Lehramt Praktikum in Uganda

Auslandspraktikum | Uganda | AU-UG137

Absolviere ein Orientierungs- oder Pflichtpraktikum in einer Schule in Kampala

In Uganda hast du die Wahl, ob du lieber in einer Vor-, Grund-, Sonder- oder Berufsschule tätig sein möchtest. Hier werden deine Aufgabenbereiche ganz individuell auf dein Vorwissen abgestimmt. Neben wertvollen interkulturellen Kompetenzen und Lehr-Erfahrung, hast du ebenso die Chance dein Englisch aufzubessern.

Programm Information

Übersicht zum Lehramt Praktikum in Uganda

Alter: Ab 17 Jahren (mit Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten)
Anforderungen: Freude an der Arbeit mit Kindern, mit und ohne Vorkenntisse möglich
Sprache: Englisch, Swahili, Luganda / Voraussetzung: gute Englischkenntnisse / Empfehlung: Luganda Sprachkurs 
Standort: Nkokonjeru, Region Kampala
Einsatzdauer: Ab 4 Wochen bis 12 Monate
Unterkunft: Gastfamilie 
Verpflegung:  Frühstück und Abendessen
Transferleistungen: Flughafentransfer zur Unterkunft der 1. Nacht
Arbeitskleidung: Angemessene Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt
Sonstiges: Bitte Ferienzeiten beachten

Bevölkerungswachstum stellt große Herausforderung dar für Schulen

Lehramt Praktikum in Uganda

Du möchtest praktische Erfahrungen im Unterrichten sammeln und dabei deine interkulturellen Kompetenzen schärfen? Dann absolviere ein Schulpraktikum in Uganda! Ugandas Bildungssystem hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Seit 1997 ist die Grundschulbildung kostenfrei und so werden heute fast alle Kinder eingeschult. Jedoch stellt das starke Bevölkerungswachstum eine große Herausforderung dar. Rund die Hälfte der Einwohner Ugandas ist unter 14 Jahre alt. Dies führt zu überfüllten Klassenzimmern und einer hohen Anzahl an Schulabbrecher/innen.

Mit deinen Kenntnissen und deiner Unterstützung kannst du den Unterricht bereichern! Sammle wertvolle Auslands- und Arbeitserfahrung, von welcher du in deiner beruflichen Zukunft profitieren wirst. Die Unterrichtssprache ist Englisch.

Anforderungen

  • Mit und ohne Vorkenntnisse möglich
  • Gute Englischkenntnisse
  • Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit
  • Selbstständigkeit

Deine Lehramt-Praktikumsstelle in Uganda

Retro

Für wen ist das Praktikum geeignet?

Das Schulpraktikum in Uganda eignet sich für alle, die den Lehrerberuf näher kennenlernen möchten. Du kannst dein Auslandspraktikum ohne fachliche Vorkenntnisse als Orientierungs- sowie mit fachlichen Kenntnissen als Fachpraktikum absolvieren.

Deine Praktikumsstellen und Arbeitsbereiche an einer Schule in Kampala

Hast du noch keine pädagogischen Vorkenntnisse, kannst du dich zwischen dem Einsatz an einer Vor- und einer Grundschule entscheiden. Mit fachlichen Kenntnissen ist dein Praktikum auch an einer weiterführenden Schule möglich. Sprich uns auf Einsatzmöglichkeiten an einer Berufsschule oder im Bereich Sonderpädagogik an! Je nach Einsatzstelle kannst du dein Lehrfach in der Regel frei wählen, jedoch ist vor allem der Englischunterricht wichtig. Denn in Uganda ist Englisch die wichtigste Zweitsprache.

Am Morgen sorgst du zum Beispiel für einen sicheren Schulweg und hilfst den Schulkindern, die Straßen sicher zu überqueren. Als Praktikant/in erstellst du außerdem Lernmaterialien, planst den Unterricht und unterrichtest eventuell sogar selbstständig eine Klasse. Darüber hinaus kannst du zusätzliche Angebote für lernschwächere Kinder organisieren. Mit entsprechenden Vorkenntnissen kannst du auch im Musik- oder Sportunterricht mithelfen.

In Uganda werden die Kinder in der Schule auch über wichtige Hygienemaßnahmen aufgeklärt. Hier kannst du die Schüler/innen beispielsweise über die richtige Nutzung der Sanitäranlagen informieren.

Möglichkeit zur Anerkennung eines Pflichtpraktikums

Möchtest du dein RGV Auslandspraktikum im Rahmen deines Studiums oder deiner Ausbildung anerkennen lassen, erkundige dich unbedingt vorab über die Regelungen deiner Hochschule bzw. deines Ausbildungsbetriebes. Informiere uns in diesem Fall bitte im Vorhinein über die Vorlagen, damit wir diese berücksichtigen können. Nach dem Abschluss deines RGV Auslandsaufenthaltes erhältst du von uns eine Praktikums-/Teilnahmebescheinigung.

Wichtiger Hinweis: An einigen Schulen in Uganda zählt die Maßregelung mit dem Rohrstock zu den gängigen Erziehungsmethoden. Diese Art der Bestrafung ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits seit Jahrzehnten aus den Klassenzimmern verschwunden. Als Praktikant unterrichtest du natürlich ohne Stock. Wir möchten jedoch, dass du über den Rohrstock Bescheid weißt, nicht schockiert bist und verantwortungsvoll mit der Situation umgehst. Unsere Teamleitung vor Ort und die Programm-Koordination in München sind eine gute Anlaufstelle, wenn du über das Thema sprechen möchtest oder Unterstützung benötigst.

Dein Arbeitsalltag an der Schule

Deine genauen Arbeitszeiten hängen von deiner Einsatzstelle ab und werden vor Ort mit dir besprochen. Grundsätzlich arbeitest du maximal 40 Stunden an 5 Tagen die Woche.

Deine Freizeitgestaltung in Uganda

Deine Freizeit an den Wochenenden kannst du beispielsweise zum Reisen nutzen. Erkunde dein Gastland und bestaune z.B. den Lake Victoria, die Höhlenmalereien von Nyero und die faszinierende Artenvielfalt in den Nationalparks! Mehr Freizeit- und Reisetipps findest du hier.

Unser Projektstandort in der Großregion Kampala

Kampala - eine Millionenmetropole

Die Metropole und Hauptstadt Kampala liegt im Süden des Landes. Wähend Kampala auf den ersten Blick authentisch afrikanisch wirkt, findet man doch auch viele gewohnte europäische Annehmlichkeiten hier: z.B. gute Restaurants, gehobene Hotels und ein lebhaftes Nachtleben.

Nutze deine Zeit dort unbedingt um die Stadt etwas genauer auszukundschaften! Lass dich vom ugandischen Charme verzaubern – am besten gleich während es Orientierungs-Programms - in den kleinen geschäftigen Gassen der Millionenmetropole.

Mit einer Portion Glück kannst du sogar mitten im Stadtkern, in der Nähe des Rugby Courts, Marabu-Störchen dabei zusehen, wie sie ihre Jungen ausbrüten!  

Bildergalerie

Die junge und quirlige Hauptstadt Ugandas

Großregion Kampala

Das besondere an Uganda ist, dass die Hälfte der Bevölkerung unter 14 Jahren alt ist. Sprich, du hast sehr viele junge Menschen und sehr wenige Ältere – ganz anders als bei uns. Die Straßen sind voll von sogenannten Boda-Bodas. Das sind Fahrradtaxis, mit welchen sich die meisten in Uganda fortbewegen

Unbedingt probieren: Luwombo

Besonders die traditionelle ugandische Küche solltest du ausprobieren, während du im Land bist: Luwombo – das ist ein traditionelles Gericht, was überall auf Begeisterung stößt. Nicht nur die Hauptstadt hat viel zu bieten, je weiter du aus Kampala rausfährst desto mehr Abenteuer erwartet dich während deiner Reise.  

Tolle Ausflugsmöglichkeiten

Kampala gilt als Verkehrs-Knotenpunkt Ugandas, weshalb sich all unsere Projekte im Großraum Kampalas befinden. Außerdem liegt die Hauptstadt unweit von Afrikas wohl bekanntestem Süßwassersee „Lake Victoria“ entfernt. Dort gibt es auch viele kleine, tropische Inseln, die du günstig mit der Fähre erreichen kannst. Diese solltest du dir unbeding ansehen! In der Stadt Nkokonjeru, ca. 1,5 Stunden Fahrt von Kampala entfernt, gibt es ebenso tolle Ausflugsmöglichkeiten.  

Am Standort Kibale National Park

Unser Standort im Kibale National Park befindet sich im Westen des Landes. Hier handelt es sich um ein Regenwaldgebiet, wo besonders viele Affen zu Hause sind. Mit etwas Glück kannst du aus der Nähe Schimpansen beobachten! Des Weiteren zeichnet sich die Waldregion durch sagenhafte und uralte Bäume und eine vielfältige Tierwelt aus. Die nächstgelegene größere Stadt ist Fort Portal - hier treffen sich viele Backpacker!

Zu Gast bei einer Familie in Uganda

Volunteers in der Gastfamilie in Uganda

In Kampala, der Hauptstadt und Metropole Ugandas, bist du mitten im aufregenden Geschehen! Deine Gastfamilie hat alles was du brauchst in deiner Umgebung: Im Zentrum findest du Shopping Malls, Supermärkte und weitere kleine Geschäfte, wo du Besorgungen erledigen kannst.

Für die meisten unserer Projekte kommst du bei Joseph, seiner Frau und deren Kindern unter. In ihrem Zuhause können insgesamt bis zu 6 Volunteers unterkommen. Dafür gibt ein Gästezimmer bei Joseph im Haus und zwei weitere im Anbau. Außerdem hast du fließend Strom und es gibt ein Wohnzimmer, wo ihr gemeinsam Zeit verbringen könnt. Sowohl im Haupthaus als auch im Anbau gibt es ein Badezimmer mit einer Latrine. Zum Duschen bzw. Waschen benutzt du Wasser aus Kanistern. Deine Wäsche kannst du vor Ort gegen eine geringe Gebühr waschen lassen. Du wirst bei Joseph direkt in typisch ugandische Lebensweise eintauchen.

Joseph hat für seine Volunteers sogar ein tolles neues Gästehäuschen mit zwei zusätzlichen Schafzimmern und einem Wohnbereich gebaut, wo ihr euch zurückziehen könnt, großartig oder? In deiner freien Zeit kannst du mit öffentlichen Verkehrsmitteln ganz einfach nach Kampala City fahren! Koste deine Zeit in Kampala aus und besuche sagenhafte Wochenmärkte oder probiere dich durch die traditionelle Küche der „Perle Afrikas“.

Dein RGV Team in Uganda

Small volunteer team uganda

Lubanga und Joseph bilden die treibenden Kräfte unseres Uganda-Teams und werden von Paul tatkräftig unterstützt. Da wir in Uganda unterschiedliche Projektstandorte anbieten, begleitet dich RGV Teamleiter Lubanga meist bei dem Transfer vom Flughafen zum Einsatzort und zurück. Bei Fragen und Problemen kannst du immer auf Lubangas und Josephs Unterstützung zählen. Die beiden setzen sich mit ihrer gemeinnützigen Projektarbeit aktiv für die Bevölkerung in ihrem Land ein und freuen sich über deine Hilfe und Ideen!

„Tusanyuse okukulaba!“ meaning „You are most welcome!“

Sprachkurse für Volunteers und Auslandspraktikant/innen in Uganda

Nationalflagge Ugandas

Afrika ist der Kontinent mit der größten Sprachenvielfalt weltweit

Auch Uganda ist ein Vielvölkerstaat, in dem rund 40 verschiedene Ethnien aufeinandertreffen, die ihre eigenen Kulturen, Sprachen und teilweise sogar Religionen mitbringen. Zwar sind Swahili und Englisch die offiziellen Amtssprachen, doch werden viele weitere Sprachen gesprochen, wie beispielsweise Luganda.

Luganda ist die Sprache der Baganda, der Bevölkerung des Königreiches Buganda, das sich im Südosten Ugandas am Victoriasee befindet und in dem auch Ugandas Hauptstadt Kampala liegt. Aufgrund dieser Multikulturalität sprechen Ugander oft mehrere Sprachen fließend.

Zusätzlich zu deiner Freiwilligenarbeit oder deinem Auslandspraktikum kannst du dich für einen Sprachkurs in Uganda anmelden!

In Uganda mit Lubanga die Sprache Luganda lernen

Eine Landessprache zu erlernen ermöglicht dir die ugandische Bevölkerung und ihre facettenreiche Kultur noch intensiver kennenzulernen. Dein Sprachkurs besteht aus 10 x 45 Minuten Einzelunterricht, der individuell auf dich abgestimmt ist. Dein Sprachlehrer kann so gezielt auf deine sprachlichen Schwierigkeiten eingehen, deine Sprachkenntnisse verbessern und dich optimal auf deine Freiwilligenarbeit oder dein Auslandspraktikum vorbereiten.

Dein Luganda Sprachlehrer kommt aus dem direkten Umfeld unseres RGV Teams in Uganda. Du wirst ihn bereits in den ersten Tagen nach deiner Ankunft in Uganda, bzw. während deines Orientierungs-Programms kennenlernen und kannst dann mit ihm die Termine und den Standort der Unterrichtsstunden vereinbaren. Du kannst den Zeitpunkt, zu dem du deinen Sprachkurs machen möchtest selbst auswählen. Wir empfehlen dir, den Großteil deiner Unterrichtsstunden zu Beginn deines Auslandsaufenthaltes zu absolvieren, um bestens vorbereitet mit deiner Projektarbeit loslegen zu können.

Du kannst in deinen Unterrichtsstunden gezielt Fachvokabular üben und darüber hinaus Interessantes über die Geschichte und Kultur Ugandas erfahren. Durch den täglichen, unmittelbaren Gebrauch des im Sprachkurs Erlernten wirst du schnelle Lernerfolge erzielen. Wenn du deinen Sprachkurs verlängern möchtest, so ist dies immer möglich.

Dein Sprachkurs in Uganda

  • 10 x 45 min
  • Einzelunterricht 
  • Stundenplanung vor Ort nach Absprache
  • 150 €

Englisch Sprachkurs in Kampala

Afrika ist der Kontinent mit der größten Sprachenvielfalt weltweit

Auch Uganda ist ein Vielvölkerstaat, in dem rund 40 verschiedene Ethnien aufeinandertreffen, die ihre eigenen Kulturen, Sprachen und teilweise sogar Religionen mitbringen. Zwar sind Swahili und Englisch die offiziellen Amtssprachen, doch werden viele weitere Sprachen gesprochen, wie beispielsweise Luganda.

Luganda ist die Sprache der Baganda, der Bevölkerung des Königreiches Buganda, das sich im Südosten Ugandas am Victoriasee befindet und in dem auch Ugandas Hauptstadt Kampala liegt. Aufgrund dieser Multikulturalität sprechen Ugander oft mehrere Sprachen fließend.

Zusätzlich zu deiner Freiwilligenarbeit oder deinem Auslandspraktikum kannst du dich für einen Englisch-Sprachkurs in Uganda anmelden!

Englischkenntnisse verbessern in Uganda

Dein Sprachkurs besteht aus 10 x 45 Minuten Einzelunterricht, der individuell auf dich abgestimmt ist. Dein Sprachlehrer kann so gezielt auf deine sprachlichen Schwierigkeiten eingehen, deine Sprachkenntnisse verbessern und dich optimal auf deine Freiwilligenarbeit oder dein Auslandspraktikum vorbereiten.

Deinen Sprachlehrer wirst du bereits in den ersten Tagen nach deiner Ankunft in Uganda, bzw. während deines Orientierungs-Programms kennenlernen und kannst dann mit ihm die Termine und den Standort der Unterrichtsstunden vereinbaren. Du kannst den Zeitpunkt, zu dem du deinen Sprachkurs machen möchtest selbst auswählen. Wir empfehlen dir, den Großteil deiner Unterrichtsstunden zu Beginn deines Auslandsaufenthaltes zu absolvieren, um bestens vorbereitet mit deiner Projektarbeit loslegen zu können.

Achtung: Da professionelle Englisch-Sprachlehrer lediglich in Kampala zur Verfügung stehen, können Englisch-Sprachkurse nur vor Ort oder vorab – bevor du mit deiner Freiwilligenarbeit oder deinem Praktikum außerhalb Kampalas startest – besucht werden.

Du kannst in deinen Unterrichtsstunden gezielt Fachvokabular üben und darüber hinaus Interessantes über Geschichte und Kultur Ugandas erfahren. Durch den täglichen, unmittelbaren Gebrauch des im Sprachkurs Erlernten wirst du schnelle Lernerfolge erzielen. Wenn du deinen Sprachkurs verlängern möchtest, so ist dies immer möglich.

Dein Sprachkurs in Uganda

  • 10 x 45 min
  • Einzelunterricht 
  • Stundenplanung vor Ort nach Absprache
  • 150 €
  • Bildergalerie

Erfahrungsbericht aus der Schule und Kindertagesstätte in Uganda

Erfahrungsbericht aus der Schule und Kindertagesstätte in Uganda
Einmal Afrika, immer wieder Afrika!

Was kommt den meisten in den Sinn, wenn sie an Afrika denken? Uns würden da spontan natürlich zuerst endlose Savannen, exotische Früchte und imposante Tierherden einfallen. Was noch? Der König der Löwen mit Timon und Pumbaa ist auch ganz weit oben auf der Liste. Das hat sich für uns am...

Preise & Leistungen

Gebühren

Das Basispaket kann wochenweise bis zu einem Jahr verlängert werden.

Basisgebühr
€ 1.790,-
4 Wochen Teilnahme und Kosten für Hin- und Rückflug (siehe Leistungen)
Verlängerungswochen
bis zu 4 Wochen jeweils
€ 125,- / Woche
jede weitere Woche
€ 115,- / Woche

Preis individuell berechnen Preis individuell berechnen
Wie lange möchtest Du bleiben?

Endpreis
€ 1.790,-

Enthaltene Leistungen

  • Buchung von Hin- und Rückflug, Kosten der Flüge bis maximal 700,- Euro in den angegebenen Gebühren eingeschlossen

  • Organisation des gesamten Aufenthalts inkl. Platzierung im Projekt

  • 4 Wochen Auslandspraktikum

  • Airport Transfer am Tag der An- und Abreise 

  • Orientierungs-Programm mit dem RGV Team vor Ort

  • Persönliche Ansprechpartner und Anleitung durch das RGV Team vor Ort

  • Unterbringung bei der Gastfamilie

  • Verpflegung: Frühstück und Abendessen

  • 24/h Notfallnummer

  • Individuelle Beratung durch das ortskundige RGV Team in München

  • Unterstützung bei der Reisevorbereitung (Impfschutz, Versicherung, Sicherheit)

  • Umfangreiches RGV Reise ABC für deine Reisevorbereitung

  • Rainbow Family T-Shirt

  • Teilnahme-/Praktikumsbescheinigung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visum und Impfungen (Bitte Reisehinweise beachten)

  • Reise- und Reiserücktrittsversicherung

  • Transferkosten zum Projektstandort 

  • Kosten für die tägliche Anreise in das Projekt 

  • Getränke

  • Private Ausgaben vor Ort

  • Öffentliche Verkehrsmittel und extra Transfers

  • Alle Übernachtungen außerhalb deiner vereinbarten Unterkunft

  • Luganda Sprachkurs in Uganda
    € 150,-
  • Englisch Sprachkurs in Uganda
    € 150,-

Länderinfos & Magazin

Stöbere in unserem Magazin

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In unserem Magazin findest du Erfahrungsberichte von der Freiwilligenarbeit in Afrika und Asien, Reisetipps, Interviews, Bildergalerien, Videos und vieles mehr. Außerdem: Alles zum Thema Reisevorbereitung.

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Länderinfos über Uganda

Wenn du in Uganda etwas bewegen und soziales Engagement zeigen möchtest, wirst du dich in erster Linie fragen, in welchen Bereichen dein Einsatz sinnvoll ist und mit welcher Tätigkeit den Menschen vor Ort am besten geholfen ist. Dazu muss zunächst die Situation vor Ort richtig eingeschätzt werden. Uganda zählt zu den ärmeren Ländern, es gibt nur eine geringe Wirtschaftskraft, eine ausbaufähige Infrastruktur und die meisten der Berufstätigen finden sich in der Landwirtschaft und in ländlichen Regionen wieder. Gerade im ländlichen Bereich ist die Analphabeten-Quote Ugandas noch sehr hoch, Kinder helfen oft ihren Eltern bei der Farmarbeit und der Besuch der Schule wird teilweise vernachlässigt.

Erschwerend kommt hinzu, dass Lehrer/innen und Betreuer/innen in ländlichen Regionen schlecht und zeitweise gar nicht bezahlt werden. Personalmangel an sozialen Einrichtungen wie Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen sind das Resultat und die Kinder sind die Leidtragenden. Besonders in diesem Bereich wird Hilfe essentiell benötigt.

Genau an dieser Stelle möchten wir ansetzen und mit Hilfe unserer Teilnehmer/innen in sozialen Einrichtungen den Betreuer- und Lehrermangel etwas kompensieren. Da Uganda noch zu jenen afrikanischen Länder zählt, in dem ehrenamtliche Mitarbeit weniger gängig sind als zum Beispiel in Südafrika, leisten wir an dieser Stelle noch Pionierarbeit und freuen uns ganz besonders über dein Interesse für Uganda.

Zum Weiterlesen: Freiwilligenarbeit in Uganda

Zum Weiterlesen: Praktikum in Uganda

Auslandsaufenthalt in Uganda

Länderinfo Uganda

Allgemeines zu Uganda

Die Republik Uganda liegt direkt am Äquator und hat etwa die Größe Großbritanniens. Im Inneren des östlichen Afrikas gelegen, grenzt das Land im Norden an den Südsudan. Dem Uhrzeigersinn folgend hat es außerdem eine gemeinsame Grenze mit Kenia, Tansania, Ruanda und im Westen über das Ruwenzorigebirge mit der Demokratischen Republik Kongo. Vom trockenen Norden des Landes einmal abgesehen, ist Uganda ein sehr wasserreiches und fruchtbares Land mit einer vielfältigen Vegetation und artenreichen Tierwelt. Die vom Aussterben bedrohten Berggorillas z.B. findet man heute weltweit ausschließlich in den tropischen Regenwäldern Ugandas und dessen Nachbarstaaten.
Seit dem 09. Oktober 1962 ist das ehemals britische Protektorat unabhängig von Großbritannien, ist aber bis heute Mitglied im Commonwealth of Nations. Nach sehr unruhigen Jahrzehnten, in denen Diktatur, Krieg und Terror dem Land zusetzten, herrschen mittlerweile relativ stabile politische Verhältnisse in Uganda. Der Demokratisierungsprozess ist allerdings noch nicht vollkommen abgeschlossen, da die seit 1986 machthabende Partei weiterhin diktatorisch in das politische Geschehen eingreift. Heute leben knapp 38 Millionen Menschen in Uganda, davon ca. 2 Millionen in der Hauptstadt Kampala. Die Amtssprachen sind Englisch und auch Swahili.

Klima in Uganda

In Uganda gibt es keine Jahreszeiten wie in Europa. Es herrscht stattdessen ganzjährig ein gemäßigtes tropisches Klima, das sommerlichen Verhältnissen in Mitteleuropa ähnelt. Die Tagestemperaturen bewegen sich meist zwischen 25 °C und 30 °C, und fallen nachts auf Werte um die 16 °C bis 18 °C. Auch an unseren Einsatzorten bleibt es das ganze Jahr über mild: Deine Wintergarderobe kannst du also getrost zuhause lassen! Die heißesten Monate sind Dezember bis Februar, am kühlsten sind Juli und August. Der meiste Regen fällt von März bis Mai, aber auch rund um den November kommt es vermehrt zu Niederschlägen. Die regenreichste Region ist das Ruwenzorigebirge, an dessen Fuß auch der Kibale National Park liegt, wo wir unser Naturschutz-Projekt anbieten. Am trockensten ist es im Nordosten des Landes, in dem halb-wüstenartige Bedingungen herrschen.

Bevölkerung in Uganda

Rund 38 Millionen Menschen leben heute in Uganda. Wie die meisten Länder Afrikas, so ist auch Uganda ein Vielvölkerstaat, der von mehr als 40 ethnische Gruppierungen bewohnt wird. Diese lassen sich zwei übergeordneten Gruppen zuordnen: Bantuvölker (ca. 60%), die vor allem den Süden des Landes bewohnen und Nilotenvölker (ca. 15%), die den Norden besiedeln. Gemeinsam mit Niger und Tschad gilt Uganda als das Land mit der jüngsten Bevölkerung weltweit: 48% der Ugander sind unter 15 Jahren und nur 2% sind älter als 64. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei knapp unter 60 Jahren. Das niedrige Durchschnittsalter ist nicht zuletzt auch eine Folge des Kinderreichtums: Im Schnitt bekommt eine ugandische Frau heute 6 Kinder. Seit den 60er Jahren hat sich die ugandische Bevölkerung etwa versechsfacht.
Der Anteil derer, die unterhalb der internationalen Armutsgrenze (verdienen täglich weniger als $ 1,25) leben, liegt in Uganda heute bei etwa 37%. Noch in den 90er Jahren waren es nahezu 60%. Von diesem großen Entwicklungsschritt profitierte jedoch vor allem die südliche Region.

Sprache in Uganda

In Uganda werden mehr als 40 verschiedene Sprachen gesprochen. Die Amtssprachen sind Englisch und Swahili. Swahili wird aber von nur wenigen Ugander/innen auch aktiv genutzt. Wesentlich verbreiteter ist die Sprache Luganda, die vor allem in der Südhälfte des Landes gesprochen wird, also auch an unseren Standorten in Kampala, Nkonkonjeru und Kibale National Park. Luganda gehört zu den sogenannten “Bantu-Sprachen“. In der Nordhälfte des Landes hingegen spricht man sogenannte “nilotische Sprachen“. Ateso ist eine solche nilotische Sprache und wird von den Einheimischen an unserem Standort Kumi gesprochen.

Religion in Uganda

Uganda kam erst relativ spät in Berührung mit Religion, die nicht auf afrikanischem Boden gewachsen ist: Erst ab dem 19. Jahrhundert fassten der Islam und das Christentum Fuß auf ugandischem Boden. Arabische Händler und europäische Missionare verbreiteten ihre jeweiligen Glaubensansätze dann aber mit so nachhaltigem Erfolg, dass heute nur noch eine kleine Minderheit traditionell-afrikanischen Glaubens ist. Mehr als 80% der Ugander/innen sind Christen, ca. 12% glauben an den Islam. Religionsfreiheit ist in Uganda verfassungsrechtlich garantiert und interreligiöse Konflikte bilden die Ausnahme.

Zur Geschichte Ugandas

Uganda gilt als wahrscheinliche “Wiege der Menschheit“: Ausgrabungen belegen, dass bereits vor 150.000 Jahren Menschen hier gelebt haben.
Die jüngere Geschichte des Landes beginnt etwa im 10. Jahrhundert mit der Bildung von verschiedenen Königreichen auf dem heutigen ugandischen Staatsgebiet. Erste Kontakte zur arabischen Welt gibt es ab dem 17. Jahrhundert: Sklaven und Elfenbein bestimmen den Handel. Ab dem 19. Jahrhundert beginnen Austausch und bald auch Konfrontation mit verschiedenen europäischen Mächten. Nach Jahrzehnten des europäischen Wettstreitens um ugandischen Boden, setzt sich Großbritannien durch und herrscht ab 1885 über das Land.
Bereits ab 1915 nehmen Unabhängigkeitsbestrebungen in Uganda Form an. In den 50er Jahren kommt es zur Bildung eines Kongresses sowie mehrerer politischer Parteien. Die ersten Parlamentswahlen finden 1958 statt. Vier Jahre später, am 9. Mai 1962, folgt die Unabhängigkeit von Großbritannien. Eine Phase diktatorischer Gewaltherrschaft mündete 1971 in der Militärdiktatur Idi Amins (1971-1979), die bis zu 300.000 Ugander/innen das Leben kostete.
Es folgen weitere fünf Jahre gekennzeichnet von Gewalt, bevor im Jahre 1986 schließlich Yoweri Kaguta Museveni Präsident wird. Eine neue Verfassung wird eingeführt, ein Demokratisierungsprozess beginnt und die politische und wirtschaftliche Situation beruhigt sich seither zunehmend. Diese positive Entwicklung beschränkt sich jedoch auf die Südhälfte Ugandas, wo sich auch all unsere Projekte befinden. Im Norden des Landes beginnen 1988 Kämpfe, die erst im Jahre 2008 enden sollten. 20 Jahre lang andauernde Massenvertreibungen, sowie die Zwangsrekrutierung und Versklavung von zehntausenden Kindersoldaten sorgten dafür, dass Nord-Uganda bis heute weit weniger entwickelt ist als der durch RGV Programme unterstützte Süden.

Aktuelle Politische Lage und Sicherheit

Im Allgemeinen gilt Uganda als eines der sichersten Länder Afrikas. Der im Jahre 1986 noch ohne Wahlverfahren Präsident gewordene Museveni wurde in allen seither erfolgten Wahlen im Amt bestätigt. Offiziell sind seit 2005 zwar andere Parteien zugelassen, faktisch aber dominiert Musevenis Regierungspartei seit fast 30 Jahren das politische Geschehen. Das demokratische System Ugandas trägt dadurch noch stark diktatorische Züge und auch die Macht des Militärs ist ungebrochen. Die Justiz gilt als weitgehend unabhängig, aber sowohl hier als auch bei der Polizei, im Gesundheitssystem und im Verwaltungsapparat stellt Korruption ein großes Problem dar.
Im Hinblick auf die Wahrung der Menschenrechte hat Uganda formell alle internationalen Konventionen unterzeichnet und sich zu deren umfassender Einhaltung verpflichtet. Tatsächlich aber gibt es gravierende Menschenrechtsverletzungen: Die Rekrutierung von Kindersoldaten, mangelhafte Ahndung von Gewalt gegenüber Frauen, besonders aber die gesetzliche Verfolgung von Homosexuellen werden nicht ausreichend strafrechtlich verfolgt. Das Auswärtige Amt warnt die nach Uganda Reisenden lediglich vor Aufenthälten in den Grenzregionen zu Kongo, Südsudan und Kenia. Außerdem rät es zur Meidung von große Menschenansammlungen. Um stets auf dem neuesten Stand der Sicherheitslage zu sein, empfehlen wir die Webseite des Auswärtigen Amtes. Vor Ort ist natürlich unser Team ansprechbar für all deine Fragen und Anliegen!

Für Wen ist Uganda geeignet?

Uganda eignet sich für jeden zwischen 17-99 Jahren, der über eine gesunde Grundfitness und ausreichende Englischkenntnisse verfügt. Als Volunteer musst du nicht fließend Englisch sprechen, solltest dich aber gut verständlich machen können.

Du wirst in ein Entwicklungsland reisen und solltest dir darüber im Klaren sein, dass sich das Leben dort von deinem gewohnten unterscheidet. In der Stadt haben die Volunteer-Unterkünfte einen guten Standard, doch bei den ökologischen Projekten wohnst du bei Gastfamilien im Landesinneren in einfacheren Verhältnissen. Zwar gibt es Strom, doch zum Teil kein warmes Wasser. Auf Dinge dieser Art solltest du dich einstellen und damit gut umgehen können. Ob du Schüler/in, Student/in, Berufstätige/r oder Pensionist/in bist, wir und unsere Rainbow Family vor Ort heißen dich willkommen!

Kulturelle Besonderheiten

Kulturelle Besonderheiten Uganda

Die Landesküche Ugandas bietet eine Delikatesse für Experimentierfreudige: Heuschrecken (“Nsenene“) in verschiedensten Zubereitungsweisen bereichern den Teller – Probierst du sie aus?
Lass dich nicht irritieren, wenn du händchenhaltende Männer siehst: Dies ist ein Ausdruck von freundschaftlicher Verbundenheit. Selbst ein Verkäufer im Supermarkt kann dich an der Hand nehmen, wenn er dich zu einem von dir gesuchten Produkt führt.
Außerdem wird dir sicherlich der ugandische Kinderreichtum auffallen: Ugandische Paare haben oft 6 Kinder oder sogar noch mehr. Polygamie (gleichzeitige eheliche Beziehungen mit mehreren Partnern) ist insbesondere auf dem Land keine Seltenheit. Viele weitere interessante, kreative, vielleicht auch skurrile Eigenheiten werden dir in Uganda begegnen – Entdecke sie selbst!

(Quellen: hdr.undp.org, auswaertigesamt.de, bmz.de, cia.gov/library/publications/the-world-factbook/, ethnologue.com, uganda.de, giz.de, kas.de, unohrlls.org, undp.org, weltbevoelkerung.de)

Travel Tipps Uganda

Uganda Travel Tipps
  • Kampala
    Ugandas Hauptstadt ist kulturelles Zentrum und bietet auf allerlei Märkten (z.B. dem Owino-Markt) Einkaufsmöglichkeiten. Hier kannst du ein authentisches, buntes Geschäftstreiben miterleben, dass dir Einblick in die afrikanische Kultur gewährt. Gemüse, Fisch und allerlei anderes werden auf dem Boden oder von Tabletts, die auf den Köpfen getragen werden, verkauft. Am besten verbindet man den Besuch mit einem Ausflug zum nahegelegenen Victoriasee, dem größten See Afrikas.

  • Jinja
    Die am Nilaustritt aus dem Victoriasee gelegene Stadt ist ein beliebtes Ziel für verschiedene Wassersportaktivitäten.

  • Bwindi Impenetrable National Park
    Das UNESCO-Weltnaturerbe lockt mit seinen nebelbedeckten Berghängen, ursprünglichem Regenwald und den seltenen Berggorillas. Hierzu muss man aber sagen, dass man für einen Besuch spezielle Lizenzen benötigt und so eine knappe Woche ca. 1200 US$ kostet.

  • Murchison Falls National Park
    Der Nationalpark ist geeignet für Bootssafaris bei denen man Flusspferde, Krokodile, Vögel und viele weitere Tiere beobachten kann. Er ist nach dem in ihm gelegenen Wasserfall des Nils benannt und die größte geschützte Fläche Ugandas.

  • Queen-Elizabeth National Park
    Der Park im Westen Ugandas grenzt an den Eduardsee und das Ruwenzorigebirge. Die Regenwälder, Savanne und Papyrus-Sümpfe eignen sich für Safaris zur Tierbeobachtung.

  • Ruwenzori-Mountains National Park
    Dieser Nationalpark befindet sich an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Trotz der Lage in der tropischen Klimazone gibt es dort Vergletscherungen. Hier kann man auf Bergtouren den üppigen Artenreichtum dieses UNESCO Weltnaturerbes kennenlernen.

  • Entebbe
    Entebbe ist die ehemalige Hauptstadt und aufgrund seiner Lage auf einer Halbinsel regenreichster Ort Ugandas. Hier lohnt es sich dem botanischen Garten einen Besuch abzustatten.

  • Sipi Falls
    Die Sipi Falls sind Wasserfälle nahe dem Mount Elgon National Park an der Grenze zu Kenia. In diesem vulkanischen Gebiet kann man tolle Ausblicke genießen. Hier solltest du aber unbedingt auf Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes achten, da es im Grenzgebiet immer wieder zu Unruhen kommt.

  • Nyero Höhlenmalereien
    Die Malereien in der Nähe von Kumi zählen zu den besterhaltenen Fundorten dieser Art in Ostafrika. Die ca. 400 Jahre alten Zeichnungen stellen Zebras, Kanus und traditionelle Ornamente dar.