Meine Freiwilligenarbeit im Children Center in Kapstadt

Erfahrungsbericht aus einem Children Center in Südafrika

Die Cape Town Special Tour

Da ich das Cape Town Special gebucht hatte, brachte mich Verena ins Stadtzentrum in ein Hostel, wo ich vier Nächte verbrachte. Ich kann das Cape Town Special nur empfehlen, da man mit den Ausflügen einen guten ersten Überblick über die südafrikanische Großstadt erhält und bereits einige Leute kennenlernen kann. Besonders gut gefallen hat mir der Ausflug zum Kap, da schon allein die Strecke über den Chapman’s Peak atemberaubend schön ist. Ein weiteres Highlight: Lion’s Head. Man hat eine unglaubliche Aussicht über die ganze Stadt, besonders schön zum Sonnenauf- oder –untergang.

Die Garden Route Tour

Nach den ersten drei Tagen im Hostel wurde ich von Jemaine zu meinem Apartment gebracht, wo ich mit anderen Volunteers zusammen wohnte. In meiner ersten Woche in Südafrika war ich spontan mit auf der Garden Route unterwegs, was sich sehr gelohnt hat. Wir haben ein Auto gemietet und in Backpackers übernachtet, was preisgünstig ist in Südafrika. Auf unserer Route haben wir viel gesehen und erlebt: Wir haben Wasserfälle besichtigt, sind Kayak gefahren, haben eine Insel umwandert, Safaritouren gemacht und sind durch Höhlen gekrochen. Die Garden Route lohnt sich auf jeden Fall und ist mit dem Auto auch sehr gut alleine machbar.

Mein Projekt: Ein Children Center in Kapstadt

Nach der ersten, etwas turbulenten Woche, ging es dann an die Arbeit. Ich habe im Children Center gearbeitet, welches von meinem Apartment circa 15 Minuten mit dem Auto entfernt ist. Aus unserer Gruppe hatte sich jemand ein Auto gemietet und wir anderen haben den Sprit mitbezahlt. Ein Auto in Kapstadt ist ratsam, denn so ist man immer mobil. Im Children Center war ich mitverantwortlich für eine Gruppe von ungefähr 25 Kindern zwischen zwei und vier Jahren. Als Volunteer hilft man bei der Essensausgabe, malt mit den Kindern oder spielt mit ihnen im Park.

Obwohl die Arbeitszeiten nicht sehr lang sind, kann es manchmal ein bisschen anstrengend sein, da alle Kinder deine Aufmerksamkeit möchten und am liebsten den ganzen Tag von dir herumgetragen oder gehalten werden möchten. Auch wenn ich davor noch nie mit Kindern gearbeitet hatte, hatte ich keine Mühe mich im Children Center zurechtzufinden und die Arbeit hat mir sehr viel Spass gemacht. Obwohl ich nur einige Wochen mit den Kindern verbracht habe, fiel mir der Abschied nicht so leicht. Man schließt die Kids sehr schnell ins Herz und einige von ihnen hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen.

Meine Weekend-Safari mit RGV

Tag 1

Ich hatte vor meiner Abreise durch RGV bereits einen weiteren Ausflug gebucht, die Weekend-Safari. Dafür wurde ich an einem Freitagmorgen abgeholt und mit einigen anderen Freiwilligen und einem norwegischen Ehepaar ging die Fahrt nach Betty’s Bay los, wo wir die Pinguinkolonie besuchten. Nach einer kurzen Weinprobe besichtigen wir am späteren Nachmittag das Cape Agulhas, den südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Die Nacht verbrachten wir in einem gemütlichen Hostel, wo ich mit den anderen Volunteers von RGV ein Zimmer teilte.

Tag 2

Am nächsten Morgen fuhren wir weiter zu einer Lodge. Dort machten wir eine Abendsafari in den Sonnenuntergang hinein. Die Tour war fantastisch, unser Guide wusste sehr viel über die Pflanzen- und Tierwelt Südafrikas und wir durften sogar die Elefanten füttern. Zurück in der Game Lodge gab es ein reichliches Buffet sowie einen leckeren Nachtisch. Die Zimmer in der Lodge bestehen aus kleinen Hüttchen mit eigenem Bad und einem kleinen Balkon mit Sitzmöglichkeit. Da sich das Reservat abseits jeglicher Großstadt befindet, ist der Sternenhimmel nachts unglaublich klar!

Tag 3

Am nächsten Morgen machten wir eine Sonnenaufgang-Safari, bei dem ein Nashornweibchen mit Kalb nur wenige Zentimeter von unserem Wagen entfernt war. Zum Schluss unseres Aufenthaltes in der Lodge gab es ein reichhaltiges Frühstück und einen Besuch im Reptilienpark, wo wir die Möglichkeit hatten, verschiedene Schlangen auf dem Arm zu halten.

Das beste Freizeiterlebnis kommt zum Schluss

Meinen Aufenthalt in Südafrika schloss ich mit einem weiteren persönlichen Highlight ab. Zusammen mit einem anderen Freiwilligen aus dem Apartement war ich Skydiven, wenige Tage bevor ich nach Hause flog. Der Skydive war ein hammer Erlebnis, was ich so schnell nicht vergessen werde!

Fazit zu meinem Auslandsaufenthalt in Südafrika

Insgesamt habe ich meine Zeit auf der südlichen Halbkugel sehr genossen und wäre gerne länger geblieben. Kapstadt ist eine pulsierende Großstadt mit freundlichen Menschen und hat für jeden etwas zu bieten.

Thanks a lot South Africa and see you soon again!

Erfahrungsbericht aus einem Children Center in Südafrika von Vanessa R, 03.08.16

Zum Projekt

Bildergalerie

Aus dem Children Center in Kapstadt
Aus dem Children Center in Kapstadt
Vanessa mit ihren Kindern aus dem Children Center
Vanessa mit ihren Kindern aus dem Children Center
Hier wird auf dem Spielplatz gespielt
Hier wird auf dem Spielplatz gespielt
Vanessa am cape of good hope
Vanessa am cape of good hope
Auf ihren Reisen konnte Vanessa zum Meer fahren
Auf ihren Reisen konnte Vanessa zum Meer fahren
Die atemberaubende Landschaft Südafrikas
Die atemberaubende Landschaft Südafrikas
Auch die Tierwelt konnte Vanessa in Südafrika bestaunen
Auch die Tierwelt konnte Vanessa in Südafrika bestaunen