeitangebote, von Trekking über Elefantentouren bis hin zu Bademöglichkeiten. Alle Unternehmungen werden zusammen mit weiteren Teilnehmenden unternommen!

Unsere Projektstandorte in Nepal

Namaste!

In der Hauptstadt des Heimatlandes des legendären Mount Everest 

Kathmandu ist das Reise-Mekka für Asien-Fans schlechthin. Die Großstadt und Hauptstadt Nepals, mit über einer Million Einwohner, bietet für jeden Besucher ein farbenfrohes Programm, mit viel Abwechslung! Kathmandu liegt im Zentrum des Landes und wird bereits in mystischen hinduistischen und buddhistischen Legenden beschrieben, die viele hundert Jahre alt sind.

zur Bildergalerie

Kathmandu, Chitwan Nationalpark oder Pokhara

Kathmandu und Chitwan

Die Hauptstadt ist jedoch nicht nur ein kulturelles Zentrum, sondern ebenso politisch: Botschaften vieler Länder und Organisationen für Entwicklungshilfe sind in Kathmandu ansässig.

Das Stadtbild zeigt hohe Häuser, im metropolitischen Stil, die traditionelle Altstadt hingegen ist gespickt mit hinduistischen Tempeln und anderen religiösen Bauwerken. Außerdem findet man in den verträumten Gassen der Altstadt viele traditionelle Läden vor, mit zahlreichen Gewürzen, Schnitzereien und Stoffen!

Schon in den 70er Jahren war Kathmandu auf den sogenannten „Hippie trails“, das sind Städte der Welt, die überwiegend Reiserouten von Hippies waren – das Vorbild sogenannter Backpacker, wie wir es heute kennen. Wer bunte Lichter, ein atemberaubendes Panorama des Hymalaya Gebirges und gänzlich in Asien eintauchen möchte, sollte sich nach Kathmandu begeben!

Auslandsaufenthalt im Nationalpark

Der Chitwan Nationalpark ist der erste Park im Land gewesen, der 1973 gegründet wurde! Er befindet sich im Süden Nepals, in den Vorbergen des Himalayas und grenzt dabei an Indien. Der Park selbst erstreckt sich über sagenhafte 932 Quadratkilometer! Bereits im 19. Jahrhundert war Chitwan in den Nobelkreisen Nepals ein beliebtes Jagdgebiet, wobei unzählige Wildtiere des Gebiets umkamen – heute dient der Chitwan Nationalpark dazu, bedrohte Arten zu schützen!

Zu den Tierarten in Chitwan gehören Rhinozerosse, Leoparden, Bären und der „König des Dschungels“: der bengalische Tiger. Aber ebenso andere Tierarten von Bengalkatzen, über Schakale, Füchse und Honigdachse, bis hin zu Mangusten gibt es hier eine vielfältige Population! Ebenso die Schlangen und seltene Warane sind hier zu Hause, ganz zu Schweigen von facettenreichen Insekten. Innerhalb Chitwan gibt es auch eine Vielzahl an Resorts, wo man nicht nur wohnen, sondern auch spannende Safaris mitmachen kann. Ebenso Rafting-Touren und Vogelbeobachtungen werden angeboten – Naturfreunden und Tierliebhabern wird es demnach niemals langweilig!

Pokhara - Schönheit der Natur  

Etwa 200 km westlich von Nepals Hauptstadt Kathmandu, liegt unser Projektstandort Pokhara. Mit rund 313.000 Einwohnern ist es Nepals zweitgrößte Stadt. Pokhara erstreckt sich vom Phewa See bis zum Fuße des mächtigen Annapurna-Massivs und hat damit landschaftlich so einiges zu bieten. Von den höhergelegenen Punkten der Stadt hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die Bergkette, deren Bild durch den heiligen Berg Machhapuchhre geprägt ist.

Für Kulturinteressierte bietet sich in Pokhara ein Besuch der vielen Tempel, Klöster und Museen, wie zum Beispiel dem „International Mountain Museum“, an. Aber gerade für Naturbegeisterte gibt es in der näheren Umgebung viel zu sehen. Unternehme einen Spaziergang entlang des Phewa Sees oder miete ein Boot, um den See zu erkunden. 

Der Aufstieg auf den kleineren Berg Sarangkot ist allein der Aussicht wegen lohnenswert. Von hier kannst du den Ausblick auf das Pokhara Tal, den Phewa See und natürlich Teile des Himalayas genießen. In deiner Freizeit empfiehlt es sich zudem die nahegelegenen Höhlen, wie zum Beispiel die heilige Gupteshwor Mahadev Höhle zu besichtigen sowie den beeindruckenden Wasserfall Devi’s Fall zu besuchen. 

Hinduismus, Buddhismus und die Liebe zur Natur

All das erfährst du in Nepal hautnah. Geduld ist hier ein wertvolles Gut, denn alles geht stets langsamer als erwartet. Trekking im Himalaya Gebirge, Paragliding in Pokhara und Dschungelsafari im Chitwan Nationalpark! All das ist möglich in Nepal, dem Heimatland des Mount Everest. Schlendere zunächst in der Hauptstadt Kathmandu die Freak Street der Hippies der 70er Jahre entlang. Und werfe einen Blick auf Kumari, die Mädchen gewordene Inkarnation der Göttin Durga, die in ihrem Tempelpalast am Durbar Square lebt. Ein faszinierender Hauch von Mystik liegt hier in der Luft. 

Deine Unterkunft in Chitwan

Gastfamilie, Volunteer House oder doch lieber in einem kleinen Hotel?

In Chitwan gibt es drei unterschiedliche Unterkunftsarten. In einer Gastfamilie wohnst du mit maximal einer weiteren Teilnehmerin oder einem Teilnehmer zusammen. Da sich alle Gastfamilien in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, sind alle Teilnehmenden vor Ort sozusagen Nachbarn in Nepal. Die Häuser unserer Familien sind sehr einfach, teilweise in Lehmbauweise errichtet, aber sauber.

Außerdem hast du die Möglichkeit in einem Volunteer House mit maximal sechs weiteren Teilnehmenden oder nach Verfügbarkeit in einem kleinen Hotel untergebracht zu werden. Beide Gebäude befinden sich auf demselben Grundstück.

Wäsche muss selbst gewaschen werden oder man gibt sie gegen einen Unkostenbeitrag zur Handwäsche ab. Einen Internetzugang ermöglichen wir dir über ein kleines Hotel im selben Dorf. Für das Handy kann eine Simkarte gekauft werden - frag unser Team vor Ort um Hilfe. Es ist zu beachten, dass der Strom landesweit und regelmäßig bis zu 12 Stunden abgestellt wird. Wasser gibt es nur über eine Pumpe und geduscht / gewaschen wird in der Regel unter freiem Himmel in einer Buschdusche!

Deine Verpflegung in Chitwan

Bei deiner Freiwilligenarbeit oder deinem Auslandspraktikum sind zwei Mahlzeiten am Tag enthalten (das Essen besteht meist aus Reis, Gemüse, manchmal Hähnchenfleisch). 

In Nepal isst man normalerweise kein Frühstück, wie wir es gewöhnt sind. Morgens wird Tee getrunken und gegen 9.00 Uhr gibt es dann ein einfaches Essen mit Reis und Gemüse, manchmal auch mit Hähnchen. Abends gegen 19.00 Uhr wird wieder ein Essen serviert, das ebenfalls aus Reis und Gemüse besteht. Mittags gibt es Tee. In den Schulprojekten besteht die Möglichkeit sich für ca. 10 Rupien ein Mittagessen in der Kantine zu kaufen. Ansonsten essen die meisten RGV Teilnehmenden mitgebrachte Kekse und Obst zu Mittag.

zur Bildergalerie

Dein RGV Team in Nepal

Small volunteer team nepal

Namaste – Willkommen in Nepal!

Hier wird unser RGV Team von den Brüdern Sher, Shiri und Hom geleitet. Sie sprechen alle Deutsch, Englisch und Nepali. Sher ist ein ortskundiger und gelernter Travel Guide. Er und seine Frau Munu unterstützen dich in den ersten Tagen in Kathmandu. Shiri leitet zusammen mit seiner Frau Sushila eine Unterkunft im Chitwan National Park. Sie stehen dir dort bei deiner Freiwilligenarbeit in Nepal als Ansprechpartner zur Seite. Hom arbeitet ebenfalls beim Reiseveranstalter der Brüder und leitet ein Hotel in Pokhara. Er und seine Frau Bandana sind deine Ansprechpartner in Pokhara.

Seit vielen Jahren engagieren sich die Brüder für die Entwicklung vor Ort und unterstützen ihre Dorfgemeinschaft wo immer es geht.

Nepali Sprachkurs in Kathmandu für Volunteer und Auslandspraktikant/innen

Unser Sprachkurs in Nepal

50 verschiedene Sprachen und Dialekte

Nepals Bevölkerung lässt sich in rund 50 verschiedene Ethnien und Kasten unterteilen, die in verschiedenen Regionen Nepals leben und ihre eigene Kultur und Sprache besitzen. Die zahlenmäßig größten ethnischen Gruppen sind die südasiatischen indo-arischen und die zentralasiatischen tibeto-birmanischen Volksgruppen.

Nepals offizielle Nationalsprache ist Nepalesisch oder Nepali, was von ungefähr 52% der Bevölkerung gesprochen wird. Darüber hinaus gibt es aber ca. weitere 50 Minderheitensprachen, bzw. Dialekte, von denen einige heute vom Aussterben bedroht sind.

Englisch gilt in Nepal als „lingua franca“ und wird als Verkehrssprache gesprochen und verstanden. Du kannst deinen Nepali Sprachkurs otional dazu buchen.

Rahmenbedingungen für deinen Sprachkurs in Nepal

Der Sprachkurs besteht aus 10 x 45 min Einzelunterricht, der auf dich ausgerichtet ist und dir hilft die nepalesische Sprache zu erlernen. Dabei muss gesagt werden, dass Englisch in Nepal aufgrund des starken Akzents in der Aussprache oft schwer zu verstehen ist. Empfehlenswerter wäre es Nepalesisch zu lernen.

Eine Landessprache zu lernen bedeutet, die einheimische Bevölkerung noch besser kennenlernen zu können und wird von ihnen als Zeichen von Respekt angesehen. So bekommst du die Möglichkeit einen noch intensiveren Einblick in Kultur und Mentalität zu gewinnen.

Dein Nepali Sprachlehrer kommt aus dem direkten Umfeld unseres RGV Teams in Nepal. Durch den Einzelunterricht kann er individuell auf deine sprachlichen Schwierigkeiten eingehen und deine Kenntnisse vertiefen, dir wichtiges Vokabular vermitteln und dir einen Einblick in die Geschichte des Landes geben.

Du wirst deinen Sprachlehrer während deines Orientierungs-Programms bzw. während deiner ersten Tage in Nepal, kennenlernen und mit ihm die Termine und den Standort des Sprachunterrichts festlegen. Du kannst den Zeitpunkt deines Sprachkurses frei wählen, jedoch ist es empfehlenswert die Unterrichtsstunden möglichst zeitnah abzuhalten, um gut vorbereitet in dein Projekt starten zu können.

Dank der unmittelbaren Anwendung des im Sprachkurs Erlernten in deinem nepalesischen Alltag wirst du schnelle Lernfortschritte machen. Eine Verlängerung des Sprachkurses in Nepal ist immer möglich.

Bitte wende dich direkt an uns, solltest du weitere Fragen zum Sprachkurs haben!

Dein Sprachkurs in Nepal

  • 10 x 45 min
  • Einzelunterricht in Nepali
  • Stundenplanung vor Ort nach Absprache
  • Bildergalerie

Meine Freiwilligenarbeit in Nepal

Meine Freiwilligenarbeit in Nepal
Mein Grund für eine Freiwilligenarbeit in Nepal

Nachdem ich die Schule im Frühsommer beendet hatte, wollte ich für mich selbst eine neue Kultur entdecken. Ich konnte mir jedoch nicht vorstellen, in ein Entwicklungsland zu reisen, in dem ich mit der Armut dort konfrontiert werde, ohne etwas dagegen zu tun oder zumindest etwas zur positiven Entwicklung des Lebensstandards beizutragen.

  • Bildergalerie

Erfahrungsbericht vom Schulprojekt in Nepal

Erfahrungsbericht vom Schulprojekt in Nepal

Als ich mich Anfang des Jahres dazu entschied, nach meinem Abi einen Monat in Nepal zu verbringen, war das mehr oder weniger eine spontane Entscheidung. Ich hab gar nicht weiter drüber nachgedacht, was da auf mich zukommt, an Organisation und Papierkram, aber auch an neuen Erfahrungen und Freundschaften...

  • Bildergalerie

Erfahrungsbericht von einer Schule in Nepal

Erfahrungsbericht von einer Schule in Nepal

Drei Monate nach dem Erdbeben geht es endlich los in Richtung Nepal. Nach einem Zwischenstopp in Istanbul kam ich morgens um 7 Uhr in Katmandu an. Dort wurde ich dann, nach einiger Wartezeit auf mein Gepäck (kleiner Tipp: behaltet euren Gepäckabgabe-Schnipsel, der wird nochmal kontrolliert), von einem Mitarbeiter von Sher abgeholt und zu Sher nach Hause gebracht...

  • Bildergalerie

Freiwilligenarbeit in Nepal Erfahrungsbericht

Freiwilligenarbeit in Nepal Erfahrungsbericht

Trotz meiner Unerfahrenheit wollte ich gerne einen Freiwilligendienst leisten, um mal für einige Zeit für Menschen da zu sein, denen es weniger gut geht als mir. Die Freiwilligenarbeit in Nepal war meine erste Fernreise überhaupt und somit auch die erste Reise nach Asien...

  • Bildergalerie

Unterrichten in Nepal Erfahrungsbericht

Unterrichten in Nepal Erfahrungsbericht

Ende August 2014 bin ich für vier Wochen aufgebrochen: eine aufregende, unvergessliche und bereichernde Zeit. Nepal ist ein Land, das ganz anders ist als bei uns und das einem viel Flexibilität und Anpassungsvermögen abverlangt, dies aber auch mit tollen Erfahrungen belohnt. Angefangen hat alles...

  • Bildergalerie

Kinder unterrichten in Nepal Erfahrungsbericht

Kinder unterrichten in Nepal Erfahrungsbericht

"Did you eat rice?" Eine Frage, die mir vor nicht allzu langer Zeit täglich gestellt wurde. Eine Frage, die zwei wesentliche Aspekte der nepalesischen Mentalität zusammenfasst: Ihre Fürsorge beziehungsweise Herzlichkeit sowie das Nationalgericht "dal bhat" (Reis mit Linsen). Ich durfte sechs unvergessliche Wochen im...

Preise & Leistungen

Gebühren

Das Basispaket kann wochenweise bis zu einem Jahr verlängert werden.

Basisgebühr
€ 1.690,-
4 Wochen Teilnahme und Kosten für Hin- und Rückflug (siehe Leistungen)
Verlängerungswochen
bis zu 4 Wochen jeweils
€ 125,- / Woche
bis zu 13 Wochen jeweils
€ 115,- / Woche

Preis individuell berechnen Preis individuell berechnen
Wie lange möchtest Du bleiben?

Endpreis
€ 1.690,-

Enthaltene Leistungen

  • Buchung von Hin- und Rückflug, Kosten der Flüge bis maximal 700,- Euro in den angegebenen Gebühren eingeschlossen

  • Organisation des gesamten Aufenthalts inkl. Platzierung im Projekt

  • Airport Transfer am Tag der An- und Abreise 

  • 4 Wochen Freiwilligenarbeit

  • Orientierungs-Programm mit dem RGV Team vor Ort

  • Unterbringung in einer Gastfamilie, einem Volunteer House oder einem kleinen Hotel

  • Persönliche Ansprechpartner und Anleitung durch das RGV Team vor Ort

  • Verpflegung: Frühstück und Abendessen

  • 24/h Notfallnummer

  • Individuelle Beratung durch das ortskundige RGV Team in München

  • Unterstützung bei der Reisevorbereitung (Impfschutz, Versicherung, Sicherheit)

  • Umfangreiches RGV Reise ABC für deine Reisevorbereitung

  • Rainbow Family T-Shirt

  • Teilnahme-/Praktikumsbescheinigung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visum und Impfungen (Bitte Reisehinweise beachten)

  • Reise- und Reiserücktrittsversicherung

  • Transferkosten zum Projektstandort 

  • Kosten für die tägliche Anreise in das Projekt 

  • Getränke

  • Private Ausgaben vor Ort

  • Öffentliche Verkehrsmittel und extra Transfers

  • Alle Übernachtungen außerhalb deiner vereinbarten Unterkunft

  • Nepali Sprackurs in Nepal
    € 150,-

Länderinfos & Magazin

Stöbere in unserem Magazin

Stöbere in unserem Magazin

In unserem Magazin findest du Erfahrungsberichte von der Freiwilligenarbeit in Afrika und Asien, Reisetipps, Interviews, Bildergalerien, Videos und vieles mehr. Außerdem: Alles zum Thema Reisevorbereitung.

zum Magazin

Länderinfos über Nepal

Das hinduistische Nepal ist nach wie vor eines der ärmsten Länder in Asien. Politische Instabilität sowie lang anhaltende Bürgerkriege bis ins Jahr 2006 schwächten das Land nachweislich und verhinderten über einen langen Zeitraum hinweg die wirtschaftliche Entwicklung. Noch heute ist die Infrastruktur in vielen Teilen des Landes unzureichend und die Anreise von der Landeshauptstadt Kathmandu in den Süden ist immer noch beschwerlich und abenteuerlich.

Der Süden Nepals wird “Das Herz des Dschungels” genannt - Die Vegetation ist dort besonders üppig und der zum Teil sehr dicht bewachsene Chitwan Nationalpark sollte bei der Erkundung Nepals nicht ausgelassen werden. Trotz bestehender Armut, hat die Bevölkerung niemals ihre Lebensfreude verloren. Wer schon einmal in Nepal war, wird dies bestätigen können – die Gastfreundschaft und das freundliche Wesen der Nepalesen und Nepalesinnen sind sagenhaft!

Nepal ist ein Land der Superlative! Der Himalaya mit dem Berg aller Berge – dem Mount Everest – , saftig grüne Gras- und Waldlandschaften, der wilde Dschungel mit beeindruckender Tierwelt im Süden, sowie mystische Nebelwälder eröffnen dir ein Land voller Möglichkeiten und sorgen garantieren für eine unvergessliche Auslandszeit in Nepal. Speziell für Outdoorbegeisterte bieten wir auch eine wortwörtlich atemberaubende Abenteuer-Trekking-Tour an. Eine gute Fitness ist hierbei Voraussetzung. Bei Interesse wende dich an unser RGV Team in Deuscthland - wir beraten dich gerne!

Zum Weiterlesen: Freiwilligenarbeit in Nepal

Zum Weiterlesen: Praktikum in Nepal

Auslandsaufenthalt in Nepal

Länderinfo Nepal

Allgemeines

Nepal ist das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt. Mehr als 40 % der Landesfläche liegen auf über 3.000 m Höhe. Der südasiatische Binnenstaat grenzt im Norden an die Volksrepublik China und im Osten, Süden und Westen an Indien. Im Norden und Osten des Landes liegt ein großer Teil des atemberaubenden Himalaya-Gebirges, zu welchem auch der Mount Everest zählt, der mit 8.848 Metern der höchste Berg der Welt ist.

Obwohl Nepal als ärmstes Land Südasiens gilt, übt es durch seine besondere Lage und durch die vielfältigen Traditionen der Nepali eine große Faszination aus. Trekking- und Wandertouren ziehen Reisende aus der ganzen Welt ins Himalaya-Gebirge. So zählt der Tourismus zu den wichtigsten Einnahmequellen der Nepali.

Nepal ist darüber hinaus landschaftlich sehr vielfältig und besticht mit einer abwechslungsreichen Pflanzen- und Tierwelt. Im Tiefland beheimaten feuchte Monsunwälder Bengalische Tiger, Nashörner und Affen. Im Chitwan Nationalpark, nahe unserer Einsatzstelle, hast du die Möglichkeit diese faszinierenden Tiere zu beobachten.

Klima in Nepal

Das nepalesische Klima ist von Monsunwinden geprägt. Im Sommer bringt der Südostmonsun warme und feuchte Luft, im Winter der Nordwestmonsun kühle und trockene Luftmassen aus Innerasien. Während der Sommermonate, von Juni bis September, herrschen anhaltende Regenfälle, die zu Erdrutschen und Überschwemmungen führen können. Während dieser Zeit solltest du mit Verzögerungen rechnen, weil Straßen zum Teil unbefahrbar sein können. Durch seine diversen Höhenlagen gibt es in Nepal verschiedene Klimazonen. Im Terai, wo sich unser Standort Chitwan befindet, herrscht tropische Hitze mit einer Jahresdurchschnitts-Temperatur von 25°C. In den Vorgebirgen ist das Klima gemäßigt-warm, im Vorderhimalaya gemäßigt-kühl und im Hochhimalaya herrscht Hochgebirgsklima. In Nepals Hauptstadt Kathmandu liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen im Januar bei 10°C, im Juli bei 24°C.

Bevölkerung in Nepal

Nepal ist durch seine lange Einwanderungsgeschichte ein Vielvölkerstaat von faszinierender ethnischer Vielfalt. Das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Völkergruppen und die hohe Toleranz der Nepali gegenüber anderen Lebensweisen werden es dir sehr einfach machen, dich als Volunteer schnell einzuleben.

Das nepalesische Kastensystem

Eine Gegebenheit, die bei deinem Aufenthalt in Nepal erst einmal für Verwirrung sorgen kann, ist die komplizierte Unterteilung der Bevölkerung in Ethnien und Kasten. Das ursprünglich hinduistische Kastensystem wird hier zum Teil auch von buddhistischen Volksgruppen anerkannt. Zwar ist jegliche Diskriminierung aufgrund von Kastenzugehörigkeit verfassungsrechtlich verboten, jedoch müssen Menschen niederer Kastenzugehörigkeit immer noch für ihre Gleichberechtigung kämpfen. Politische Ämter sind fast ausschließlich höheren Kasten zugänglich. Heute knüpft sich die Kastenzugehörigkeit auch oft an den Wohlstand. So wirst du als Volunteer zur Oberklasse gerechnet und sehr respektvoll behandelt.

Sprache in Nepal

Die Nationalsprache Nepals ist Nepali. Insgesamt werden in Nepal ca. 123 verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen, wovon die meisten vom Aussterben bedroht sind. In unseren Einsatzgebieten in Chitwan und Kathmandu kommst du aber auch mit guten Englischkenntnissen zurecht. Ansonsten gilt: Verständigung mit einem Lächeln, Händen und Füßen!

Religion in Nepal

Die große Rolle der Religion ist in Nepal überall deutlich spürbar. Die verschiedenen Religionen nehmen einen großen Teil des Alltagslebens der Nepali in Anspruch. Die große Mehrheit der Nepali mit rund 80% gehört dem Hinduismus an. Etwa 11 % der Bevölkerung gehört dem Buddhismus an. Neben diesen beiden Religionen gibt es noch eine Minderheit an Christen und Muslimen und etlichen anderen, kleineren ethnischen Gruppierungen. Alle diese Religionen werden friedlich nebeneinander praktiziert. Buddhistische Klöster stehen hier neben hinduistischen Tempeln und bieten dir einen spannenden Einblick in die verschiedenen Glaubensrichtungen.

Zur Geschichte Nepals

Die frühe Geschichte Nepals ist mit vielen Legenden und Mythen verwoben. Nachdem ein ehemaliger Gebirgssee durch ein Erdbeben verschüttet wurde, entstand das fruchtbare Kathmandu-Tal, das von verschiedenen Völkern besiedelt wurde. Um 560 v. Chr. wurde Siddhartha Gautama – heute als Buddha weltberühmt – in dem kleinen Ort Lumbini geboren. Als Wanderlehrer verbreitete er den Buddhismus im Land. Mit der Herrschaft der Malla wurde der Hinduismus die vorherrschende Religion des Reiches und das Kastenwesen wurde eingeführt. 1814 entstanden Konflikte zwischen Nepal und der Britisch-Ostindischen Kompanie. Es kam zum Gurkha-Krieg, der zwei Jahre andauerte. Nepal wurde im Anschluss britisches Protektorat mit innenpolitischer Unabhängigkeit. Dies bedeutete, dass nepalesische Söldner im I. und II. Weltkrieg an der Seite der Briten kämpften, Nepal jedoch niemals Kolonie wurde. Von 1846-1950 war die stark kritisierte Rana Familie an der Macht. Ab dem Jahr 1990 kam es jedoch zu Demokratie- und Menschenrechtsbewegungen, die zahlreiche Todesopfer, Verletzte, Verhaftungen und Folterungen mit sich brachten. Eine Volksbewegung der Maoisten, welche die Republik forderten, führte zu einem 10 Jahre anhaltenden Bürgerkrieg, der 2006 mit dem Ende der Monarchie endete. Es wurde ein Friedensvertrag unterzeichnet. Am 28. Mai 2008 wurde schließlich die 240 Jahre alte Hindu-Monarchie abgeschafft und die Demokratische Bundesrepublik Nepal ausgerufen.

Aktuelle Politische Lage und Sicherheit

2015 wurde eine neue demokratische Verfassung verabschiedet mit Präsidentin Bidya Devi Bhandari an der Spitze. Jedoch bestehen weiterhin Schwierigkeiten die politischen Parteien und Interessen der zahlreichen Bevölkerungsgruppen zu vereinen. Nepal ist durch das schwere Erdbeben im April 2015 in seiner Entwicklung stark zurückgeworfen worden. Über 7.000 Menschen starben und Kulturgüter sowie die Infrastruktur wurden schwer beschädigt. Dies stellt das gesamte Land vor neue Herausforderungen und trotz der vergleichsweise stabilen politischen Lage kann es immer wieder zu Streiks oder Demonstrationen kommen. Größere Menschenansammlungen solltest du deshalb meiden. Außerdem ist es auch im Kathmandu-Tal keine Seltenheit, dass Bandhs ausgerufen werden. Das sind Zwangsstreiks jeglicher Art, während denen du mit Blockaden und Straßensperren rechnen musst. Meist gilt dies aber nur für die so genannten Transportstreiks.

Für wen eignet sich Nepal?

Nepal eignet sich für alle natur- und kulturbegeisterten Abenteurer/innen, die Lust auf Trekkingtouren in einem authentischen Land haben. Du kannst dich gut an verschiedene örtliche Gegebenheiten anpassen, scheust dich nicht, auf Menschen mit anderen Lebensweisen zuzugehen und stehst fremden Kulturen und Traditionen offen gegenüber? Dann ist Nepal genau das Richtige für dich. Als Teilnehmende/r bei einem unserer Projekte vor Ort solltest du außerdem eine gesunde Fitness mitbringen und über ausreichende Englischkenntnisse verfügen.

Wichtig: In Nepal geht es oft etwas chaotisch und unstrukturiert zu. Als Volunteer im sozialen Bereich heißt das für dich beispielsweise, dass die Schule des Öfteren ausfallen kann. Du solltest deshalb maximale Flexibilität mitbringen und in der Lage sein, dir auch selbstständig Arbeit zu suchen. Das kann entweder heißen, dass du neben deinem Hauptprojekt in einem anderen Projekt mithilfst, wenn es für dich nichts zu tun gibt, oder dass du, soweit möglich, an den Tagen, an denen der reguläre Unterricht ausfällt, selbst Unterricht mit den Kindern organisierst, um ihnen so eine gewisse Konstanz und Kontinuität zu geben.

Kulturelle Besonderheiten

Gebetsfahne Nepal

Unzählige ethnische Kulturen und Religionen tragen dazu bei, dass Nepal über eine einzigartige Architektur verfügt, die es so kein zweites Mal gibt. Diese wird weltweit bewundert und gilt für viele Volunteers als Hauptattraktion des Landes. Etliche Tempel und Kirchen spiegeln die einmalige Bauweise wieder. Außerdem finden sich verschiedene Einflüsse tibetischer und indischer Kulturen in der Musik, im Tanz und in der Kunst Nepals wieder. Die beiden am stärksten vertretenen Religionen Nepals, der Buddhismus und der Hinduismus, feiern viele religiöse Feste gemeinsam. Als Volunteer hast du die Möglichkeit daran teilzunehmen – dich erwarten einmalige Erlebnisse!

Wichtig: Wenn du Besuch von deinem Partner oder deiner Partnerin bekommst oder ihr euch sogar gemeinsam in einem Projekt engagiert, achtet bitte darauf, in der Öffentlichkeit keine Zärtlichkeiten auszutauschen, denn das wird nicht gerne gesehen. Die linke Hand gilt in der nepalesischen Tradition als unrein und du solltest darauf achten, damit keinen Menschen zu berühren. So ist es in Nepal auch üblich die Schuhe auszuziehen, bevor man ein Haus betritt, da Schuhe ebenfalls als unrein gelten.

(Quellen: auswaertigesamt.de, nepal-information.de, liportal.de, worldbank.org, bpb.de, cia.gov, nepalresearch.com, worldwide-ecotourism.info/baustein/1531/kultur-und-tradition.html)

Travel Tipps Nepal

Travel Tipps Nepal
  • Kathmandu und seine Zwillingsstadt Patan
    „Stadt der Schönheit“. Die alten Königsstätten der nepalesischen Hauptstadt gehören zum UNESCO Weltkulturerbe und sind ein beliebtes Ziel für unsere Volunteers. Im touristischen Stadtteil Thamel kannst du alles kaufen, was das Herz begehrt und es gibt dort sogar deutsches Bier und Vollkornbrot. Das Gegenteil davon bieten die traditionellen Läden am Durbar-Platz im Zentrum der Altstadt.

  • Durbar Square
    Der Durbar Platz ist der Platz vor dem alten königlichen Palast. Hier kannst du unzählige Tempel und Palastbauten auf engstem Raum bestaunen. Der Platz ist autofrei und eignet sich als Ausflugsziel perfekt, wenn du dem Verkehrslärm Kathmandus entkommen willst. Tipp: Als Tourist musst du eine kleine Gebühr zahlen, um den Platz betreten zu können. Falls du an einem anderen Tag noch mal hierher kommen möchtest lasse dir einfach das Datum auf die Rückseite deiner Eintrittskarte stempeln, sodass du nicht doppelt zahlen musst.

  • Stupa von Swayambhunat
    Swayambhunat ist ein Tempelkomplex ca. 2 Kilometer westlich von Kathmandu, der auf einem Hügel erbaut wurde und der neben Borobudur in Java (Indonesien) als eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen der Welt gilt. Von hier aus hast du eine tolle Aussicht auf die Stadt. Da in der Tempelanlage viele Affen leben, wird der Stupa auch Monkey Temple genannt. Aber Vorsicht: Die Affen sind so an Menschen gewöhnt, dass sie keine Scheu haben und aus Neugierde oder Hunger auch mal die Besucher beklauen.

  • Stupa von Bodhnath
    Bodhnath ist bekannt für den großen Stupa, der seit Jahrhunderten eines der bedeutendsten Ziele buddhistischer Pilger aus Nepal und den umliegenden Himalaya-Regionen ist. Vor allem morgens und abends triffst du hier viele Buddhisten, die den Stupa im Uhrzeigersinn umrunden. Bei Vollmond werden tausende von Butterlämpchen auf den umliegenden Terrassen entzündet, die das Bauwerk im Grundriss eines Mandalas umgeben. Bei dem schweren Erdbeben im April 2015 wurden Teile der Stupa beschädigt.

  • Bhaktapur
    Bhaktapur ist eine altertümliche Stadt mit Mittelalteratmosphäre. Die Stadt im nördlichen Kathmadu-Tal besitzt 172 Tempel, 32 künstliche Teiche sowie das berühmte Goldene Tor (Sun Dhoka). Es gibt also einiges zu entdecken. Seit 1979 zählt das architektonische Erbe der Stadt zum UNESCO Weltkulturerbe.

  • Potters’ Square
    Auf dem Potters’ Square in Bhaktapur werden Tonwaren in jahrhundertealter Arbeitsweise hergestellt. Die traditionell gefertigten Tonwaren sind beliebte Mitbringsel.

  • Woodcarving Museum
    Das Woodcarving Museum ist ein Holzkunstmuseum in Pujari Math, Bhaktapur. Im Museum werden aufwendige Schnitzereien aus Holz ausgestellt und du kannst das berühmte Pfauenfenster bestaunen.

  • Pashupatinath
    Der Tempelkomplex Pashupatinath ist eine der wichtigsten Tempelstätten des Hinduismus. Den eigentlichen Tempel dürfen nur Hindus betreten, die Außenanlage ist aber für jeden frei zugänglich. Der Tempelkomplex zieht viele Pilger und Sadhus an.

  • Royal Nationalpark Chitwan
    Der Nationalpark ist UNESCO Weltkulturerbe und die Heimat von Bengalischen Tigern, Nashörnern, Leoparden, Elefanten, Affen, Königskobras, Bären und etlichen anderen Tieren. Im Inneren des Nationalparks gibt es Resorts, die neben Übernachtungen und Verpflegung auch Touren auf dem Rücken eines Elefanten oder mit dem Jeep anbieten.

  • Lumbini
    Die Stadt gilt der Legende nach als Geburtsort von Siddhartha Gautamas, dem Begründer des Buddhismus. Die UNESCO Weltkulturerbestätte liegt am Fuße des Himalayas, grenzt unmittelbar an Indien und ist ein heiliger Ort für alle Buddhisten.

  • Nagarkot
    Nargakot liegt auf 2200 Metern Höhe. Der Ort bietet vor allem in den frühen Morgenstunden und am Nachmittag, wenn der Dunst Kathmandus die Sicht nicht trübt, einen atemberaubenden Ausblick auf den Himalaya mit dem höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest. Der umwerfende Blick auf das ‚Dach der Welt’ ist wirklich unbezahlbar.

  • Pokhara
    Pokhara liegt ca. 200 Kilometer von Kathmandu entfernt und bietet mit seiner tollen Lage einzigartige Fotomotive. Neben dem Phewa-See und den Devis Falls hast du eine wunderschöne Aussicht auf das Annapurna-Massiv. In den Morgenstunden wirst du hier tolle Sonnenaufgänge beobachten können.

  • Royal Bardia Nationalpark
    Der Bardia Nationalpark liegt im Südwesten Nepals. Hier kannst du in ursprünglicher Wildnis Krokodile, Flussdelfine, Bengalische Tiger und Nashörner hautnah beobachten.

  • Janakpur
    Janakpur, das auch Janakpurdham genannt wird, liegt im Süden Nepals und ist ein Ort mit ganz besonderem Ambiente. Die farbigen verwinkelten Straßen, die schönen Tempelanlagen und die vielen Badeteiche machen einen Ausflug in die Stadt wirklich lohnenswert.