Kinderbetreuung in Südafrika Erfahrungsbericht

Über meine Freiwilligenarbeit in Kapstadt und die Begegnung mit einer großartigen Kultur

Ankunft in Südafrikas Metropole Kapstadt

Am Donnerstag wurde ich von Chad und Essie am Flughafen in Kapstadt abgeholt und wir fuhren direkt zum Student House. Dort bekam ich mein Handy mit zugehörigem Ladekabel sowie ein kleines Info-Heft mit Tipps rund um das Leben in Kapstadt. Dann ging es los zu meiner Gastfamilie. Da es regnete, machte ich die City Sightseeing Bustour erst am Samstag. Am Montag gab Chad den Neulingen im Student House eine kleine Einführung rund um Kapstadt. Das meiste davon stand zwar schon im Info-Heft aber wir durften Chad viele Fragen stellen. Das war echt super und ich habe mich gut betreut gefühlt.

Meine Tätigkeiten im Children's Center

Mein Projekt war das Chidlren's Center in Kapstadt, welches mit dem Minibus gut und vor allem preiswert zu erreichen war. Es gab 4 Gruppen mit je 33 Kindern und 2 Erzieherinnen. Ich hatte mich für die Kleinsten entschieden, die "Baby Unit" mit den 1-3 Jährigen. Zu meinen Tätigkeiten zählten u.a. das Füttern, Essen ausgeben, Spielen, Trösten oder auch einfach mal die Kinder in den Arm zu nehmen. Gegen Ende durften andere Volunteers (wir waren zu sechst im Kindergarten) und ich sogar ein kleines Projekt mit den Kindern starten: Wir malten zusammen die Außenmauer des Kindergartens an und involvierten dabei die Kinder.

Tagesablauf im Projekt

Mein Tag im Projekt begann immer um 8.30 Uhr mit der Ausgabe des Frühstücks, dann durften die Kinder frei mit Legosteinen oder Spielzeugen spielen. Gegen 9.30 Uhr malten und kneteten die Kinder und wir lehrten ihnen die Wochentage, das Wetter und die Zahlen. Nach einem kleinen Snack konnten die Kinder wieder für sich spielen und bei gutem Wetter gingen wir fast immer nach draußen. Um 11.30 Uhr gab es Mittagessen und um 12 Uhr gingen die Kinder für 2 Stunden Mittagsschlaf ins Bett und für mich leider schon nach Hause.

Insgesamt machte mir die Arbeit total viel Spaß, weil nicht nur die Teacher sehr freundlich und offen waren, sondern auch die vielen anderen Volunteers. Es ist ein wunderbares Gefühl morgens von den kleinen Kindern mit Freude und vielen Umarmungen empfangen zu werden und zu wissen, dass man gebraucht wird.

Meine wunderbare südafrikanische Gastfamilie

Als meine Gasteltern mich am Donnerstagabend vom Student House abholten, war für mich sofort klar: Hier werde ich mich wohlfühlen! Sie waren von Anfang an total herzlich und offen und ich wurde gut in die Familie aufgenommen. Ich lebte mit zwei anderen Volunteers in einem Zimmer und wir hatten ein eigenes Bad.

Südafrikanisches Essen

Zum Frühstück gab es meistens Cornflakes oder Toast mit Peanutbutter oder Marmelade, was sehr reichlich war. Abends hat unsere Gastmutter für uns gekocht, es gab meistens ein Fleischgericht, wodurch ich auch viel Neues probieren konnte, wie zum Beispiel ein Straußensteak oder Leber.

Sicherheit in Kapstadt

Zum Thema Sicherheit wurde ich meiner Meinung nach im Voraus gut von RGV eingewiesen! Solange man sich in Kapstadt an einige Sicherheitsvorkehrungen hält, kann man sich in Kapstadt auch sicher fühlen. Zum Beispiel sollte man die Taschen beim Autofahren immer in den Kofferraum legen oder das Smartphone nie auf öffentlichen Plätzen rausholen.

Begegnungen mit herzlichen Menschen

Schon zu Hause hatte ich viel über die Gastfreundschaft und offene Art der Südafrikaner gehört und kann diese nach meinem Auslandsaufenthalt in Kapstadt nur bestätigen! Ob in der Gastfamilie, auf den vielen Märkten oder in meinem Projekt: Immer begegnete man freundlichen Menschen, die ein offenes Ohr hatten, wenn man dann doch mal eine Frage hatte. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war die Pünktlichkeit der Südafrikaner, denn die war quasi nicht vorhanden. Da musste man schon mal ein paar Stunden warten. Aber wie sagt man so schön: "Don‘t worry – that‘s Africa!"

Südafrika ist ein vielseitiges Land

Nicht nur die Leute – auch die Landschaft von Kapstadt ist wunderbar vielseitig! Ob den Tafelberg besteigen, sich am Strand sonnen oder Sightseeing in der Innenstadt; Es ist für jeden etwas dabei! Für den Tafelberg sollte man sich auf jeden Fall viel zu trinken mitnehmen, da es ziemlich steil und sehr anstrengend ist. Oben angekommen hat man aber eine wundervolle Aussicht und es lohnt sich auf jeden Fall!

Ebenfalls empfehlen würde ich eine Garden-Route-Tour, auf der man viel erleben kann: Bungee-Jumping von der höchsten Bungee-Jump Brücke der Welt, Besuch einer Straußenfarm und eines Elefantenparks, Safari, Wale beobachten in Hermanus und vieles mehr.

Fazit zur Freiwilligenarbeit in Kapstadt –  das Beste, was ich hätte machen können!

Die Freiwilligenarbeit in Kapstadt war das Beste was ich je hätte machen können! Neben der Arbeit im Projekt hatte ich sehr viel Zeit, Kapstadt zu erkunden und ich habe eine Menge Eindrücke gesammelt! Ich habe so viele neue nette Leute kennen gelernt und ich werde die Zeit hier nie vergessen!

"You will leave South Africa, but South Africa will never leave you."

Kinderbetreuung in Südafrika Erfahrungsbericht von Marieke C., 15.09.2015

Zum Projekt

Bildergalerie

In der Kinderbetreuung in Südafrika
In der Kinderbetreuung in Südafrika
Im Children Center in Kapstadt
Im Children Center in Kapstadt
Zwei Kinder aus Mariekes Gruppe im Children Center
Zwei Kinder aus Mariekes Gruppe im Children Center
Der Garten, in dem die Kinder des Children Centers spielen können
Der Garten, in dem die Kinder des Children Centers spielen können
Marieke besuchte das Kap der guten Hoffnung während ihrer RGV Zeit
Marieke besuchte das Kap der guten Hoffnung während ihrer RGV Zeit
Sie hielt auch die wunderschöne Natur Südafrikas mit ihrer Kamera fest
Sie hielt auch die wunderschöne Natur Südafrikas mit ihrer Kamera fest