Grundschul-Volunteer in Ghana Erfahrungsbericht

Sommerferien als Volunteer in Ghana

Sinnvoll die Ferien verbringen mit Freiwilligenarbeit

In meinen Sommerferien wollte ich gerne etwas Sinnvolles machen, also beschloss ich für 4 Wochen ins Ausland zu gehen, um in einem Projekt mitzuarbeiten. Nach einiger Recherche stieß ich auf die Organisation RGV. Die Vorbereitung und Planung meines Auslandsaufenthaltes verlief ohne Probleme und alle Fragen meinerseits wurden von der Organisation schnellstmöglich beantwortet.

Mama Mina & Einführungswoche

Am Flughafen wurde ich sofort abgeholt und zu Mama Mina gebracht. Dort angekommen wurde ich auch schon sehr herzlich von ihr empfangen und lernte auch die anderen Teilnehmer kennen. Am nächsten Tag begann die Einführungswoche. Dort wurde uns die Stadt gezeigt, wir lernten, wie wir unsere Wäsche mit der Hand waschen mussten, es gab einen Trommelkurs am Strand und wir bekamen eine ghanaische SIM-Karte. Nach dieser Woche kam ich in meine Gastfamilie und begann mit meiner Freiwilligenarbeit an der Grundschule.

Meine kunterbunte Patchworkfamilie

Meine Gasteltern Mama Sophia und Daddy Georg empfingen mich sehr herzlich und die beiden wuchsen mir bald sehr ans Herz. Sie nahmen mich direkt in die "Familie" auf und so hatte ich sofort das Gefühl dazu zu gehören. Meine Gastfamilie dort bestand aus 2 ghanaischen Freiwilligen, 2 englischen Freiwilligen, immer mindestens 2 Enkelkindern, 2 Hausangestellten, einer Frau aus Nigeria mit ihren Kindern, mir und einem anderen deutschen Freiwilligen. Das heißt, es war immer etwa los und es wurde nie langweilig. Wenn man mal etwas Zeit für sich brauchte, dann konnte man auf sein Zimmer gehen.

Alle waren herzlich!

Die Menschen in Ghana sind sehr freundlich. Das wurde auch in der Grundschule deutlich: Die Kinder freuten sich immer mich zu sehen und kamen direkt auf mich zu. Die Lehrer verwickelten mich gerne in Gespräche und machten viele Vorschläge, was wir gemeinsam nach der Schule unternehmen könnten. Während der Schulzeit half ich den Kindern im Unterricht, korrigierte ihre Aufgaben und durfte sogar selber Unterrichten.

Wochenendausflüge mit anderen Teilnehmern

An den Wochenenden hatten wir Zeit, mit anderen Teilnehmern das Land zu bereisen, was immer sehr schön war. Außerdem gingen wir zusammen auf den Art Market oder trafen uns zum Eis essen.

Mein Fazit zu Ghana: Absolut empfehlenswert!

Ghana war ein sehr schönes Erlebnis und ich war echt traurig, als ich wieder nach Hause musste, obwohl ich zugeben muss, dass ich mich auch ziemlich auf eine warme Dusche gefreut habe. Ich kann so eine Freiwilligenarbeit jedem empfehlen! Man erlebt so viele schöne Sachen und lernt den deutschen Standard gleichzeitig endlich mal zu schätzen.

Grundschul-Volunteer in Ghana Erfahrungsbericht von Patricia T., 15.09.2015

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Bildergalerie

Kolleginnen in der Schule
Kolleginnen in der Schule
Schüler in Patricias Klasse
Schüler in Patricias Klasse
Der tägliche Schulweg
Der tägliche Schulweg