Erfahrungsbericht aus dem Wildtierreservat Big Five in Südafrika

Meine Freiwilligenarbeit für den Artenschutz der Big Five

Ich war für vier Wochen im Tierschutzreservat BIG Five in Südafrika.

Der Tagesablauf im Big Five Projekt

Der Tag beginnt etwa um 8:10 Uhr. Unser Volunteer-Betreuer Jarrett erwartet uns am offenen Jeep, mit dem es durch das Gelände geht. Am Morgen erledigen wir die Hauptarbeit: Neue Pflanzen setzen, invasive Pflanzen von anderen Erdteilen werden mit Macheten und Astscheren geschnitten, die Straßen werden vom Buschwerk entfernt, wir stellen Kamerafallen auf usw. Jeder Volunteer erhält einen Feldbogen, in dem jede Begegnung mit Elefanten, Rhinozerossen und Löwen festgehalten wird, um deren Aktivitäten, Bewegungsmuster und Fressverhalten zu dokumentieren.

Zur Mittagszeit geht es für den Lunch zurück ins Volunteer House. Nach einer Pause steht der ganze Nachmittag für einen Game Drive (Geländefahrt) bereit. Jarrett sorgt dafür, dass die Freiwilligenarbeit viel bewirkt und jedem Freude bereitet. Er ist ein Artenschützer und weiß extrem viel über die BIG Five, andere Tiere wie Gnus, Giraffen, Antilopen, Vögel und Pflanzen.

Sobald wir etwas Neues sehen, stoppt er den Jeep und lässt die Volunteers an seinem Wissen teilhaben. Bei verfügbarer Fahrmöglichkeit geht es mittwochs immer zur Farmschule, in der wir den Schülern eigenes Wissen beibringen oder die Schule renovieren.

Unterstützung einer Suppenküche

Am Nachmittag unterstützen wir eine Soup Kitchen, in der Kinder aus armen Verhältnissen eine Mahlzeit und die Aufmerksamkeit der Volunteers erhalten. Wir malen mit den Kindern, werfen den Rugbyball und spielen "Mensch und Löwe". Die Kinder sind unglaublich dankbar für die Zeit, die man mit ihnen verbringt.

Inmitten der natürlichen Lebensräume

Vor dem Volunteer-Haus ist ein Baumhaus errichtet, von dem man den Warzenschweinen bei ihrem Treiben zusehen kann. Manchmal kommen die Elefanten auch direkt vor das Haus, um von den Bäumen zu fressen…

Engagierte Kollegen und tolle Freizeitaktivitäten

Jarrett berät und organisiert auch gerne die Wochenendaktivitäten, für die ja immer ein Transport bestellt werden muss. Er hat immer gute Ideen und ist sehr engagiert. Nomelia macht täglich die Wäsche, montags wird das Haus gereinigt.

Mobil mit dem Taxi

Es sind meistens die gleichen Fahrer von dem einzigen Taxiunternehmen das auf das Gelände darf: Sie kennen sich gut aus und sind auch sehr nett.

Fazit: Big Five Projekt zu empfehlen!

Ich kann den Freiwilligendienst allen jungen Leuten empfehlen, die große Lust haben, die Tierwelt zu sehen und den Artenschutz zu unterstützen und die viel darüber lernen wollen.

Erfahrungsbericht aus dem Wildtierreservat Big Five in Südafrika von Christian S, 22.08.16

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Bildergalerie

Christian in seinem Big Five Projekt in Südafrika
Christian in seinem Big Five Projekt in Südafrika
Ein Elefant, der Christians Weg im RGV Projekt kreuzte
Ein Elefant, der Christians Weg im RGV Projekt kreuzte