Grundschul-Volunteer in Südafrika Erfahrungsbericht

Ein halbes Jahr Freiwilligenarbeit in Südafrika

Volunteering im Kindergarten und in der Grundschule

Nach meiner Schulzeit habe ich mich für ein halbes Jahr Südafrika entschieden. Ich wollte neue Lebensweisen und verschiedene Kulturen kennenlernen. Das habe ich auch geschafft.

In den 24 Wochen in und um Cape Town herum habe ich so viel erleben dürfen. Beispielsweise durfte ich für eine kurze Zeit in einem einheimischen Fußballteam mitspielen. Auch zu empfehlen ist ein Kirchenbesuch. Die Kirchen in Südafrika kann man nicht mit unseren vergleichen. Man muss es einfach selbst erleben. Die Südafrikaner sind allgemein sehr gläubig, das erlebte ich in meiner Gastfamilie, aber auch im Kindergarten und in der Schule.

Der Beginn meines Abenteuers in Kapstadt

Angefangen hat mein Kapstadt Abenteuer am Flughafen. Ich wurde von Chad pünktlich abgeholt. Er brachte mich in das große Student House, wo ich freundlich empfangen wurde und sehr schnell Anschluss fand. Etwa drei Monate verbrachte ich dort, was sehr praktisch war, da dort viele unternehmensfreudige Leute wohnten mit denen man sehr viel Spaß hatte.

Gemeinsame Trips mit anderen Volunteers

Zudem haben wir einen West Coast Trip eigenständig geplant. Es waren wunderschöne Tage und ich würde jedem empfehlen, der die Möglichkeiten hat, einen Tag im West Coast National Park zu verbringen. Ich habe die 9 tägige Garden Route von RGV in Deutschland bereits gebucht. Es hat sich ziemlich gelohnt und wir, 20 Mädchen von RGV, durften die wunderschöne südafrikanische Natur genießen. Während den neun Tagen wurden wir von zwei Tourguids sowie einem Busfahrer begleitet.

Meine Freiwilligenarbeit im Children's Center

Die ersten drei Monate, genauer gesagt, bis zu den Sommerferien (Mitte Dezember) habe ich in einem Kindergarten gearbeitet. Im Children's Center LINK zum CHILDREN CENTER gibt es vier Gruppen und die Erzieher bzw. die Kindergartenleiterin sind sehr dankbar über die Hilfe der Freiwilligen. Somit wurde ich freundlich und liebevoll aufgenommen. Für mich war es eine wunderschöne Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Dadurch wurde mir auch bewusst, dass ich mir gut vorstellen kann, in meiner Zukunft mit Kindern zu arbeiten.

Meine Erfahrungen als Grundschul-Volunteer

Nach den Sommerferien, die etwa ein Monat dauerten, arbeitete ich für 5 Wochen in der Primary School. Zu diesem Zeitpunkt wohnte ich bereits in einer Gastfamilie, sie war nur drei Minuten Fußweg von der Schule entfernt. In der Schule half ich der Lehrerin bei der Unterrichtsgestaltung. Mit den Zweitklässlern übte ich intensiv deren Aufgaben. Auch dies war eine unglaubliche Erfahrung. Nebenher konnte ich viel über die verschiedenen Kulturen erfahren, da ein Teil der Kinder aus meiner Klasse aus den Townships kam.

Leben in meiner Gastfamilie

Das Leben in der Gastfamilie war ein ganz neues Gefühl. In der Familie lebten meine Gasteltern sowie ihr 23 jähriger Sohn. Drei weitere Deutsche Freiwillige wohnten mit mir in der Familie, mit einer teilte ich mein Zimmer. Weihnachten sowie Silvester durfte ich mit ihnen feiern. Weihnachten haben wir am 25.Dezember mit etwa 50 Leuten gefeiert, dabei waren auch Verwandte aus Australien und Co. anwesend. Es wurde am offenen Feuer gebraiit (gegrillt).

Fazit zu meiner Zeit als Freiwillige in Südafrika

Zu meinem Fazit kann ich nur sagen, dass es eine unglaublich schöne Zeit war und ich diese Erfahrung jedem empfehlen kann.

Volunteer in Kindergarten und Schule in Südafrika, Erfahrungsbericht von Stefanie P., 18.03.16

Zum Projekt

Bildergalerie

Stefanie als Volunteer im Schul-Projekt in Südarfrika
Stefanie als Volunteer im Schul-Projekt in Südarfrika
Die Grundschule in Südafrika
Die Grundschule in Südafrika
Die Kinder in der Schulklasse bei der Freiwilligenarbeit
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