Meine Erfahrungen als Volunteer auf Sri Lanka

Ankunft auf Sri Lanka

Es ist 3 Uhr Nachmittags, als ich durch die Türen des Bandaranaike Airport auf die Straßen in Colombo trete. Die tropische Hitze trifft mich wie ein Schlag und vor mir liegen drei Monate Abenteuer und Freiwilligenarbeit! Mit dem gebuchten Flughafen Transfer geht es vier Stunden nach Tangalle ins Student House. Ein wenig erschöpft vom langen Flug werde ich freundlich von zwei weiteren Volunteers empfangen. Mit einem von Ihnen werde ich mir für die nächsten zwei Monate ein Zimmer teilen.

Die ersten Tage in Tangalle

Der erste Arbeitstag lässt auf sich warten, da es einige organisatorische Probleme gibt. Wie sich im Laufe der Zeit herausstellt, wird man auf Sri Lanka öfters auf die Geduldsprobe gestellt. Ich nutze die freie Zeit, um mich mit Tangalle vertraut zu machen, wobei das Orientierungs-Programm mit Pritty, unserer Ansprechpartnerin, eine große Hilfe ist. Anfängliche Sorgen, wie nicht vorhandene Toilettenartikel, lösen sich in Luft auf, da es im Supermarkt alles gibt, was zum Leben notwendig ist.

Volunteering in der Arztpraxis...

Endlich ist es soweit und ich werde in der Arztpraxis vorgestellt, wo ich die nächsten drei Monate das Personal tatkräftig unterstützen soll. Anfänglich bestehen meine Aufgaben aus beobachten und zuhören. Mit der Zeit darf ich aber auch kleine Wunden desinfizieren und versorgen, sowie in der Apotheke Tabletten sortieren und beschriften. Da sich aber nach vier Wochen noch keine festen Arbeitszeiten herauskristallisieren, beschließe ich schließlich, die letzten sechs Wochen meines Aufenthalts in einem Kindergarten zu verbringen. Der Projektwechsel bringt zwar einige Probleme mit sich, aber schließlich wird es mir ermöglicht in einem nahe gelegenen Dorf in einem kleinen Kindergarten anzufangen.

…und im Kindergarten

Der Kindergarten ist gut mit dem Fahrrad zu erreichen. Mit zwei weiteren Lehrerinnen betreue ich eine Gruppe von 9 Kindern. Ich unterrichte die Kinder, die zwischen drei und fünf Jahre alt sind, in Englisch und male Bilder mit ihnen. Schon nach wenigen Tagen habe ich die Kinder ins Herz geschlossen und werde von ihnen jeden Morgen freudestrahlend mit einem "Good morning, Teacher" begrüßt. Der Projektwechsel hat sich definitiv gelohnt!

Spannende Erkundungstouren und Wochenendausflüge

Die Wochenenden nutze ich zum Reisen, um die Insel besser kennenzulernen. Mit den anderen Volunteers habe ich mich angefreundet und wir verstehen uns bestens, sodass wir die Wochenenden zusammen verbringen. Es empfiehlt sich, als Frau nicht alleine zu reisen, da es bereits sehr früh dunkel wird. Zusammen erleben wir viele spannende Tage: Von Schnorcheln mit Meeresschildkröten, Beach Partys in Arugam Bay über Regenwald-Safaris im Sinharaja Forest. Sri Lanka bietet viel Abwechslung – und mit dem Bus und TukTuk ist mit ein wenig Geduld auch jedes Ziel zu erreichen!

Ein unvergessliches Erlebnis

Sri Lanka bietet mit seinen Traumstränden und vier Klimazonen viel Sehenswertes. Auch die Arbeit im Kindergarten war ein unvergessliches Erlebnis. Nach dem anfänglichen Kulturschock und einer kurzen Eingewöhnungsphase, konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln. Auch wenn diese nicht unbedingt meiner beruflichen Zukunft dienen, war es eine persönliche Bereicherung, die ich jedem weiter empfehlen würde!

Erfahrungsbericht von Sophie G., die mit RGV als Volunteer auf Sri Lanka war (19.07.2016)

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Bildergalerie

Sophie mit ihrer Klasse in Sri Lanka
Sophie mit ihrer Klasse in Sri Lanka
Auch wurden tierische Erfahrungen gesammelt während des RGV Auslandaufenthaltes
Auch wurden tierische Erfahrungen gesammelt während des RGV Auslandaufenthaltes
Einer der wunderschönen Strände Sri Lankas, den Sophie unter anderem Besuchen konnte
Einer der wunderschönen Strände Sri Lankas, den Sophie unter anderem Besuchen konnte