Freiwilligenarbeit in einer Tierauffangstation in Südafrika Erfahrungsbericht

Meine Erlebnisse als Volunteer im Tierprojekt in Kapstadt

Anreise nach Kapstadt

Als ich am 2.1.2013 endlich in Cape Town landete stellte ich fest, mein Rucksack war nicht rechtzeitig in Johannesburg angekommen und deshalb musste ich ohne Gepäck weiter, da ich sonst Anschlussflug verpasst hätte. So stand ich nun am Flughafen in Kapstadt und fand mich schnell zu recht. Nachdem ich an der Information für verlorenes Gepäck die Info bekommen hatte, dass mein Rucksack auf dem Weg hierher sei und ich ihn so gegen 16 Uhr abholen könne, machte ich mich auf den Weg nach draußen. Dort wurde ich von Lisa in Empfang genommen.

Meine ersten Tage in Kapstadt

Lisa vom RGV Team brachte mich zu meiner Unterkunft für das Orientierungs-Programm und managte davor auch den Transport meines Gepäcks in die Lodge in der ich meine ersten Tage verbringen sollte. In den Tagen danach lernte ich dann auch Verena und Jemaine die Teamleiter und die anderen Volontäre kennen. In dieser Zeit bemühten sich Jemaine und Verena unsere Zeit so schön wie möglich zu gestalten. Wir veranstalteten einen Braii, schauten uns den Sonnenuntergang auf einem Katamaran bei einem genialen Segeltrip an und sie zahlten meine Bus-Tour durch Cape Town. Marlene, sie kam schon Anfang November nach Kapstadt, begleitete die Stadttour. So verbrachten wir einen Tag mit ihr in Woodstock auf dem Buscuit Mill Market und am Strand von Campsbay, feierten auf der Long Street und bestiegen den Table Mountain.

Endlich bei meiner Gastfamilie angekommen

Nach der Woche in der Lodge ging's dann endlich zur Gastfamilie. Zwischenzeitlich hatte mir Jemaine schon einmal die Gegend gezeigt in der ich meine nächste Zeit verbringen werde.

Meine Gastfamilie empfing mich mit offenen Armen. Glücklicherweise konnte ich mir immer eins ihrer Autos leihen und hatte somit die Freiheit immer tun zu können was ich möchte, z. B. auf den Signal Hill fahren und den Sonnenuntergang anschauen oder Marlen beim Braai treffen.

Beginn meiner Freiwilligenarbeit in der Tierauffangstation

Mein Projekt war eine Tierauffangstation. Diese liegt in derselben Straße wie das Haus meiner Gastfamilie.

Jeden Morgen laufe ich etwa sieben Minuten zur Arbeit, 4-5 mal die Woche.

Das Projekt leistet großartige Arbeit indem es alle erdenklich Arten an Tieren aufnimmt, gesund pflegt und weitervermittelt. Meinen ersten Tag verbrachte ich mit den dort untergebrachten Katzen und Hunden, wir spielten mit den Katzen brachten sie zum Tierarzt. Seit meinem zweiten Tag bin ich nun in der Horse Care Unit, in welcher misshandelte aber auch ausgemusterte Rennpferde aufgepäppelt, trainiert und eingeritten werden. Sobald sie wieder fit sind wird nach einem neuen zu Hause für sie gesucht, welches dann jedes Jahr kontrolliert wird um sicherzustellen, dass es nicht zu neuen Misshandlungen kommt. Das Projekt hat noch viele andere Arbeitsbereiche in die ich alle noch einen Blick rein werfen möchte während meines dreimonatigen Aufenthalts. Wie zum Beispiel, die Wild Life Section, die Mobile Clinic oder einfach nur in der Tierklinik den Tierärzten assistieren.

Fazit zu meinem bisherigen Freiwilligen-Einsatz

Alles in Allem lässt sich sagen, dass ich mich auf meine weiteren Monate hier unheimlich freue und das es sich für jeden interessierten wirklich lohnt dieses außergewöhnliche Land zu besuchen!

Freiwilligenarbeit mit Tieren in Südafrika Erfahrungsbericht von Mariana S.

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Bildergalerie

Mariana mit einem der Tiere der Auffangstation
Mariana mit einem der Tiere der Auffangstation
Das Gelände der Tierauffangstation in Südafrika
Das Gelände der Tierauffangstation in Südafrika