Freiwilligenarbeit Thailand Erfahrungsbericht

Herzlicher Empfang in Chumphon

Thailand – das Land des Lächelns mit gastfreundlichen Menschen, wunderschönen Stränden, großen Märkten, atemberaubenden Tempeln und leckeren Garküchen an jeder Ecke. Am 23. November 2012 ging mein großes Abenteuer Freiwilligenarbeit in Thailand los. Nach einer Nacht in Bangkok und einer doch unerwartet bequemen Busfahrt wurde ich herzlich von meiner Gastfamilie und den anderen Volontären in Chumphon, meinem neuen Zuhause, empfangen.

Einführung in Land & Kultur

Um das Eingewöhnen zu vereinfachen, gab es in den ersten Tagen eine Einführung in das Land und die Kultur sowie das Kennenlernen meiner neuen Arbeitsstelle für den nächsten Monat.

Meine Projektarbeit in der Grundschule

Ich arbeitete in einer Grundschule in einem kleinen Vorort von Chumphon. Auch dort wurde ich herzlich willkommen geheißen und an meine Tätigkeit herangeführt. Jeden Tag unter der Woche fuhr ich mit meinem Motorroller 10 Minuten zur Schule. Dort wurde ich schon an der Einfahrt immer freudig mit "hello teacher" begrüßt. Leider vergingen meine 8 Stunden Arbeit jeden Tag wie im Flug.

Neben dem Spielen, Tanzen, Malen und Vorlesen mit den Kleinsten und dem Englischunterricht für die Größeren durfte natürlich der Spaß in der Pause beim Fußball, Volleyball oder Versteckspielen nicht zu kurz kommen. Die Kinder in der Schule haben mit ihrer Freude und ihrem Charme einfach jeden Tag versüßt und man hat sich abends schon immer auf den nächsten Tag mit ihnen gefreut.

Verständigung und Alltag

Denn Berührungsängste oder Sprachbarrieren gab es nicht. Im Notfall wurde sich mit Händen und Füßen verständigt. Auch mit den thailändischen Lehrern war das Verhältnis so gut, dass man sich nicht nur während der Schulzeit getroffen hat, sondern auch gerne einmal außerhalb der Schule etwas zusammen unternahm. Die Einheimischen waren immer bemüht, dass es einem gut ging und man ja nicht verhungert. Man bekam Essensgeschenke über Essensgeschenke.

Das Land kennenlernen

Doch auch am Wochenende kommt gewiss keine Langeweile auf. Denn Thailand hält, was es verspricht. In nur einer Stunde mit der Fähre von Chumphon erreicht man die Insel Koh Tao oder auch das Taucherparadies. Einem Tauchschein oder einen Tauchgang mit Schildkröten, Anemonenfischen oder einem Walhai steht nichts im Weg. Auch die anderen Inseln sind schnell zu erreichen. So konnte ich ein schönes Strandwochenende auf Koh Phangan genießen und eine Safari mit Elefantenreiten in Koh Samui erleben.

Ein wirklich schönes Erlebnis in Thailand war das Fest "Loi Krathong" oder auch Lichterfest genannt. Sobald es dunkel ist, werden tausende von Blumenschiffchen auf das Meer entsendet. Da die Blumenschiffchen mit Kerzen verziert sind, entsteht ein wunderschönes Bild, wenn die Scharen an Blumenschiffchen über das Meer schwimmen.

Natürlich ist auch Bangkok mit seinen Tempeln, den Märkten, der Khao San Road, Straßenmusikern und den Garküchen auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn sich das gesamte Leben dort gewaltig von der geruhsamen Idylle in Chumphon unterscheidet.

Mein Fazit zum Thailand-Aufenthalt

Thailand war für mich im wahrsten Sinne des Wortes ein Land des Lächelns mit wunderbaren Erfahrungen und Eindrücken. Die Gastfreundschaft der Thais sowie die Mentalität, alles für einen zu tun, haben mich besonders beeindruckt. Ich hatte eine wundervolle Zeit mit den Kindern in der Schule und habe jede Sekunde mit ihnen genossen.

Freiwilligenarbeit Thailand Erfahrungsbericht von Jadranka R., 21. Dezember 2012

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Bildergalerie

Jadranka mit ihren Grundschulkindern in Chumphon
Jadranka mit ihren Grundschulkindern in Chumphon
Jadrankas Erfahrungen als Grundschullehrerin in Thailand
Jadrankas Erfahrungen als Grundschullehrerin in Thailand