Unprivileged Children Projekt Südafrika Erfahrungsbericht

Freiwilligenarbeit im Unprivileged Children Projekt – Eine tolle Erfahrung!

Anreise nach Kapstadt

Meine Freiwilligenarbeit in Kapstadt beginnt
 nach dem ich knapp 19 Stunden mit dem Flieger unterwegs war. Nun stand ich endlich am Flughafen von Cape Town. Ich war die letzte an der Gepäckausgabe aber mein Koffer war weg, kurze Rückmeldung von dem Infoschalter und mein Koffer würde einen Tag darauf in unserer Student House geliefert werden. Ich war emotional aufgewühlt aber mein Glück war Jemaine, unserer Betreuer von Rainbow Garden Village. Trotz zwei Stunden Verspätung hatte er die ganze Zeit am Flughafen auf mich gewartet und ließ mich erst einmal die afrikanische Freundlichkeit spüren, in dem er mich herzlich willkommen hieß.

Freundlich empfangen im Student House

Kurze Zeit darauf kam ich im Student House an und der ganze Stress vom Flug war wie weggeblasen als mich etwa 17 andere nette Volunteers anlächelten und nett aufnahmen. Weiterhin entschädigt der Blick aus dem Haus direkt auf den Tafelberg ALLES!

Unpriviledged Childrens Center

Ich habe in einer Vorschulklasse gearbeitet mit Kindern aus dem anliegenden Township. Es war so gesehen kein richtiges arbeiten, ich würde es eher als Passion betrachten, denn es war so unfassbar toll zu sehen wie viel die Kinder zurückgeben wenn man ihnen Liebe und Aufmerksamkeit schenkt. Dennoch muss ich sagen, dass es emotional schon schwer war, denn man lernt im Laufe der Zeit die Hintergrundgeschichten der Kinder kennen, sieht wo sie wohnen und weiß was sie durchgemacht haben und trotzdem begegnen sie einem mit so viel Offenheit!

Auch die Lehrerinnen und die Direktorin haben einen offen begrüßt sodass man sich schnell in den Alltag integrieren konnte. Es wurde viel gesungen, getanzt und erste mathematische sowie sprachliche Fähigkeiten an die Kinder vermittelt. Später durfte ich sogar unterrichten und den sogenannten "Morning Circle" leiten.

Liebeskummer und Chili Poppers

Es ist ein unheimlich gutes Gefühl zu wissen, dass man die drei Betreuer (Verena, Jemaine und Lisa) vor Ort hat die man in jeder Situation anrufen kann. Sei es um ein paar Insidertipps zu erhalten, welche Märkte man gesehen haben sollte oder sei es wenn man Liebeskummer oder Heimweh hat. Oft sind wir (das meint das ganze Student House) mit den anderen Jugendlichen aus den Gastfamilien und natürlich Verena, Jemaine und Lisa, essen gegangen. Von Sushi bis Zebra über Hängebauchschwein bis zu kubanischen Chili Poppers war alles dabei, nicht zuletzt weil das Essen hier unheimlich preiswert und dennoch so lecker ist. Die kulinarische Vielfalt der Südafrikaner ist kaum zu überbieten und so gut wie jeden Abend konnten wir nach Hause rollen!

Weitere Highlights in Südafrika

Ein weiteres kulturelles Ereignis von Kapstadt ist nicht nur das Essen sondern auch der Wein. So durfte ein "Winetasting" auf verschiedenen "Winefarms" nicht fehlen. Mit einem extra für uns bestellten Bus wurden wir sicher abgeholt und von Farm zu Farm gefahren.

 Ein weiteres Highlight waren die Tiere die Südafrika zu bieten hat. Auf einer eigens geplanten Safari auf eigene Faust konnte man die "Big Five" (Elefant, Löwe, Büffel, Nashorn und Leopard) fast anfassen. Das ein Strauß über die Route 62 läuft war nix neues und Wale haben wir dann noch in "Hermanus" bestaunen können.

Fazit: Südafrika muss man einfach mal erleben!

Es ist schade, dass man die ganzen Emotionen und Eindrücke gar nicht so schön in Worte fassen kann, wie man sie erlebt hat. Deshalb denke ich, dass man Südafrika einfach mal erleben muss. Die Menschen, die sozialen Projekte und das Lebensgefühl in Südafrika geben einem so viel für den weiteren Lebensweg. Ich bin unheimlich froh, so eine tolle Erfahrung gemacht haben zu dürfen!!

Unprivileged Children Projekt Südafrika Erfahrungsbericht von Johanna S., August 2013

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Bildergalerie

Johanna mit ihren Kleinen in Südafrika
Johanna mit ihren Kleinen in Südafrika
Ein Einblick in die wunderbare Natur Südafrikas
Ein Einblick in die wunderbare Natur Südafrikas